Zwei Massenstarts am Sonntag
Biathlon: Versöhnliches Ende einer durchwachsenen Saison – Nawrath stürmt aufs Podium
VonTobias Rufschließen
Der Weltcup 2025/26 im Biathlon wurde am Sonntag beendet. In Oslo durfte die deutsche Mannschaft im letzten Rennen ein Podium durch Philipp Nawrath bejubeln. Die Saison endet mit gemischten Gefühlen.
Eine lange und ereignisreiche Saison im Biathlon endet am Sonntag in Oslo. In Norwegen stehen zum Abschluss zwei Massenstarts an. Das Rennen der Damen wurde zu einem Spiegelbild der Saison. Bei den Herren kämpfte ein furioser Philipp Nawrath bis zur Zielgeraden um den Sieg.
Um ein Haar hätte die deutsche Mannschaft im letzten Rennen des Biathlon-Weltcups 2025/26 doch noch den ersehnten ersten Saisonsieg eingefahren. Philipp Nawrath versuchte bis zur Zielgeraden alles, musste dem Norweger Johan-Olav Botn aber den Vortritt lassen. 3,7 Sekunden fehlten dem Allgäuer am Ende eines starken Auftritts. Der 33-Jährige traf alle 20 Scheiben und zeigte auf der Strecke eine gewohnt gute Leistung.
Biathlon am Sonntag: Botn setzt entscheidende Attacke - Nawrath rettet Bilanz der Herren
Botn suchte am letzten Anstieg das Heil in der Flucht. Nawrath konnte folgen, hatte dem starken Norweger aber nichts mehr entgegenzusetzen. Eric Perrot, der bereits als Sieger des Massenstartweltcups feststand, komplettierte das Podest. Justus Strelow wurde mit einer Strafrunde 15., Philipp Horn brachte sich mit vier Strafrunden um ein besseres Ergebnis.
Die deutschen Herren beenden damit eine durchschnittliche Saison. Der große Sprung nach vorne ist ausgeblieben, punktuell gab es aber erfreuliche Entwicklungen. Horn ist erstmals in seiner Karriere aufs Podium gelaufen. Nawrath hat drei Podestplätze auf der Habenseite und sich im letzten Saisondrittel läuferisch in der Weltspitze etabliert. Mit Leonhard Pfund wurde ein 22-jähriges Talent herangeführt, in Summe ist der Altersdurchschnitt gesunken. Das große Problem bleibt der Schießstand. Hier wollte man sich deutlich steigern, was nur punktuell gelang.
Biathlon am Sonntag: Der Endstand im Massenstart der Herren
| 1. Johan Olav Botn (Norwegen) | 37:15.6 Minuten / 0 Strafrunden |
| 2. Philipp Nawrath (Deutschland) | + 3.7 Sekunden / 0 |
| 3. Eric Perrot (Frankreich) | + 13.7 / 2 |
| 15. Justus Strelow (Deutschland) | + 1:55.8 / 1 |
| 21. Philipp Horn (Deutschland) | + 2:20.0 / 4 |
Biathlon am Sonntag: Hettich-Walz vergibt Podium – Saison endet mit dürftiger Bilanz
Das letzte Damen-Rennen des Winters war aus deutscher Sicht ein Spiegelbild der gesamten Saison. In einigen Teilbereichen waren die DSV-Frauen konkurrenzfähig, es fehlte aber wieder mal an der letzten Konsequenz. Janina Hettich-Walz lag im Massenstart bis zum letzten von vier Schießen auf Podestkurs. Dann schoss sie ihre einzigen beiden Strafrunden und fiel noch auf den zehnten Platz zurück.
Vanessa Voigt zeigte erneut eine solide Leistung, die Thüringerin wurde mit zwei Fehlern Zwölfte. Julia Tannheimer brachte sich im ersten Schießen mit zwei Strafrunden gleich in die Defensive und musste sich mit dem 14. Platz begnügen. Selina Grotian schoss vier Fehler und enttäuschte als 24. von 30 Starterinnen.
Biathlon am Sonntag: Nur drei Podestplätze - Deutsche Damen mit historisch schlechter Bilanz
Damit endet eine aus deutscher Sicht sehr enttäuschende Saison bei den Damen. Nur ein Podestplatz in den Einzelrennen durch Franziska Preuß steht auf der Habenseite, zweimal ging es in den Staffeln aufs Treppchen. In der Nationenwertung steht nur der fünfte Platz. Das ist eine historisch schlechte Ausbeute.
Die Mannschaft hat wesentlich mehr Potenzial, als es die Ergebnisse ausdrücken. Mit Julia Tannheimer, Marlene Fichtner und Selina Grotian kommen drei der vier besten Athletinnen der U23-Wertung aus Deutschland. Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt können in der Weltspitze mitlaufen, haben es in diesem Winter aber zu selten umsetzen können. Panik ist fehl am Platz, eine lückenlose Aufarbeitung ist nach dieser schwachen Saison dennoch dringend vonnöten.
Das letzte Rennen gewann die Italienerin Lisa Vittozzi, die wie Hanna Öberg nur eine Strafrunde schoss, auf den letzten Metern aber mehr Power hatte als die Schwedin. Tereza Vobornikova aus Tschechien komplettierte das Podium. Julia Simon aus Frankreich gewann die Disziplinwertung im Massenstart.
Biathlon am Sonntag: Der Endstand im Massenstart der Damen
| 1. Lisa Vittozzi | 34:58.9 Minuten / 1 Strafrunde |
| 2. Hanna Öberg | + 4.2 / 1 |
| 3. Tereza Vobornikova | + 17.2 / 1 |
| 10. Janina Hettich-Walz | + 50.0 / 2 |
| 12. Vanessa Voigt | + 1:00.5 / 2 |
| 14. Julia Tannheimer | + 1:12.0 / 2 |
| 24. Selina Grotian | + 2:47.0 / 4 |
Biathlon: Der Massenstart der Herren im Liveticker
Ziel: Justus Strelow beendet das Rennen auf dem 15. Platz. Philipp Horn hat wieder zu viele Fehler geschossen und wird 21.
Ziel: Botn hat mehr Power, Nawrath kann die Lücke nicht mehr zulaufen. Es hat nicht sollen sein, ist dennoch ein herausragender zweiter Platz für Philipp Nawrath! Perrot komplettiert das Podium.
Rennen: Und jetzt geht es auf die Zielgerade. Was für ein Krimi.
Rennen: Botn attackiert am Anstieg. Nawrath kann kontern. Jetzt kommen die entscheidenden Meter.
Rennen: Es geht gleich in den letzten Anstieg. Nawrath wird aufs Podium laufen, aber es ist der Sieg möglich. Es wäre der erste im letzten Rennen. Was für eine Spannung!
Rennen: Botn macht die Führungsarbeit. Nawrath bleibt dahinter. Perrot kommt näher, auch Laegreid hat sich nicht aufgegeben.
Rennen: Nawrath und Botn dürfen nicht taktieren. Von hinten fliegen Perrot und Laegreid ran.
Rennen: Philipp Nawrath haut wieder alles weg und geht gemeinsam mit Botn auf die letzte Runde. Perrot und Jacquelin müssen in die Strafrunde.
Rennen: Es geht ein letztes Mal in dieser Saison an den Schießstand. Was für eine Spannung, Nawrath ist mittendrin.
Rennen: Nawrath ist dran an Botn und Perrot. Da fehlen nur drei Sekunden.
Rennen: Die deutsche Mannschaft ist noch ohne Saisonsieg. Hier geht plötzlich die Türe wieder auf. Nawrath hat gleich alle Optionen, muss aber auch auf Patzer der Konkurrenz hoffen.
Rennen: Horn fällt mit zwei Fehlern weit zurück. Strelow hat zwar alles getroffen, zuvor auf der Strecke aber einiges verloren.
Rennen: Perrot muss eine Strafrunde laufen. Auch Laegreid hat es erwischt. Nawrath aber haut alles weg und kämpft hier ganz klar ums Podium!
Rennen: Wir kommen zum ersten Stehendschießen.
Rennen: Horn ist 50 Sekunden hinter Perrot zurück, Strelow schon 1:15 Minuten. Nawrath ist die einzige Podestoption, die die deutsche Mannschaft noch hat.
Rennen: Schauen wir auf die Strecke. Perrot liegt zehn Sekunden vor den Norwegern Botn und Laegreid. Nawrath hat nur wenig eingebüßt und liegt 18 Sekunden hinter Perrot.
Rennen: Auch Horn und Strelow sind ohne Strafrunde geblieben und arbeiten sich weiter nach vorne. Es fehlen aber schon knapp 50 Sekunden auf die Spitze.
Rennen: Perrot trifft alles, die Konkurrenz patzt. Der Franzose zieht weg. Nawrath hat alles abgeräumt und mischt hier voll mit.
Rennen: Es geht zum zweiten Mal an den Schießstand, wir sehen das letzte Liegendschießen dieser Saison.
Rennen: Nawrath läuft gut mit, er hat nur zwei Sekunden auf die Spitze verloren. Horn und Strelow verlieren hingegen weiter an Boden.
Rennen: Das Trio an der Spitze hat eine kleine Lücke gerissen. Das Tempo ist jetzt richtig hoch.
Rennen: 16 Athleten sind ohne Strafrunde durchgekommen. Horn und Strelow haben durch ihren Fehler rund 25 Sekunden auf die Spitze verloren.
Rennen: Nawrath hat alles getroffen und bleibt dabei. Horn und Strelow müssen jeweils eine Strafrunde drehen und fallen hier früh zurück.
Rennen: Das Feld ist wie eine Perlenkette aufgezogen, es geht gleich zum ersten Mal an den Schießstand. Der Nebel spielt noch keine Rolle, aber der Wind ist doch recht stark.
Rennen: Die Deutschen lassen die anderen Nationen das Tempo machen, Vetle Sjaastad Christiansen führt das Feld an.
Rennen: Der Gesamtweltcup ist entschieden, die Disziplinwertung ist entschieden, hier gibt es kein Taktieren mehr. Das Rennen läuft.
Rennen: Die Herren machen sich bereit, in wenigen Augenblicken geht das Saisonfinale los.
Vor dem Rennen: Der Wind ist heute deutlich spürbar. Zudem wird es immer nebliger. Eigentlich hätte das Rennen erst um 16:30 Uhr beginnen sollen, wurde aber wegen des Nebels vorverlegt.
Vor dem Rennen: Drei deutsche Herren sind gleich mit dabei. Philipp Nawrath, Philipp Horn und Justus Strelow sind am Start. Franz Schaser war eigentlich auch qualifiziert, musste aber kurzfristig absagen.
Vor dem Rennen: Der Massenstart der Herren macht also den Deckel drauf. 15 Kilometer werden gelaufen, viermal wird geschossen. 30 Athleten sind am Start und beginnen zeitgleich.
Vor dem Rennen: Wir melden uns zurück im Liveticker zum Biathlon heute in Oslo. Gleich sehen wir das letzte Rennen der Saison.
Vor dem Rennen: Um 15:45 Uhr beschließen die Herren diese Saison. Wir sind um 15:30 Uhr im Liveticker zurück.
Biathlon: Der Massenstart der Damen im Liveticker
Ziel: Vittozzi zieht am letzten Anschlag weg und geht mit kleinem Vorsprung auf die Zielgerade. Tereza Vobornikova komplettiert das Podium. Janina Hettich-Walz kämpfte lange ums Podium, muss sich mit dem zehnten Platz begnügen. Voigt wird Zwölfte, Tannheimer 14. und Grotian 24.
Rennen: Julia Simon wird die Disziplinwertung gewinnen, da brennt nichts mehr an.
Rennen: Schauen wir auf die Strecke. Vittozzi ist dran an Öberg, auch heute sehen wir wohl wieder einen Zielsprint. Vobornikova hält den Abstand auf die Verfolger und wird das Podium komplettieren.
Rennen: Voigt trifft alles und liegt nur zwei Plätze hinter Hettich-Walz. Tannheimer geht fehlerfrei auf den 16. Platz nach vorne.
Rennen: Beide Öbergs müssen in die Strafrunde. Hettich-Walz vergibt das Podium, sie schießt zwei Fehler. Es werden viele Fehler geschossen, aber Hettich-Walz hat einen zu viel gemacht.
Rennen: Es geht zum letzten Schießen. Hettich-Walz muss alles treffen, wenn sie hier aufs Podium will.
Rennen: Die Öberg-Schwestern wechseln sich vorne ab. Hettich-Walz und die Tschechin Vobornikova laufen dahinter, da fehlen rund zehn Sekunden. Und von hinten drückt Tandrevold.
Rennen: Hettich-Walz ist die einzig verbliebene Podestoption für die deutsche Mannschaft. Voigt und Tannheimer sind zu weit zurück.
Rennen: Simon fällt mit zwei Fehlern zurück. Voigt muss eine Strafrunde laufen. Tannheimer arbeitet sich fehlerfrei nach vorne. Grotian fällt mit drei Strafrunden weit zurück.
Rennen: Hettich-Walz ist voll dabei im Kampf ums Podest. Sie geht auf dem dritten Rang raus auf die Strecke, das waren wieder fünf Treffer.
Rennen: Die Spitze rückt enger zusammen, Hettich-Walz ist bis auf sieben Sekunden dran. Es geht gleich zum ersten Stehendschießen. Wir sind in der ganz heißen Phase hier.
Rennen: Hettich-Walz ist Teil der unmittelbaren Verfolgergruppe von Simon und Öberg.
Rennen: Voigt ist auf dem 14. Platz, 45 Sekunden fehlen nach vorne. Grotian als 23. und Tannheimer als 25. sind rund 1:15 Minuten zurück.
Rennen: Grotian räumt alles ab, auch Tannheimer schießt jetzt fehlerfrei. Das war ein komplett sauberer Anschlag der deutschen Frauen.
Rennen: Hettich-Walz trifft wieder alles und ist voll dabei hier. Voigt trifft ebenfalls alles und arbeitet sich nach vorne.
Rennen: Es geht gleich zum zweiten Schießen. Simon und Öberg kommen mit rund zehn Sekunden Vorsprung an den Stand.
Rennen: Hettich-Walz läuft in der ersten Verfolgergruppe problemlos mit. Voigt ist 35 Sekunden zurück, Grotian und Tannheimer schon eine gute Minute.
Rennen: Julia Simon und Hanna Öberg liegen an der Spitze. 15 Damen sind ohne Fehler durchgekommen und bilden das Feld an der Spitze. Das Duo ganz vorne hat sich aber schon etwas abgesetzt.
Rennen: Der Wind hat deutlich aufgefrischt. Hettich-Walz hat alles getroffen. Voigt und Grotian müssen je eine Runde laufen, Tannheimer hat es zweimal erwischt.
Rennen: So, es geht jetzt gleich zum ersten Mal an den Schießstand.
Rennen: Tannheimer, die gestern die schnellste Laufzeit hinlegte, ist schon auf den sechsten Platz nach vorne gelaufen. Die 20-Jährige ist trotz ihres jungen Alters schon eine der Schnellsten des Feldes.
Rennen: Voigt, Hettich-Walz und Tannheimer sind im Mittelfeld platziert, Grotian muss von hinten laufen. Die Startreihenfolge ergibt sich anhand des Gesamtweltcups.
Rennen: Das Rennen läuft. Jeanmonnot und die Öberg-Schwestern geben das Tempo vor. Auf dieser ersten Runde wird noch nicht am Anschlag gelaufen.
Rennen: 30 Damen machen sich bereit, gleich startet das letzte Frauen-Rennen dieser Saison.
Vor dem Rennen: Werfen wir einen Blick auf die Bedingungen. Die Sonne hat sich heute versteckt, das Thermometer zeigt 2 Grad an und es ist etwas windig.
Vor dem Rennen: Heute wird dann auch die letzte kleine Kristallkugel vergeben. Julia Simon führt die Massenstartwertung an, 45 Punkte sind es auf Lou Jeanmonnot. Oceane Michelon und Camille Bened haben auch noch theoretische Chancen auf die Kugel, sind aber klare Außenseiterinnen.
Vor dem Rennen: Vanessa Voigt, Selina Grotian, Julia Tannheimer und Janina Hettich-Walz haben die Qualifikation geschafft. Bei Julia Kink und Marlene Fichtner hat es nicht gereicht.
Vor dem Rennen: Der Weltcup der Damen endet mit dem Massenstart in Oslo. 12,5 Kilometer werden gelaufen, viermal wird geschossen. 30 Damen sind dabei, darunter vier aus Deutschland.
Vor dem Rennen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Biathlon heute in Oslo. Gleich sehen wir das letzte Rennen der Damen in dieser Saison.
Biathlon heute im Liveticker: Der Vorbericht zu den Massenstarts am Sonntag
Der Biathlon-Weltcup 2025/26 erlebt am Sonntag sein Finale. Traditionell wird die Saison mit zwei Massenstarts beendet. Bei den Herren gab es eine kurzfristige Änderung der Startzeit. Wegen angekündigtem Nebel wurde der Massenstart um 45 Minuten nach vorne verlegt. Die neue Startzeit ist 15:45 Uhr, ursprünglich war 16:30 Uhr angesetzt.
Biathlon heute im Liveticker: Vier deutsche Damen dabei – Französinnen kämpfen um die kleine Kugel
Die Besonderheit am Massenstart ist, dass nur 30 Athleten pro Geschlecht teilnehmen dürfen. Die Top 25 des Gesamtweltcups sind gesetzt und werden von den punktbesten Athleten des aktuellen Weltcups ergänzt, die nicht Teil der Top 25 sind.
Von den sechs deutschen Damen, die beim Weltcup in Oslo dabei sind, haben es vier in den Massenstart geschafft. Vanessa Voigt (14.), Janina Hettich-Walz (19.) und Julia Tannheimer (23.) sind in den Top 25 und damit gesetzt. Nach ihrem 14. Platz in der Verfolgung am Samstag hat auch Selina Grotian die Qualifikation für das letzte Rennen der Saison geschafft. Marlene Fichtner und Julia Kink müssen zuschauen.
Vier Französinnen kämpfen noch um die Disziplinwertung im Massenstart. Julia Simon führt die Wertung mit 45 Punkten Vorsprung an und hat beste Chancen, die kleine Kristallkugel zu gewinnen. Mit Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot, Olympiasiegerin Oceane Michelon und Camille Bened kommt die unmittelbare Konkurrenz aus der eigenen Mannschaft. Hier geht es zur Startliste
Biathlon heute im Liveticker: Startzeit wird verändert – Vier deutsche Herren dabei
Bei den Herren gab es eine Änderung im Kalender. Das Rennen wurde von 16:30 Uhr auf 15:45 Uhr vorverlegt. Hintergrund ist aufkommender Nebel, der am Nachmittag in Oslo erwartet wird.
Bei den deutschen Herren haben sich ebenfalls vierAthleten für das Saisonfinale qualifiziert. Philipp Nawrath (11.), Philipp Horn (18.) und Justus Strelow (22.) liegen im Gesamtweltcup unter den Top 25 und dürfen am Holmenkollen die Saison beenden. Für Franz Schaser endet der Winter mit einer besonderen Ehre. Bei seinem ersten Weltcupeinsatz überhaupt erreichte der 23-Jährige vom SV Hermsdorf überraschend den Massenstart. Ausschlaggebend hierfür war der 24. Platz im Sprint am Freitag. Lucas Fratzscher, Elias Seidl, Leonhard Pfund und Simon Kaiser verpassten die Qualifikation deutlich.
Bei den Herren ist die Disziplinwertung im Massenstart bereits entschieden. Eric Perrot, der am Freitag den Gesamtweltcup gewann, hat auch die kleine Kristallkugel im Massenstart für sich entschieden. Keiner der 30 Teilnehmer muss taktieren, es deutet viel auf ein spektakuläres Saisonfinale hin. Hier geht es zur Startliste
Die Rennen in Oslo sind Teil des Weltcups 2025/26. Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung und in die Nationenwertung ein. Der Biathlon-Weltcup in Norwegen ist im TV bei Eurosport und im ZDF zu sehen (hier gibt es das komplette Angebot). chiemgau24.de ist bei allen Rennen im Liveticker mit dabei. (Quelle: chiemgau24.de, truf)