Skispringen: Felix Hoffmann und Philipp Raimund verpassten das Podium um 1,2 Punkte.
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Skispringen: Felix Hoffmann und Philipp Raimund verpassten das Podium um 1,2 Punkte.

Super-Team-Springen am Sonntag

Skispringen: DSV-Duo lässt Chance liegen – Böses Erwachen für Favoriten

  • Tobias Ruf
    VonTobias Ruf
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  • Thomas Bösl
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Der Weltcup im Skispringen wurde am Sonntag fortgesetzt. Im Super-Team-Springen der Herren verpassten Felix Hoffmann und Philipp Raimund das Podium. Aus finnischer Sicht wurde der Tag historisch.

Im Skispringen stand am Sonntag das Super-Team-Springen der Herren im finnischen Lahti auf dem Programm. Im letzten Durchgang ging die Podest-Türe für das deutsche Duo überraschend auf. Am Ende reichte es nicht, zur großen Freude der Gastgeber. Ein Favorit war hingegen früh ausgeschieden.

Im letzten Super-Team-Springen der Weltcupsaison 2025/26 im Skispringen hat die deutsche Mannschaft den erhofften Podestplatz verpasst. Von Beginn an sprangen Felix Hoffmann und Philipp Raimund nur auf durchschnittlichem Niveau und beendeten den Wettkampf nach sechs Sprüngen auf dem vierten Platz.

Skispringen am Sonntag: Japan wird früh disqualifiziert - Jubel bei den Gastgebern

Hoffmann bestätigte seine durchwachsene Form aus den Einzelspringen am Freitag und Samstag. Raimund zeigte weiter gute Sprünge, war aber nicht auf dem Level der Vortage. So stand in Summe ein verdienter vierter Rang.

Mitfavorit Japan erlebte gleich zu Beginn des Events eine böse Überraschung. Ren Nikaido wurde wegen zu kurzer Ski disqualifiziert. Er lag nach seinem ersten Sprung in Führung, dann platzte der Traum vom Sieg. Sein Partner Ryoyu Kobayashi absolvierte nicht einen Wertungsdurchgang. Den Sieg sicherten sich die Österreicher Jan Hörl und Daniel Tschofenig. Sie setzten sich klar vor den Slowenen Anze Lanisek und Domen Prevc durch. Großer Jubel brandete in Lahti auf. Niko Kytosaho und Antti Aalti holten für Finnland das erste Teampodium seit zehn Jahren. 1,2 Punkte Vorsprung hatten sie auf Deutschland.

Skispringen am Sonntag: Der Endstand im Super-Team-Springen

1. Österreich858.6 Punkte
2. Slowenien- 21.8
3. Finnland- 53.3
4. Deutschland- 54.5

Das gesamte Ergebnis

Der Weltcup im Skispringen wird am Samstag fortgesetzt. Dann wird in Oslo von der Großschanze gesprungen. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Skispringen mit dabei.

Skispringen: Das Super-Team-Springen im Liveticker

3. Durchgang: Domen Prevc sichert den zweiten Platz für Slowenien mit 130 Metern ab. Daniel Tschofenig bringt es für Österreich ins Ziel. Das sind 126,5 Meter und der souveräne Sieg.

3. Durchgang: Von wegen! Der Norweger Marius Lindvik landet schon bei 116 Metern. Das wäre die Chance für Deutschland gewesen. Norwegen fällt auf den vierten Platz zurück. Finnland steht auf dem Podest!

3. Durchgang: Jetzt geht es ums Podest. Raimund muss einen raushauen. Der Oberstdorfer geht aber auch nur auf 122 Meter. Das reicht nicht einmal für Finnland. Deutschland wird hier wohl nur auf dem fünften Platz einlaufen.

3. Durchgang: Die Schweiz und Finnland lagen in Reichweite zum deutschen Team. Gregor Deschwanden springt aber nur 12 Meter. Der Finne Antti Aalto geht auf die identische Weite. Das sollte kein Problem für Raimund sein.

3. Durchgang: Wir sind beim letzten Sprung angekommen. Philipp Raimund kämpft gegen den Norweger Marius Lindvik ums Podium. Österreich und Slowenien sind schon zu weit weg.

3. Durchgang: Anze Lanisek springt für Slowenien auf starke 128 Meter und sichert den zweiten Platz zunächst ab. Mehr wird es nicht werden, Jan Hörl packt noch einen Meter drauf. Österreich wird das hier gewinnen, der Vorsprung ist groß.

3. Durchgang: Was macht die Konkurrenz ums Podium? Isak Langmo aus Norwegen geht nur auf 123 Meter. Norwegen liegt nur noch 5,5 Punkte vor Deutschland.

3. Durchgang: Er geht auf 124,5 Meter und kriegt gute Noten. Deutschland geht knapp an Finnland vorbei.

3. Durchgang: Polen fällt hinter Finnland zurück, auch die Schweiz bleibt dahinter. Jetzt kommt Hoffmann. Er muss einen vorlegen, sonst wird das nichts mehr mit dem Podium.

3. Durchgang: Finnland könnte sich hier doch noch in den Kampf ums Podium einmischen. Niko Kytosaho springt überragende 131 Meter und setzt die Konkurrenz unter Druck.

3. Durchgang: Acht Teams sind übrig, fünf kämpfen ums Podium. Darunter auch das deutsche Doppel, das aber deutlich aufholen muss.

3. Durchgang: Um 16:19 Uhr beginnt der dritte und finale Durchgang.

2. Durchgang: Jetzt kommt es zum Duell zwischen Slowenien und Österreich. Domen Prevc springt nur einen halben Meter weiter als Raimund. Österreichs Tschofenig haut richtig einen raus, das sind 128.5 Meter. Österreich geht klar in Führung nach diesem zweiten Durchgang.

2. Durchgang: Deutschland braucht jetzt einen Topsprung. Raimund steigert sich auf 124 Meter, verkürzt den Rückstand auf Norwegen, ist aber nicht wirklich zufrieden.

2. Durchgang: Zunächst sehen wir aber Polen und Norwegen. Kacper Tomasiak springt für Polen auf 123 Meter, kriegt gute Noten und ist nur noch knapp hinter der Schweiz. Was macht aber Norwegen? Hält Lindvik sein Team auf Podestkurs? Das sind 122 Meter. Solide, reicht für die Führung, öffnet aber die Türe für Raimund.

2. Durchgang: Die Schweiz geht mit Gregor Deschwanden nur auf 122,5 Meter. Auch Finnland patzt mit Antti Aalto. Das ist jetzt die Chance für Philipp Raimund.

2. Durchgang: Vier Teams scheiden hier aus. Die Ukraine, Estland, Italien und Frankreich werden wir im dritten Durchgang nicht mehr sehen.

2. Durchgang: Wir sind in der zweiten Gruppe des zweiten Durchgangs. Philipp Raimund muss sich jetzt deutlich steigern, wenn es hier noch in Richtung Podium gehen soll.

2. Durchgang: Österreich nutzt diese Chance eiskalt aus. Jan Hörl springt 126,5 Meter und damit nach der ersten Gruppe in Führung. Deutschland ist nur auf dem sechsten Platz.

2. Durchgang: Anze Lanisek geht nur auf 119,5 Meter. Slowenien geht zwar knapp an die Spitze, büßt hier aber wichtige Punkte ein.

2. Durchgang: Langmos Noten waren auch nicht gut. Wie reagiert Hoffmann? Der Thüringer kann die Chance nicht nutzen. Das sind nur 120,5 Meter. Deutschland liegt nur auf dem vierten Rang - hinter Norwegen, der Schweiz und Finnland.

2. Durchgang: Norwegen geht mit Isak Langmo klar an die Spitze. Aber die 124 Meter sind für Felix Hoffmann machbar. Er muss diese Chance jetzt nutzen.

2. Durchgang: Die Schweiz war die große Überraschung im ersten Durchgang. Jetzt zeigt Sandro Hauwirth einen soliden Sprung, aber Finnland kommt in Person von Niko Kytosaho sehr nahe ran. Polen bleibt mit Kamil Stoch dran. Jetzt kommen die Podestanwärter.

2. Durchgang: Estland und die Ukraine wird es wohl erwischen, Italien und Frankreich sind die weiteren Wackelkandidaten. Das zeichnet sich schon nach der ersten Gruppe ab.

2. Durchgang: Zwölf Mannschaften sind dabei, nur acht erreichen den dritten und finalen Durchgang.

2. Durchgang: Es geht weiter in Lahti. Der zweite Durchgang steht an. Felix Hoffmann springt für Deutschland in der ersten Gruppe.

2. Durchgang: Um 15:40 Uhr geht es mit dem zweiten Durchgang weiter.

1. Durchgang: Es kommen nur noch Slowenien und Österreich. Domen Prevc springt 128 Meter und damit an die Spitze. Daniel Tschofenig zeigt ebenfalls einen starken Sprung und geht noch einen Meter weiter. Damit geht es auf den zweiten Platz. Slowenien führt, Deutschland ist als Fünfter schon neun Punkte vom Podium entfernt.

1. Durchgang: Nutzt Raimund jetzt die Patzer der Konkurrenz? Nein, das ist einer seiner schwächsten Sprünge hier in Lahti. Er landet schon bei 122 Metern, Deutschland liegt damit nur auf dem dritten Platz.

1. Durchgang: Dass die Schweiz ein ernsthafter Podestkandidat ist, zeigt auch der Sprung von Marius Lindvik. Norwegen liegt nur 1,7 Punkte vor den Eidgenossen.

1. Durchgang: Das erhöht die Chancen auf ein deutsches Podium massiv. Schauen wir wieder auf das sportliche Geschehen. Die Schweiz führt vor Finnland und Polen.

1. Durchgang: Und jetzt gibt es eine richtungsweisende Nachricht! Ren Nikaido aus Japan wurde wegen zu kurzer Skilänge disqualifiziert. Damit ist mit Japan einer der Topfavoriten draußen!

1. Durchgang: Estland und die Türkei werden ausscheiden. Die Schweiz hingegen zeigt auch in Person von Gregor Deschwanden einen starken Sprung und mischt hier mit im Kampf ums Podium.

1. Durchgang: Nach der Disqualifikation von Kasachstan fliegen nur noch zwei Teams nach dem ersten Durchgang raus. Aktuell sieht es nach der Türkei und Estland aus.

1. Durchgang: Die zweite Gruppe absolviert jetzt ihren ersten Sprung. Für Deutschland geht Philipp Raimund an den Start.

1. Durchgang: Jan Hörl beendet die erste Gruppe mit nur 124 Metern. Österreich liegt nur auf einem enttäuschenden achten Platz. Japan führt vor den punktgleichen Norwegern und Slowenen. Deutschland ist auf dem vierten Platz.

1. Durchgang: Was macht die Konkurrenz? Ren Nikaido aus Japan zieht auf starke 127,5 Meter und damit klar an die Spitze. Anze Lanisek aus Slowenien bleibt 3,5 Meter dahinter und damit punktgleich mit Norwegen.

1. Durchgang: Jetzt kommt Felix Hoffmann. Er gilt als Wackelkandidat im deutschen Duo. Er springt auf 122,5 Meter und damit kürzer als Langmo. 5,6 Punkte fehlen auf die Norweger.

1. Durchgang: Auch Kamil Stoch aus Polen bleibt hinter Sandro Hauswirth aus der Schweiz. Isak Langmo aus Norwegen geht aber klar vorbei und mit 124,5 Metern in Führung.

1. Durchgang: Jetzt geht es allmählich in Richtung der Podestkandidaten. Niko Kytosaho aus Finnland geht nur auf 119 Meter und bleibt sogar hinter der Schweiz. Unterdessen wurde Kasachstan disqualifiziert und ist damit ausgeschieden.

1. Durchgang: Sechs Nationen sind gesprungen. Die USA führen vor Italien und Estland.

1. Durchgang: Die Bedingungen sind stabil bislang, das haben wir in Lahti auch schon anders erlebt. Die Türkei und Kasachstan liegen schon weit zurück.

1. Durchgang: Drei Mannschaften müssen sich nach dem ersten Durchgang verabschieden. Kasachstan, Türkei und Ukraine gelten als die größten Wackelkandidaten.

1. Durchgang: Der erste von drei Durchgängen läuft. Jedes Team absolviert jetzt zwei Sprünge.

Vor dem Springen: Polen mit Kacper Tomasiak und Kamil Stoch könnte ein Überraschungskandidat sein. So auch Finnland mit Antti Aalto und Niko Kytosaho.

Vor dem Springen: Weitere Kandidaten sind Japan mit Ren Nikaido und Ryoyu Kobayashi. Auch Norwegen mit Isak Langmo und Marius Lindvik muss man auf der Rechnung haben.

Vor dem Springen: Für Österreich treten Daniel Tschofenig und Jan Hörl an, Slowenien schickt Domen Prevc und Anze Lanisek ins Rennen. Sie gelten als die Topfavoriten auf den Sieg.

Vor dem Springen: 15 Nationen sind am Start. Zwölf erreichen den zweiten Durchgang, acht den dritten.

Vor dem Springen: Raimund gewann am Freitag, wurde Vierter am Samstag und ist in bestechender Form. Hoffmann hingegen ist von seinen Leistungen zum Saisonbeginn weit entfernt. Das führt dazu, dass Deutschland hier nur Außenseiter auf einen Podestplatz ist.

Vor dem Springen: Im Super-Team treten je zwei Athleten pro Nation an und absolvieren jeweils drei Sprünge. Für Deutschland gehen Felix Hoffmann und Philipp Raimund an den Start.

Vor dem Springen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Skispringen heute in Lahti. Gleich sehen wir das Super-Team hier in Finnland.

Skispringen heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Super-Team am Sonntag

Als großer Vorteil des Super-Team-Events wurde bislang immer angeführt, dass man nur zwei statt vier gute Springer braucht, um erfolgreich zu sein. Für die Mannschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) könnte aber im finnischen Lahti sogar das zu einem Problem werden.

Skispringen heute im Liveticker: Raimund und Hoffmann treten für Deutschland an

Denn bislang waren die Wettkämpfe in Finnland aus deutscher Sicht eine reine One-Man-Show. Nur Philipp Raimund schaffte es an diesem Wochenende, mit der Weltspitze mitzuhalten. Am Freitag ließ er sie bei seinem ersten Weltcupsieg sogar komplett hinter sich. Er wird am Sonntag im Super-Team-Springen nun Wunder vollbringen müssen, will die deutsche Mannschaft am Ende auf dem Podest stehen.

An seiner Seite steht auf der Salpausselkä-Schanze Felix Hoffmann. Mitte der Saison verhieß diese Paarung noch mit großer Wahrscheinlichkeit eine Topplatzierung. Doch inzwischen zeigt die Formkurve des 28-jährigen Thüringers sehr deutlich nach unten. Seit der Vierschanzentournee kommt Hoffmann nicht mehr in Fahrt. Beim Skifliegen am Kulm blieb er ohne Weltcuppunkt, auch am Freitag in Lahti war er chancenlos. Am Samstag präsentierte sich Hoffmann in einer, von Raimund abgesehen, schwachen Mannschaft noch am besten. Er wurde 21. Soll es für Deutschland aufs Podium gehen, muss sich Hoffmann extrem steigern.

Skispringen heute im Liveticker: Riesiges Favoritenfeld in Lahti

Chancen für gute Sprünge wird Hoffmann im besten Fall gleich drei bekommen. Im Super-Team-Springen wird das Endergebnis über drei Wertungsdurchgänge ermittelt. Nach dem ersten Durchgang wird das Teilnehmerfeld auf zwölf Nationen reduziert, bevor im finalen dritten Durchgang dann noch die acht besten Länder an den Start gehen werden. Das Finale ist für Deutschland Pflicht.

Die Konkurrenz im Rennen um die Podestplätze ist aber riesig. Für Österreich treten Daniel Tschofenig und Jan Hörl an, Slowenien schickt Domen Prevc und Anze Lanisek ins Rennen. Sie gelten als die Topfavoriten auf den Sieg. Doch auch das japanische Duo und die Norweger muss man auf der Rechnung haben. Außenseiterchancen auf einen Platz auf dem Treppchen haben die Finnen, die sich das ganze Wochenende über stark präsentierten. Hier geht es zur Startliste.

Die Wettbewerbe beim Weltcup in Lahti sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26. Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist heute im Liveticker zum Skispringen mit dabei. (Quelle: chiemgau24.de,tb)

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