Biathlon: Sophia Schneider muss ihre Saison vorzeitig beenden.
+
Biathlon: Sophia Schneider muss ihre Saison vorzeitig beenden.

Rückenprobleme und Knochenmarködem

Biathlon: Anhaltende Probleme – Zwei deutsche Damen beenden Saison vorzeitig

  • Tobias Ruf
    VonTobias Ruf
    schließen

Im Januar kämpfte Sophia Schneider beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding noch um Olympia. Jetzt ist ihre Saison vorzeitig beendet. Auch ein deutsches Talent macht frühzeitig Schluss.

Die Saison 2025/26 im Biathlon nähert sich ihrem Ende. Für zwei Athletinnen des Deutschen Skiverbandes ist schon vorzeitig Schluss. Anhaltende gesundheitliche Probleme bilden die Grundlage für die Entscheidungen.

Beim Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding kehrte Sophia Schneider auf die höchste Bühne ihres Sports zurück und bekam auf der Zielgeraden doch noch die Chance, sich für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d‘Ampezzo zu qualifizieren.

Biathlon: Schneider muss Saison vorzeitig beenden – „Habe alles versucht“

Zuvor hatte die 28-Jährige vom SV Oberteisendorf den zweiten Platz im IBU-Cup am Arber belegt und war mit starken Laufzeiten aufgefallen. Auch wenn es mit Olympia nicht klappte, lief sie nach Ruhpolding noch im kurzen Einzel beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto Ende Januar. Es war der letzte Wettkampf auf internationaler Ebene für Schneider.

Anhaltende gesundheitliche Probleme zwingen die etablierte Athletin nun zum frühzeitigen Saisonende. „Nachdem ich bei dem Weltcup in Nove Mesto bereits starke Rückenschmerzen hatte, habe ich danach alles versucht, um die Problematik wieder in den Griff zu bekommen. Jedoch ist mir das nicht gelungen und nach ein paar sehr herausfordernden Wochen musste ich in Absprache mit den Ärzten und Trainern einsehen, dass es so aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, Wettkämpfe auf höchstem Niveau zu bestreiten“, schrieb Schneider bei Instagram.

Biathlon: Schneider gibt sich kämpferisch – Auch de Buhr macht vorzeitig Schluss

Der Blick ist bereits nach vorne gerichtet. „Nun gebe ich meinem Körper die nötige Ruhe und versuche, daraus wieder stärker zurückzukommen“, ergänzte Schneider. Bleibt sie gesundheitlich stabil, gehört sie aufgrund ihrer Laufstärke zu einer Kandidatin auf einen fixen Startplatz im Weltcup.

Auch für Charlotta de Buhr ist die Saison vorzeitig beendet. Die 22-Jährige vom SC Aising-Pang ist Teil des deutschen B-Kaders, kam aber in diesem Winter nur auf regionaler Ebene zum Einsatz. „Nach einer ohnehin schon sehr herausfordernden Wettkampfsaison musste ich diese nun aufgrund eines Knochenmarködems im Mittelfuß vorzeitig beenden“, schrieb sie auf Instagram.

Viele Einsatzmöglichkeiten hätte es für beide ohnehin nicht mehr gegeben. Der IBU-Cup ist bereits beendet. Auch der Deutschlandpokal, die höchste nationale Rennserie, ist abgeschlossen. Im Weltcup stehen nur noch zwei Stationen auf dem Programm. (Quelle: chiemgau24.de, truf)

Mehr zum Thema