Einzelspringen am Samstag
Skispringen: Raimund kitzelt die Weltspitze - Prevc hauchdünn geschlagen
- VonThomas Böslschließen
Der Weltcup im Skispringen wurde am Samstag fortgesetzt. Im zweiten Einzelspringen im finnischen Lahti verpasste Philipp Raimund einen Podestplatz nur knapp.
Im Skispringen stand am Samstag das Einzelspringen der Herren im finnischen Lahti auf dem Programm. Dabei war Philipp Raimund wieder ganz nah an der Weltspitze dran.
Es war eine knappe Kiste, doch am Ende sollte es nicht sein mit dem nächsten Weltcuppodium von Philipp Raimund im finnischen Lahti. Doch einmal mehr war es allein der 25-Jährige, der für den Deutschen Skiverband (DSV) die Kohlen aus dem Feuer holte.
Skispringen in Lahti: Raimund als einziger DSV-Adler in Topform
Einen Tag nach seinem unverhofften ersten Weltcupsieg im Nachholspringen für den ausgefallenen Wettkampf in Ruka machte Raimund erneut einen richtig starken Wettkampf. Mit Sprüngen auf 128 und 129 Meter reicht es am Ende für einen guten vierten Rang. Der Olympiasieger präsentiert sich trotz des langen und harten Winters, der bereits hinter ihm liegt, im letzten Saisonabschnitt in Topform und kann die Konkurrenz so immer wieder ärgern.
Anders sieht es dagegen bei den restlichen DSV-Adlern aus. Felix Hoffmann und Pius Paschke schafften es mit den Plätzen 21 und 29 immerhin ins Finale. Für Andreas Wellinger (33.) und Karl Geiger (42.) war dagegen bereits nach dem ersten Durchgang Schluss. Für beide ist es ein Rückschlag, nachdem die Formkurve eigentlich zuletzt nach oben gezeigt hatte. Luca Roth war bereits in der Qualifikation gescheitert.
Skispringen am Samstag: Tschofenig schnappt sich den Sieg - Prevc knapp geschlagen
Den Sieg sicherte sich der Österreicher Daniel Tschofenig, der den Slowenen Domen Prevc und den Japaner Ryoyu Kobayashi auf die Plätze zwei und drei verwies. Auf Prevc hatte der Gesamtweltcupsieger des vergangenen Jahres nur 0,6 Punkte Vorsprung. Tschofenig war bereits am Freitag als Zweiter auf dem Treppchen gestanden. Nun ging es für ihn sogar noch eine Stufe höher.
- Lesen Sie auch: Hoffmann als Wackelkandidat - DSV-Duo mit Außenseiterchancen
- Lesen Sie auch: Skispringen - Die Gesamtwertung der Herren im Überblick
- Lesen Sie auch: Skispringen - Alle Termine und Ergebnisse zum Weltcup 2025/26
Skispringen in Lahti: Der Endstand des Einzels am Samstag
| 1. Daniel Tschofenig (Österreich) | 299,4 Punkte |
| 2. Domen Prevc (Slowenien) | -0,6 |
| 3. Ryoyu Kobayashi (Japan) | -3,2 |
| 4. Philipp Raimund (Deutschland) | -7,6 |
| 21. Felix Hoffmann (Deutschland) | -45,8 |
| 29. Pius Paschke (Deutschland) | -55,8 |
| 33. Andreas Wellinger (Deutschland) | Nach dem 1. Durchgang ausgeschieden |
| 42. Karl Geiger (Deutschland) | Nach dem 1. Durchgang ausgeschieden |
Der Weltcup im Skispringen wird am Sonntag fortgesetzt. In Lahti steht bei den Herren ab 15 Uhr das Super-Team-Springen an. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Skispringen mit dabei.
Skispringen am Samstag: Das Einzel der Herren in Lahti
2. Durchgang: Es reicht nicht. Kobayashi liegt auf Rang drei. Daniel Tschofenig gewinnt in Lahti. Zweiter wird Domen Prevc. Philipp Raimund belegt Rang vier.
2. Durchgang: Ryoyu Kobayashi ist der letzte Springer. Er hat richtig Pech mit dem Wind. Trotzdem schafft er 126 Meter. Eng wird es trotzdem.
2. Durchgang: Jetzt sind nur noch zwei Springer oben. Domen Prevc legt vor. Es könnte aber eng werden mit der Führung. Es sind zwar 130 Meter, aber er hatte bessere Bedingungen als Tschofenig. Es reicht nicht. Tschofenig bleibt vorne.
2. Durchgang: Daniel Tschofenig kann aber mit Raimund mitziehen. Es ist sogar noch ein halber Meter mehr als bei Raimund. Der Österreicher geht vorbei.
2. Durchgang: Nun gilt es für Philipp Raimund. Kann er noch einen guten Sprung abliefern? Ja! Es sind richtig gute 129 Meter. Damit übernimmt er auf jeden Fall die Führung.
2. Durchgang: Fünf Springer sind noch oben. Ren Nikaido eröffnet den Kampf ums Podium mit einem Sprung auf 119 Meter. Damit wird er zurückfallen. Es ist nur Platz zehn. Nach seiner Odyssee ist das aber trotzdem gut.
2. Durchgang: Weiter geht es mit dem Österreicher Jan Hörl, der ja zuletzt wegen Rückenproblemen fehlte. Nun springt er auf 124,5 Meter und ist damit Zweiter.
2. Durchgang: Nun wird es wieder laut. Niko Kytosaho geht in die Anlaufspur. Er verpasst den Absprung ein wenig. Es sind 122 Meter für den Finnen, der sich damit auf Rang drei einreiht.
2. Durchgang: Marius Lindvik sorgt nun für eine norwegische Dreifachführung. Er springt auf 125,5 Meter und geht in Führung.
2. Durchgang: Auch Johann Andre Forfang kommt nicht an seinem Teamkollegen vorbei. Seine 123 Meter bringen ihn auf Rang zwei.
2. Durchgang: Wir sind bei den besten zehn angelangt. Vor Gregor Deschwanden geht die Jury nun trotz des starken Aufwindes eine Luke nach unten. Trotzdem kann der Schweizer immerhin auf 123 Meter springen. Es ist Rang vier für ihn.
2. Durchgang: Bei Kacper Tomasiak lief im ersten Durchgang auch wenig zusammen. Nun haut der Pole aber einen raus und segelt auf 125,5 Meter nach unten. Es ist Rang zwei für ihn.
2. Durchgang: Nun ist es eine norwegische Doppelführung. Isak Andreas Langmo fliegt auf starke 130 Meter und zieht damit an Granerud vorbei.
2. Durchgang: Die finnische Doppelführung ist aber schnell Geschichte, denn Halvor Egner Granerud springt auf 126 Meter und setzt sich damit an die Spitze.
2. Durchgang: Es folgt direkt der nächste Finne. Antti Aalto hatte eine richtig starke Qualifikation, der erste Durchgang war aber schwach. Im Finale läuft es aber deutlich besser. Es sind 125,5 Meter und die Führung für Aalto.
2. Durchgang: Es wird laut im gut gefüllten Stadion. Vilho Palosaari geht in die Anlaufspur. Er zeigt einen soliden Sprung auf 123,5 Meter. Der Finne geht in Führung.
2. Durchgang: Die ersten zehn Springer sind bereits unten. 20 Athleten folgen noch. Der erste der zweiten Gruppe ist der Slowene Rok Oblak mit einem Sprung auf 118,5 Meter und Rang sieben.
2. Durchgang: Diesen Platz muss Hoffmann aber direkt wieder an Tate Frantz aus den USA abtreten, der auf 121,5 Meter springt.
2. Durchgang: Mit Felix Hoffmann folgt bereits der vorletzte Deutsche. Doch auch er kommt nicht an Embacher vorbei. Es sind 122 Meter und der Platz zwei für Hofmann.
2. Durchgang: Nun ist bereits Pius Paschke an der Reihe. Sein zweiter Sprung ist schlechter als der erste. Mit 116 Metern fällt Paschke auf Rang vier zurück.
2. Durchgang: Deutlich früher als normal muss nun bereits der Österreicher Stephan Embacher runter. Der Juniorenweltmeister kommt nun besser zurecht und landet nach 122,5 Meter. Er übernimmt die Führung.
2. Durchgang: Und damit geht es hier in Lahti weiter. Naoki Nakamura eröffnet das Finale mit einem Sprung auf 120,5 Meter.
Vor dem 2. Durchgang: Drei deutsche Springer haben es also ins Finale geschafft. Den Anfang macht Pius Paschke mit der Startnummer fünf. Es folgen noch Felix Hoffmann (7) und Philipp Raimund (27).
Vor dem 2. Durchgang: Weiter geht es hier in Lahti um 18:07 Uhr mit dem Finale.
Skispringen heute im Liveticker: Der Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
| 1. Ryoyu Kobayashi (Japan) | 149,1 Pkt. |
| 2. Domen Prevc (Slowenien) | -1,1 |
| 3. Daniel Tschofenig (Österreich) | -2,0 |
| 4. Philipp Raimund (Deutschland) | -3,8 |
| 24. Felix Hoffmann (Deutschland) | -22,4 |
| 26. Pius Paschke (Deutschland) | -22,9 |
| 33. Andreas Wellinger (Deutschland) | -27,5/ausgeschieden |
| 42. Karl Geiger (Deutschland) | -31,9/ausgeschieden |
1. Durchgang: Jetzt ist nur noch Domen Prevc an der Reihe und der Dominator lässt nach seiner Disqualifikation am Freitag heute nichts anbrennen und fliegt auf 130 Meter. Die Bedingungen waren etwas besser als bei Kobayashi. Er ist Zweiter.
1. Durchgang: Weiter geht es mit Ryoyu Kobayashi, der nach seinem Sieg in der Qualifikation den nächsten starken Sprung bei noch schlechteren Bedingungen zeigt. Es sind 128,5 Meter und die Führung.
1. Durchgang: Ren Nikaido ist zurück im Weltcup. Nach seiner Zwangspause aufgrund der Luftraumsperre in Dubai legt er los wie die Feuerwehr und springt bei starkem Rückenwind auf 126,5 Meter. Er ist Dritter.
1. Durchgang: Vier Springer sind noch oben. Der erste davon ist Daniel Tschofenig, der Raimunds Weite noch überbieten kann. Es sind 130,5 Meter. Er hatte aber deutlich bessere Bedingungen. Trotzdem reicht es zur Führung.
1. Durchgang: Nun ist Philipp Raimund an der Reihe. Kann er auf seinen ersten Weltcupsieg gestern aufbauen? Ja! Es ist ein richtig starker Sprung auf 128 Meter. Er übernimmt die Führung.
1. Durchgang: Anze Lanisek geht in die Anlaufspur. Er konnte im Vorjahr hier triumphieren. Das wird heute schwierig. Es sind 123,5 Meter und Rang sechs.
1. Durchgang: Es folgen zwei Österreicher. Jan Hörl legt mit starken 125 Metern bei starkem Rückenwind ordentlich vor. Er geht in Führung. Sein Landsmann Stephan Embacher kann da nicht mitspringen. Es sind nur 118,5 Meter. Er ist als 22. gerade so im Finaldurchgang.
1. Durchgang: Nun gilt es für Felix Hoffmann. Seine Formkurve zeigte in den letzten Wochen immer mehr nach unten. Er springt auf 120 Meter bei ordentlichem Rückenwind. Er schafft es als 17. immerhin ins Finale.
1. Durchgang: Vladimir Zografski durfte am Freitag überraschend über seinen ersten Podestplatz jubeln. Heute schafft der Bulgare aber nur 119 Meter. Damit ist er nicht im Finale dabei.
1. Durchgang: Sein Landsmann Johann Andre Forfang schafft bei etwas besseren Bedingungen einen halben Meter mehr. Er bleibt aber hinter Lindvik auf Platz drei.
1. Durchgang: Deutlich weiter nach unten geht es für Marius Lindvik. Der Norweger springt auf 124,5 Meter. Damit ist er Zweiter.
1. Durchgang: Pius Paschke hat jetzt Gewissheit, dass er noch einen zweiten Sprung absolvieren darf. Valentin Foubert landet bereits nach 115 Metern und ist damit nur 30.
1. Durchgang: Es folgen zwei Österreicher. Maximilian Ortner springt auf gute 125 Meter. Er hatte aber auch bessere Bedingungen. Es ist Platz drei. Sein Landsmann Jonas Schuster kann da nicht mithalten. Es sind 120 Meter und Rang zwölf.
1. Durchgang: 30 Springer sind unten, 20 Athleten folgen noch. Der erste davon ist der Schweizer Gregor Deschwanden, der auf 125,5 Meter springt. Damit ist er Zweiter.
1. Durchgang: Noch ein Meter weniger ist es bei Andreas Wellinger. Für ihn ist der Finaldurchlauf schon sehr weit entfernt. Es sind 119 Meter und Rang 14.
1. Durchgang: Pius Paschke geht in die Anlaufspur. Er muss aber nach seinem Sprung auf 120 Meter noch ums Finale zittern. Er müsste als Zehnter noch zwei Springer hinter sich lassen.
1. Durchgang: Nun folgen zwei Finnen. Niko Kytosaho übernimmt hier mit starken 126 Metern die Führung. Sein Landsmann Antti Aalto kann da nicht ganz mithalten. Es sind vier Meter weniger und Rang drei.
1. Durchgang: Auch für den Japaner Tomofumi Naito wird es wohl keinen zweiten Durchgang geben. Es sind nur 117 Meter und Platz elf.
1. Durchgang: Nun ist mit Karl Geiger der erste Deutsche an der Reihe. Er kann nicht mit der Führungsweite mithalten. Es sind nur 116 Meter und Rang 15. Das wird nichts mit dem Finale.
1. Durchgang: Auch der US-Amerikaner Kevin Bickner kann da mithalten. Es sind 123 Meter für den 29-Jährigen. Er reiht sich auf Rang zwei ein.
1. Durchgang: Und auch Rok Oblak aus Slowenien kommt in diese Weitenregion. Es sind 123,5 Meter und Rang drei für ihn.
1. Durchgang: Deutlich weiter geht es für Isak Andreas Langmo aus Norwegen. Er springt auf 124 Meter und übernimmt die Führung.
1. Durchgang: Es folgen nun zwei Polen. Dawid Kubacki springt zuerst und schafft 118 Meter. Er ist Zehnter. Es folgt Pawel Wasek, der aber nicht ins Fliegen kommt und bereits nach 114 Metern landet.
1. Durchgang: Simon Ammann ist an der Reihe. Der Schweizer muss noch um den Einzug ins Finale zittern. Es sind 117,5 Meter und Rang sechs.
1. Durchgang: Nun sind hier zwei Italiener in direkter Abfolge dran. Giovanni Bresadola legt mit 117 Metern und Rang acht vor. Alex Insam springt einen halben Meter kürzer, verdrängt seinen Landsmann aber von Platz acht.
1. Durchgang: Mit Tate Frantz geht nun der erste US-Amerikaner in die Anlaufspur. Seine 120 Meter bringen ihn auf Rang zwei.
1. Durchgang: Der Slowene Zak Mogel ist nun an der Reihe. Er schafft 116,5 Meter und reiht sich auf Rang vier ein.
1. Durchgang: Nun wird es erstmals laut im Stadion, das heute deutlich besser gefüllt ist, als gestern. Vilho Palosaari ist an der Reihe. Er springt auf 122 Meter und übernimmt die Führung.
1. Durchgang: Es folgt direkt sein Landsmann Enzo Milesi, der nur auf 109 Meter springt und sich damit hinter Chervet einreiht.
1. Durchgang: Und damit geht es hier in Lahti los. Jules Chervet aus Frankreich setzt mit 116 Metern die erste Weite des Tages.
Vor dem Springen: In wenigen Minuten geht es hier in Lahti los. Eröffnet wird der Wettkampf vom Franzosen Jules Chervet.
Vor dem Springen: Fünf DSV-Adler gehen heute an den Start. Den Anfang macht Karl Geiger mit der Startnummer 22. Es folgen noch Pius Paschke (28), Andreas Wellinger (29), Felix Hoffmann (42) und Philipp Raimund (46).
Vor dem Springen: Anders als im Springen am Freitag wird es hier wie gehabt zwei Wertungsdurchgänge geben. Die besten 30. aus dem ersten Durchgang nehmen am Finale teil.
Vor dem Springen: Bester Deutscher war Philipp Raimund auf Rang fünf. Auch Pius Paschke (12.), Felix Hoffmann (14.), Karl Geiger (16.) und Andreas Wellinger (35.) haben es in den Wettkampf geschafft. Luca Roth verpasste es als 51. knapp den Wettbewerb.
Vor dem Springen: Die Qualifikation für den Wettkampf ist soeben zu Ende gegangen. Der Sieg ging an den Japaner Ryoyu Kobayashi. Dahinter lagen der Österreicher Daniel Tschofenig und der Finne Antti Aalto.
Vor dem Springen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Skispringen heute in Lahti. Gleich sehen wir das zweite Einzel der Herren von der Großschanze.
Skispringen heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Einzel in Lahti
Es sollte also doch noch sein. Im Nachholspringen für das abgesagte Springen in Ruka im finnischen Lahti stand zum ersten Mal in dieser Weltcupsaison ein Springer des Deutschen Skiverbandes (DSV) ganz oben auf dem Treppchen.
Skispringen heute im Liveticker: Raimund wieder als einziger Hoffnungsträger
Auch wenn sich Philipp Raimund seinen ersten Weltcupsieg sicher etwas anders vorgestellt hatte, dürfte die Freude darüber sicher ungebrochen gewesen sein. Auch wenn er in Lahti nur dank der Disqualifikation von Domen Prevc als Sieger aus einem Weltcupspringen hervorging, verdient hatte es Raimund schon lange. Die ganze Saison über war der 25-Jährige immer wieder nah dran am Debüt-Erfolg. Dass er zur Weltspitze gehört, zeigte er auch bei Olympia. Nun klappte es zum Saisonende also doch noch. Die Chance, es dieses Mal ohne Disqualifikation zu schaffen, hat er nun am Samstag.
Anders als Raimund präsentierten sich die weiteren DSV-Adler in Finnland eher flügellahm. Pius Paschke sprang zwar etwas überraschend auf den 13. Platz. Dass es eine dauerhafte Renaissance des 33-Jährigen ist, bleibt aber zweifelhaft. Eher waren es die Patzer einiger Top-Springer und die Tatsache, dass der Nachholwettkampf nur über einen Wertungsdurchgang ging, die Paschke so weit nach vorne schwemmten. Karl Geiger, Andreas Wellinger, Luca Roth und Felix Hoffmann waren dagegen wieder weit von der Weltspitze entfernt und müssen mit einer ähnlichen Leistung am Samstag um den Einzug ins Finale kämpfen. Auch geht es am Samstag um den zweiten Startplatz neben Raimund im Super-Team-Springen am Sonntag.
Skispringen heute im Liveticker: Nikaidos Odyssee beendet - Prevc Gesamtsieg fix
Am Samstag ist voraussichtlich auch Ren Nikaido wieder mit am Start. Der Japaner musste nach einer Panne seines Flugzeugs in Tokio einen anderen Flug buchen, steckte dann nach einem Zwischenhalt in Dubai aufgrund des Kriegs im Iran für mehrere Tage ohne Gepäck in einem Hotel in den Vereinigten Arabischen Emiraten fest. Nun durfte er endlich über Istanbul und Warschau nach Helsinki reisen. Der Wettkampf am Freitag kam jedoch noch zu früh. Wie seine zuletzt starke Form unter den Strapazen der letzten Tage gelitten hat, bleibt abzuwarten.
Im Vollbesitz seiner Kräfte und seines Equipments muss man Nikaido am Samstag sicher neben Domen Prevc zu den Favoriten auf den Tagessieg zählen. Wie motiviert Prevc nach dem Sieg im Gesamtweltcup und dem Verlust seines Siegesserien-Rekordes am Samstag jedoch noch ist, ist fraglich. Doch auch den Japaner Ryoyu Kobayashi, sowie den Österreicher Daniel Tschofenig muss man auf der Rechnung haben. Erstmal müssen die Springer jedoch die Qualifikation überstehen. Diese findet am Samstag ab 15:30 Uhr statt. Hier geht es zur Startliste der Qualifikation.
Die Wettbewerbe beim Weltcup in Lahti sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26. Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Skispringen mit dabei. (Quelle: chiemgau24.de, tb)