Rennen am Samstag

Ski alpin: Weidle-Winkelmann feiert Überraschungs-Coup gegen Vonn

  • Christoph Klaucke
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Kira Weidle-Winkelmann setzt in der Abfahrt in Tarvisio ein dickes Ausrufezeichen und weist Lindsey Vonn in die Schranken. Emma Aicher rundet das starke DSV-Ergebnis ab. Der Liveticker von chiemgau24.de zum Nachlesen.

Tarvisio – Wenige Wochen vor dem Beginn der Olympischen Spiele präsentierte sich Deutschlands Medaillenhoffnung Kira Weidle-Winkelmann in Topform. Die 29-Jährige raste in der Abfahrt in Tarvisio auf den zweiten Platz. Bei einer komplett fehlerfreien Fahrt wäre sogar der Sieg möglich gewesen, den sich die Italienerin Nicol Delago vor heimischem Publikum sicherte.

Weidle-Winkelmann konnte sogar die Speed-Dominatorin dieses Winters Lindsey Vonn schlagen, die US-Amerikanerin komplettiere das Podium. Emma Aicher war mit einem guten fünften Platz zufrieden und machte das deutsche Top-Ergebnis perfekt.

Ski alpin heute im Liveticker: Der Endstand der Abfahrt in Tarvisio

1. Nicol Delago (Italien)1:46.28
2. Kira Weidle-Winkelmann (Deutschland)+0.20
3. Lindsey Vonn (USA)+0.26
5. Emma Aicher (Deutschland)+0.80

Das gesamte Ergebnis

Deutschlands Ski-Star Kira Weidle-Winkelmann überzeugt in der Abfahrt von Tarvisio.

Der Weltcup im Ski alpin der Damen wird am Sonntag fortgesetzt. Dann fahren die Damen ab 11.30 Uhr im Super-G in Tarvisio.

Ski alpin: Das Rennen im Liveticker

Rennen: Ein paar Fahrerinnen kommen zwar noch, doch am Ergebnis an der Spitze dürfte sich nichts mehr ändern. Die Italienerin Nicol Delago jubelt bei ihrem Heimrennen in Tarvisio über den Sieg. Direkt dahinter rast DSV-Ass Kira Weidle-Winkelmann aufs Podest – vor Lindsey Vonn, die Speed-Queen muss sich diesmal mit dem dritten Platz zufriedengeben. Emma Aicher, das zweite deutsche Ski-Ass in der Abfahrt, freut sich über einen guten fünften Rang.

Rennen: Nadia Delago zeigt eine starke Vorstellung, nach einigen Fahrerinnen mit zwei bis drei Sekunden Rückstand. Wie weit nach vorne kann es gehen? Platz zehn mit etwas mehr als einer Sekunde Rückstand. Ihre Schwester Nicol Delago freut sich fast so sehr wie über ihren nahenden Sieg. Die Geschwister liegen sich im Zielraum in den Armen.

Rennen: Elena Curtoni gelingt zunächst eine ordentliche Fahrt, doch dann schleichen sich bei der Italienerin, die schon zwei Abfahrtssiege verbuchen konnte, zu viele Fehler ein. Knapp drei Sekunden Rückstand.

Rennen: Jacqueline Wiles kann ihren Podestplatz von Zauchensee in Tarvisio nicht bestätigen. Nach einer unsauberen Fahrt reicht es nur für Platz zwölf.

Rennen: Für Österreich scheint es in der Abfahrt wieder mal eine Enttäuschung zu geben. Die stolze Ski-Nation schafft es erneut nicht aufs Podium. Ariane Raedler kassiert eine Packung und liegt zwischenzeitlich auf dem letzten Platz.

Rennen: Breezy Johnson ist schnell unterwegs. Doch das Niveau ihrer US-Kollegin Vonn, die im Ziel anerkenndend Applaus spendet, erreicht sie nicht ganz. Johnson kommt ganz knapp hinter Aicher ins Ziel.

Rennen: Cornelia Hütter, die bereits eine Abfahrt in dieser Saison gewinnen konnte, kommt in Tarvisio überhaupt nicht zurecht. Der Rückstand wird nach einer ruckeligen Fahrt immer größer und beträgt im Ziel über zwei Sekunden – letzter Platz.

Rennen: Jetzt gilt es! Emma Aicher jagt ihren zweiten Saisonsieg in der Abfahrt. Zu Beginn geht ihr leicht der Außenski weg, was sich sofort auswirkt und Rückstand bedeutet. Doch das deutsche Ski-Juwel kämpft und holt wieder etwas auf. Für ganz vorne reicht es aber nicht mehr – Platz fünf mit 0.80 Sekunden Rückstand.

Rennen: Lindsey Vonn stürzt sich in die Abfahrt von Tarvisio. Und die US-Amerikanerin ist gewohnt schnell, fährt Top-Speed. Von bleibt eng, aber es reicht nicht: Platz drei hinter Weidle-Winkelmann.

Rennen: Jetzt kommt Sofia Goggia. In dieser Saison läuft es noch nicht nach dem Geschmack der Italienerin, die es am liebsten eisig mag. Wie gewohnt geht sie höchstes Risiko, verliert aber zu viel in den Gleitpassagen. Platz sieben mit 1.35 Sekunden Rückstand.

Rennen: Laura Pirovano kann den Speed ihrer italienischen Kollegin nicht ganz mitnehmen – es reicht für den vierten Platz mit 0.85 Sekunden Rückstand. Dann kommt Ester Ledecka, die eigentlich Snowboarderin ist. Die Doppel-Olympiasiegerin kann ihre Stärke in den Gleitpassagen nicht voll ausspielen, fängt sich 1.68 Sekunden Rückstand ein – die langsamste Fahrt bisher.

Rennen: Mirjam Puchner zeigt eine durchwachsene Fahrt – Platz sechs für die Österreicherin mit 1.35 Sekunden Rückstand.

Rennen: Jetzt richten sich die deutschen Augen auf Kira Weidle-Winkelmann. Die Schwäbin liegt zunächst vorne, dann verliert sie etwas. Wichtig: Zug ist da, der Ski läuft. Was ist da drin? Es wird ganz eng, dann wird sich zu weit herausgetragen. Platz zwei mit zwei Zehnteln Rückstand. Die Deutsche ärgert sich über ihren kleinen Patzer zum Ende der Abfahrt.

Rennen: Jetzt kommt auch die erste Österreicherin. Nina Ortlieb, die bereits zweimal in der Abfahrt aufs Podest fahren konnte, ist mit hoher Geschwindigkeit auf der Strecke. Das sieht sehr geschmeidig aus. Am Ende reicht es zu Platz zwei mit vier Zehnteln Rückstand auf Delago.

Rennen: Corinne Suter will sich für Olympia vorbereiten. Noch kann die Schweizerin aber nicht ganz mithalten, sie hat eineinhalb Sekunden Rückstand.

Rennen: Nicol Delago will heute im Rennen ihre Bestzeit vom Training bestätigen. Die Italienerin ist schnell unterwegs und fährt eine gute Linie, attackiert die Tore. Sie geht in Führung, mit über einer Sekunde Vorsprung. Der Jubel im Ziel ist entsprechend groß.

Rennen: Ilka Stuhec hat hier im Dreiländereck quasi ein Heimspiel. Die Slowenin geht hochmotiviert ins Rennen und liegt ganz knapp vor Monsen – sechs Hundertstel.

Rennen: Marte Monsen steht als erste Fahrerin im Starthaus. Der Norwegerin gelingt keine optimale Fahrt. Sie setzt die erste Richtzeit mit 1:47.40. Das war gestern im Training schneller. Es ist übrigens sehr neblig heute, was die Sicht der Ski-Asse aber nicht allzu stark behindern sollte.

Vor dem Rennen: Der Weltcup macht übrigens zum ersten Mal seit 15 Jahren Station in Tarvisio. Damals siegte Vonn im Super-G und wurde Zweite in der Abfahrt. Vorteil für die Ski-Queen?

Vor dem Rennen: In wenigen Minuten geht es hier los in Tarvisio. Den Abfahrts-Weltcup führt übrigens keine Geringere als Lindsey Vonn mit 340 Punkten an. Auf Platz zwei folgt dann schon Emma Aicher. Die 22-Jährige konnte in dieser Saison die Abfahrt in St. Moritz für sich entscheiden und steht bei 211 Punkten.

Emma Aicher will in der Abfahrt in Tarvisio aufs Podium fahren.

Vor dem Rennen: Eröffnet wird das Rennen von der Norwegerin Marte Monsen. Speed-Queen Lindsey Vonn, die zuletzt die Abfahrt in Zauchensee gewann, startet kurz vor Aicher mit der Elf. Die Österreicherin Cornelia Hütter, die zuvor in Frankreich siegen konnte, kommt direkt nach Aicher.

Vor dem Rennen: Blicken wir zunächst auf die deutschen Starterinnen. Der DSV geht heute mit nur zwei Assen an den Start. Kira Weidle-Winkelmann macht mit Startnummer sechs den Anfang, Emma Aicher folgt mit der ominösen 13.

Vor dem Rennen: Herzlich willkommen zum Liveticker der Abfahrt der Damen in Tarvisio! Das Rennen in Italien soll um 10.45 Uhr starten.

Emma Aicher will in Tarvisio wieder aufs Podest rasen.

Ski alpin heute im Liveticker: Vorbericht zur Abfahrt der Damen in Tarvisio

Mit zwei Athletinnen gehen die deutschen Ski-alpin-Damen in die fünfte Abfahrt des Weltcups 2025/26. Dabei richten sich die Augen vieler deutscher Ski-Fans auf zwei große Namen. Mit Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann hat der Deutsche Skiverband in der Abfahrt nämlich gleich zwei Podestanwärterinnen in seinen Reihen. Weidle-Winkelmann beendete bei der vorletzten Abfahrt in Val d’Isere im Dezember ihre fast dreijährige Podiums-Abstinenz. Hinter der Österreicherin Cornelia Hütter belegte die 29-Jährige in Frankreich den zweiten Platz.

Ski alpin heute im Liveticker: Rasen die DSV-Damen wieder aufs Podest?

Bei der letzten Abfahrt reichte es dann immerhin für den zwölften Platz. Dafür belegte Deutschlands Alpin-Juwel Emma Aicher einen guten sechsten Rang. Die 22-Jährige heimste in dieser Saison schon drei Podestplätze ein. Der Höhepunkt: In der Abfahrt von St. Moritz raste Aicher in diesem Winter schon zum Sieg. Auch in Italien gehört der DSV-Youngster selbstredend wieder zu den Favoriten auf eine Top-Platzierung.

In Tarvisio steht jedoch Lindsey Vonn einmal mehr im Mittelpunkt. Die Speed-Queen gewann zuletzt in Zauchensee. In den bisherigen sechs Speedrennen des Winters gelang ihr die famose Bilanz von zwei Siegen, einem zweiten Platz, zwei dritten Rängen und einmal Platz vier. In Italien möchte die US-Amerikanerin ihre Bilanz ausbauen – genauso wie Weidle-Winkelmann und Aicher, die zuletzt jedoch im Nachtslalom von Flachau im 2. Durchgang ausgeschieden war.

Von Pechstein bis Preuß: Deutschlands Olympia-Fahnenträger zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.
Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.  © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger.
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger. © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Möglicher Kandidat ist Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft.
Möglicher Kandidat ist der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft. © IMAGO/JULIA PIATKOWSKA
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl.
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl. © IMAGO/Oryk HAIST
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden.
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden. © Eibner/Memmler via www.imago-images.de
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne.
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne. © IMAGO/Terje Pedersen
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026.
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026. © IMAGO/Michael Madrid
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin.
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin. © IMAGO
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking. © MAXIM THORE via www.imago-images.de
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte.
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte. © Copyright: xzhukovskyx via imago
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys.
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys. © Peter Hartenfelser
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation.
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation. © imago sportfotodienst
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodleraller Zeiten.
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodler aller Zeiten. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Oliver Kremer
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob © imago sportfoto
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt.
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere.
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin 2006 die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere. © Imago
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte. © Imago
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig.
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig. © Imago
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen.
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen. © Imago
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben.
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben. © imago sportfotodienst
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren.
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren. © imago sportfotodienst
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald.
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald. © imago sportfotodienst
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann.
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann. © via www.imago-images.de
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort.
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald.
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald. © imago sportfotodienst

Die Rennen beim Weltcup in Tarvisio sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Ski alpin mit dabei. Hier geht es zur Startliste. (Quelle: chiemgau24.de, ck)

Rubriklistenbild: © Marco Trovati/dpa

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