Ski alpin: Emma Aicher steht beim Weltcupfinale in Lillehammer auf dem Podium. Die starke Saison macht sich auch im Preisgeld bemerkbar.
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Ski alpin: Emma Aicher steht beim Weltcupfinale in Lillehammer auf dem Podium. Die starke Saison macht sich auch im Preisgeld bemerkbar.

Massiver Anstieg

Ski alpin: Preisgeld im Winter – Aicher kassiert ab, nur zwei Superstars verdienen mehr

  • Tobias Ruf
    VonTobias Ruf
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Die abgelaufene Saison im Ski alpin war für Emma Aicher nicht nur aus sportlicher Sicht ein Meilenstein. Die 22-Jährige darf sich über einen massiven Anstieg im Preisgeld freuen. Nur zwei Superstars stehen über ihr.

Emma Aicher ist die Aufsteigerin des abgelaufenen Winters. In der vergangenen Saison gelang der Deutsch-Schwedin der Sprung in die Weltspitze im Ski alpin. Nach der erfolgreichsten Saison ihrer noch jungen Karriere darf sich die 22-Jährige über einen massiven Anstieg ihres Preisgeldes freuen.

Bis zum letzten Rennen der abgelaufenen Saison kämpfte Aicher um den Gesamtweltcup. Zehnmal fuhr sie aufs Podest, darunter waren drei Siege. Der kometenhafte Aufstieg macht sich nicht nur in der Punkteliste bemerkbar. Auch im Preisgeld gehört Aicher inzwischen zur Beletage ihres Sports.

Ski alpin: Aicher kassiert knapp 400.000 Euro im Weltcup – Nur zwei Superstars stehen über ihr

Im vergangenen Jahr kam sie auf ein Preisgeld im Weltcup von 160.700 Euro. Damals lag Aicher auf dem zehnten Platz bei den Damen und geschlechterübergreifend auf dem zwölften Rang. Ein Jahr später steht sie auch in der Prämien-Rangliste auf dem Podest.

Im Weltcup kommt Aicher auf ein Preisgeld von 387.265,50 Euro. Damit belegt sie bei den Damen den zweiten Platz. Nur der Schweizer Marco Odermatt mit 741.254 Euro und die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin mit 615.167 Euro haben mehr Geld im Weltcup verdient als der deutsche Shootingstar.

Ski alpin: Weidle-Winkelmann mit massiver Steigerung – Braathen knapp hinter Aicher

Hinzukommen 40.000 Euro, die Aicher bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo für ihre zwei Silbermedaillen kassiert hat. Einnahmen aus privaten Sponsoren sind in den Zahlen nicht eingerechnet. In Summe ist sie damit im Alter von nur 22 Jahren die Spitzenverdienerin im deutschen Wintersport.

Wie auf der Strecke auch, liegt Aichers Teamkollegin Kira Weidle-Weinkelmann auf dem zweiten Platz im deutschen Preisgeld-Vergleich. Nach der besten Saison ihrer Karriere steht die 30-Jährige bei 136.479 Euro Preisgeld im Weltcup und zusätzlichen 20.000 Euro aus der Silbermedaille bei Olympia. Im vergangenen Winter waren es noch 27.300 Euro gewesen. Lena Dürr kommt auf 76.040 Euro, der beste männliche DSV-Athlet ist Linus Straßer mit einem Preisgeld von 50.968 Euro.

Das Preisgeld-Podium bei den Damen komplettiert die Österreicherin Julia Scheib mit 340.942 Euro. Bei den Herren liegt Lucas Pinheiro Braathen aus Brasilien mit 359.264 Euro auf dem zweiten Platz, Loic Meillard aus der Schweiz ist mit 317.325 Euro auf dem dritten Rang. (Quelle: chiemgau24.de, truf)