Nachfolger von Felix Bitterling
Biathlon: Entscheidung gefallen – Deutsches Team hat neuen Sportdirektor
VonTobias Rufschließen
Bernd Eisenbichler ist erneut Sportdirektor im deutschen Biathlon. Das gab der Deutsche Skiverband am Mittwoch bekannt. Eisenbichler folgt auf Felix Bitterling, den es zurück zum Weltverband IBU zieht.
Bernd Eisenbichler wird in den kommenden Jahren wieder die Geschicke im deutschen Biathlon leiten. Am Mittwoch verkündete der Deutsche Skiverband in einer Pressemitteilung, dass der 50-Jährige erneut Sportdirektor wird. Diese Position dient als Bindeglied zwischen Verband, Trainern und Athleten. Sie umfasst den Profi- und den Nachwuchsbereich.
Eisenbichler war in der Vergangenheit bereits mehrere Jahre Sportdirektor Biathlon beim DSV und übernimmt nun ab 1. Mai abermals den Job. „Ich freue mich sehr darauf, wieder im Leistungssport tätig zu sein und gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten sowie den vielen engagierten Menschen im System Biathlon arbeiten zu dürfen“, sagte Eisenbichler und fügte an: „Die vergangenen Jahre waren für mich persönlich und beruflich sehr wertvoll. Ich konnte neue Perspektiven und Erfahrungen sammeln, die für meine eigene Entwicklung wichtig waren und die ich nun auch in meine Aufgabe im DSV einbringen möchte. Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Verbandes und darauf, die Verantwortung für diesen Bereich erneut übernehmen zu dürfen.“
Biathlon: Bernd Eisenbichler kehrt als Sportdirektor zum DSV zurück
Der 50-Jährige war bis zum Frühjahr 2022 als Sportdirektor Biathlon beim DSV im Amt, ehe er eine leitende Position in der Sportartikelbranche übernahm. Der erfahrene Sportmanager kehrt jetzt in den Leistungssport zurück und wird künftig wieder die sportliche und strategische Entwicklung im deutschen Biathlon verantworten.
Eisenbichler folgt auf Felix Bitterling. Bitterling kehrt nach der laufenden Saison zurück zum Biathlon-Weltverband IBU. Dort wird er die neu gegründete Marketingabteilung leiten.
Biathlon: Deutsches Team sucht den Anschluss - Talente sollen die neue Achse bilden
Die Aufgaben des neuen deutschen Biathlon-Sportdirektors sind vielschichtig und herausfordernd. Der Abstand zu den Top-Nationen aus Frankreich und Norwegen soll geringer werden. Zudem haben sich die Verhältnisse im internationalen Biathlon stark verändert. Viele kleinere Nationen haben merklich aufgeholt, das deutsche Team sieht sich mit einer Vielzahl an Konkurrenten konfrontiert.
Im Bereich der Athleten ist die große Aufgabe, die hochveranlagten Sportler in der Weltspitze zu etablieren. Julia Tannheimer (20), Selina Grotian (21), Marlene Fichtner (22) und Leonhard Pfunf (22) verfügen über enormes Potenzial. Sie könnten die neue Achse im deutschen Biathlon bilden – wenn der Übergang vom Talent zum Spitzenathleten gelingt. (Quelle: chiemgau24.de, truf)