Rennen am Samstag

Ski alpin: Vonn gewinnt Abfahrt in Zauchensee – Aicher verpasst Podium knapp

  • Korbinian Kothny
    VonKorbinian Kothny
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Lindsey Vonn ist in der Abfahrt in Zauchensee das Maß aller Dinge. Emma Aicher verpasst als 6. das Podium nur knapp. Der Liveticker von chiemgau24.de zum Nachlesen.

Zauchensee – Ski-Superstar Lindsey Vonn hat knapp einen Monat vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele das nächste Ausrufezeichen gesetzt. Die Amerikanerin gelang bei der Abfahrt in Zauchensee ihr zweiter Saisonsieg. Vonn gewann überlegen vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie und ihrer US-Teamkollegin Jacqueline Wiles.

Deutschlands Alpin-Juwel Emma Aicher belegte einen guten sechsten Platz, Kira Weidle-Winkelmann wurde Zwölfte. Fabiana Dorigo kam nicht über den 48. Platz hinaus. Die österreichische Lokalmatadorin Magdalena Egger stürzte heftig und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden, was zu einer längeren Unterbrechung führte. Das Rennen auf der Kälberloch-Strecke war witterungsbedingt stark verkürzt worden. Bereits in den vergangenen Tagen hatte Schneefall die Pläne der Organisatoren durcheinandergewirbelt.

Ski alpin am Samstag: Der Endstand der Abfahrt in Zauchensee

1. Lindsey Vonn1:06:24
2. Kajsa Vieckhoff Lie+ 0.37
3. Jacqueline Wiles+ 0.48
6. Emma Aicher+ 0.68
12. Kira Weidle-Winkelmann+ 0.77
48. Fabiana Dorigo+ 2.72

Das gesamte Ergebnis

Lindsey Vonn gewann die Abfahrt in Zauchensee.

Der Weltcup im Ski alpin der Damen wird am Sonntag fortgesetzt. Dann fahren die Damen ab 12 Uhr im Super-G in Zauchensee.

Rennen: Mit der Startnummer 49 kommt noch Fabiana Dorigo als letzte DSV-Starterin. Die 27-Jährige verpasst aber eine gute Platzierung und kommt mit über 2,7 Sekunden Rückstand auf Lindsey Vonn ins Ziel.

Obwohl noch einige Fahrerinnen kommen, steht jetzt schon fest: Lindsey Vonn gewinnt die verkürzte Abfahrt in Zauchensee. Emma Aicher zeigt eine gute Leistung und wird am Ende 6. Zum Podest fehlen der 22-Jährigen nur zwei Zehntel.

Rennen: Laura Gauche, Elena Curtoni und Malorie Blanc zeigen allesamt gute Leistungen und bleiben unter einer Sekunde Rückstand. Für ganz vorn reicht es aber nicht. Kira Weidle-Winkelmann liegt mittlerweile auf dem 12. Platz.

Rennen: Janine Schmitt zeigt, dass auf der Piste noch alles möglich ist. Die Schweizerin zeigt eine klasse Fahrt und reiht sich noch vor Aicher als Fünfte ein! Das ist das beste Weltcup-Ergebnis für die Schweizerin.

Rennen: Bei den nächsten Fahrerinnen zeigen Nicol Delago und Keely Cashman ansprechende Leistungen. Die Italienerin reiht sich vorerst in den Top 10 ein, während Cashman aktuell Platz 13 belegt und damit wohl ihr bestes Weltcup-Ergebnis einfährt.

Rennen: Nun kann es aber weitergehen. Nach einer knappen halben Stunde Unterbrechung steht jetzt Nina Ortlieb im Starthaus. Kann die Österreicherin den Sturz ihrer Teamkollegin ausblenden? Nicht so ganz. Ortlieb fährt verständlicherweise nicht mit dem letzten Risiko und reiht sich im Ziel als vorerst Letzte ein.

Rennen: Das Rennen ist weiterhin unterbrochen. Egger liegt da jetzt schon sehr lange im Schnee. Der Helikopter war schon im Anflug, nun gibt es aber wohl Probleme mit der Sicht beim Landen.

Rennen: Und dann kommt der erste Ausfall des Rennens. Magdalena Egger verkreuzt ihre Ski und landet im Netz. Die Österreicherin muss mit dem Helikopter abtransportiert werden. Das Rennen ist unterbrochen.

Rennen: Mit Startnummer 16 greift Jacqueline Wiles nochmal das Podium an! Und das gelingt der US-Amerikanerin tatsächlich. Wiles fährt oben Bestzeit und bleibt auch danach auf Zug. Das bedeutet Platz drei im Ziel!

Rennen: Die besten 15 Fahrerinnen sind durch! Und Lindsey Vonn gewinnt wohl ihre zweite Weltcup-Abfahrt in dieser Saison. Die US-Amerikanerin zauberte im unteren Abschnitt eine Glanzleistung in den Schnee und führt vor der Norwegerin Kajsa Vieckhoff Lie. Auf Platz drei folgt die Italienerin Laura Pirovano, dahinter folgt schon Emma Aicher auf Platz vier. Kira Weidle-Winkelmann liegt derzeit auf dem 9. Platz.

Rennen: Was macht Breezy Johnson? Die Weltmeisterin zeigt eine solide Fahrt. Aber auch sie verpasst das Podium und ist zwei Hundertstel langsamer als Aicher, die weiterhin den vierten Rang belegt. Dann kommt Ilka Stuhec. Die Slowenin zeigt ihre Gleitfähigkeiten und fährt im oberen Abschnitt Bestzeit. Die Ausfahrt vor dem Steilhang ist aber nicht optimal, und so verliert Stuhec noch fast eine Sekunde und reiht sich hinter Weidle-Winkelmann ein. Auch Sofia Goggia zeigt keine fehlerfreie Fahrt und hat am Ende über eine Sekunde Rückstand auf Vonn.

Rennen: Auf Aicher folgt die Siegerin der letzten Abfahrt: Cornelia Hütter. Heute kann die Österreicherin aber nicht an ihre Leistung aus Val d’Isère anknüpfen und reiht sich mit über einer Sekunde Rückstand hinter Aicher und Weidle-Winkelmann ein.

Rennen: Jetzt kommt Emma Aicher! Die Deutsche hat ihre Probleme beim Gleiten im oberen Abschnitt und gleich Rückstand auf Vonn. Ähnlich wie Weidle-Winkelmann baut die 22-Jährige einen kleinen Fehler vor dem Steilhang ein. Und der kostet Zeit. Die Deutsche hat zwar Top-Speed, doch um den auszuspielen, ist die Strecke zu kurz. Im Ziel ist es vorerst der vierte Platz für Aicher. Für den DSV wird es heute also nichts mit dem Podium.

Rennen: Mirjam Puchner kommt auch nicht so recht mit der Kurssetzung zurecht. Im Ziel hat die Österreicherin über eine Sekunde Rückstand auf Vonn. Als Nächstes kommt Olympiasiegerin Esther Ledecka. Die Tschechin zeigt einen soliden Lauf, hat aber auch keine Chance, die Zeit von Vonn anzugreifen. Am Ende ist Ledecka zwei Hundertstel schneller als Weidle-Winkelmann. Die letzte Starterin vor Emma Aicher ist Laura Pirovano. Die Italienerin zeigt eine ähnliche Fahrt und ist einen Tick schneller. Bedeutet vorerst Platz drei.

Rennen: Als zweite Top-Fahrerin kommt gleich Kira Weidle-Winkelmann. Oben sieht das gut aus, was die Deutsche fabriziert und ist auf Kurs mit Lindsey Vonn. Im Steilhang fährt Weidle-Winkelmann aber nicht so direkt wie Vonn, und das macht sich sofort bemerkbar. Platz vier und 77 Hundertstel Rückstand auf Vonn.

Rennen: Jetzt wird es ernst! Nun kommen die zehn besten Speed-Fahrerinnen in dieser Saison – und den Anfang macht gleich Lindsey Vonn. Im Gleitabschnitt hat die US-Amerikanerin ein wenig Rückstand auf Vieckhoff Lie. Das war zu erwarten. Unten zaubert aber Vonn und spielt ihre ganzen Stärken aus. Bestzeit mit fast vier Zehntel Vorsprung!

Rennen: Kajsa Vieckhoff Lie fährt nun die Tore vor allem im Mittelteil deutlich direkter an. Und auch die Piste wird jetzt schneller: Es scheint, als ob die ersten Fahrerinnen noch vom ganzen Neuschnee gebremst wurden. Bestzeit für die Norwegerin. Als Nächstes kommt die Österreicherin Ariane Raedler. Sie kann die Bestzeit allerdings nicht angreifen und reiht sich als vorerst Vierte ein.

Rennen: Romane Miradoli ist oben ähnlich schnell unterwegs wie Suter, packt aber im zweiten Abschnitt nochmal einen drauf und übernimmt die Führung.

Rennen: Als Nächstes kommt Suters Teamkollegin Jasmine Flury. Die Schweizerin verliert im oberen Streckenabschnitt über eine halbe Sekunde auf Suter und kann dies auch unten nicht mehr aufholen.

Rennen: Corinne Suter steht als erste Fahrerin im Starthaus. Die Schweizerin feiert damit ihr Comeback nach dem Trainingssturz in St. Moritz. Im oberen Teil liegt noch viel Schnee, was die Piste extrem langsam macht. Die erste Richtzeit ist gesetzt. Suter kommt nach 1:07:34 ins Ziel. Das wird wohl nicht für eine vordere Platzierung reichen.

Vor dem Rennen: Mehr als 150 Freiwillige waren seit den frühen Morgenstunden damit beschäftigt, die Piste vom neuen Schnee zu befreien. Nun kann es gleich losgehen.

Vor dem Rennen: In wenigen Minuten geht es hier los in Zauchensee. Den Abfahrts-Weltcup führt übrigens keine Geringere als Lindsey Vonn mit 270 Punkten an. Auf platz zwei folgt dann schon Emma Aicher. Die 22-Jährige konnte in dieser Saison schon die Abfahrt in St. Moritz für sich entscheiden.

Vor dem Rennen: Eröffnet wird das Rennen von der Schweizerin Corinne Suter. Speed-Queen Lindsey Vonn startet direkt vor Weidle-Winkelmann mit der Sechs. Cornelia Hütter, die die letzte Abfahrt für sich entscheiden konnte, geht nach Aicher mit der Zwölf an den Start.

Vor dem Rennen: Blicken wir zunächst auf die deutschen Starterinnen. Der DSV geht heute mit drei Assen an den Start. Kira Weidle-Winkelmann macht mit Startnummer sieben den Anfang, Emma Aicher folgt mit der elf und zum Abschluss kommt noch Fabiana Dorigo mit der 49.

Vor dem Rennen: Herzlich willkommen zum Liveticker der Abfahrt der Damen in Zauchensee! Aufgrund des anhaltenden Schneefalls wird das Rennen heute in verkürzter Form stattfinden. Um 11.30 Uhr soll es losgehen in Österreich.

Vor dem Rennen: Nachdem am Freitag schon das zweite Training abgesagt wurde, steht nun auch fest: Die Abfahrt heute beim Weltcup in Zauchensee wird in verkürzter Form stattfinden. Der extrem steile Starthang wird damit nicht gefahren – zum Leid der Athletinnen. „Das ist nicht alltäglich, das macht Zauchensee auch aus“, unterstreicht Conny Hütter.

Ski alpin: Vorbericht zur Abfahrt der Damen in Zauchensee

Zauchensee – Im Ski alpin steht am Samstag die Abfahrt der Damen in Zauchensee auf dem Programm. Das Rennen in Österreich beginnt um 11.30 Uhr. chiemgau24.de ist heute im Liveticker zum Ski Alpin dabei. 

Mit drei Athletinnen gehen die deutschen Ski-alpin-Damen in die vierte Abfahrt des Weltcups 2025/26. Dabei richten sich die Augen vieler deutscher Ski-Fans auf zwei Namen. Mit Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann hat der Deutsche Skiverband in der Abfahrt nämlich gleich zwei Podestanwärterinnen in seinen Reihen. Weidle-Winkelmann beendete bei der letzten Abfahrt in Val d’Isere im Dezember ihre fast dreijährige Podiums-Abstinenz. Hinter der Österreicherin Cornelia Hütter belegte die 29-Jährige in Frankreich den zweiten Platz.

Emma Aicher peilt in Zauchensee die nächste Top-Platzierung an.

„Ich bin natürlich sehr, sehr happy, dass es heute endlich wieder für das Stockerl gereicht hat“, sagte die Vize-Weltmeisterin von 2021, die in Val d’Isere den siebten Top-3-Rang ihrer Karriere feierte. Zugleich bescherte sie dem Frauen-Team des Deutschen Skiverbands (DSV) schon den fünften Podestplatz dieses Winters. 

Ski alpin jetzt im Liveticker: Weidle-Winkelmann fährt im Training zur Bestzeit

Drei der vier restlichen Podestplätze gehen auf das Konto von Emma Aicher. Der Höhepunkt: In der Abfahrt von St. Moritz raste die 22-Jährige in diesem Winter schon zum Sieg. Auch in Österreich gehört der DSV-Youngster selbstredend wieder zu den Favoriten auf eine Top-Platzierung. Neben Aicher und Weidle-Winkelmann geht für den DSV auch Fabiana Dorigo an den Start.

In Österreich sind die Augen natürlich auch wieder auf Lindsey Vonn gerichtet. Die Speed-Queen ist in blendender Form. In den bisherigen fünf Speedrennen des Winters gelang ihr die famose Bilanz von einem Sieg, einem zweiten Platz, zwei dritten Rängen und einmal Platz vier. In Österreich möchte die US-Amerikanerin ihre Bilanz ausbauen – genauso wie Weidle-Winkelmann und Aicher.

Von Pechstein bis Preuß: Deutschlands Olympia-Fahnenträger zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.
Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.  © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger.
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger. © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Möglicher Kandidat ist Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft.
Möglicher Kandidat ist der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft. © IMAGO/JULIA PIATKOWSKA
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl.
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl. © IMAGO/Oryk HAIST
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden.
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden. © Eibner/Memmler via www.imago-images.de
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne.
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne. © IMAGO/Terje Pedersen
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026.
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026. © IMAGO/Michael Madrid
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin.
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin. © IMAGO
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking. © MAXIM THORE via www.imago-images.de
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte.
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte. © Copyright: xzhukovskyx via imago
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys.
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys. © Peter Hartenfelser
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation.
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation. © imago sportfotodienst
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodleraller Zeiten.
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodler aller Zeiten. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Oliver Kremer
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob © imago sportfoto
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt.
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere.
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin 2006 die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere. © Imago
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte. © Imago
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig.
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig. © Imago
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen.
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen. © Imago
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben.
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben. © imago sportfotodienst
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren.
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren. © imago sportfotodienst
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald.
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald. © imago sportfotodienst
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann.
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann. © via www.imago-images.de
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort.
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald.
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald. © imago sportfotodienst

Weidle-Winkelmann bewies beim 1. Training schon mal, dass ihr die Strecke liegt, und fuhr am Donnerstag zur Bestzeit. Auch 2022 war die 29-Jährige in Zauchensee schon mal Zweite geworden. Am Freitag musste das 2. Training wegen anhaltendem Schneefall abgesagt werden. Die Rennen beim Weltcup in Zauchensee sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Ski alpin mit dabei. Hier geht es zur Startliste. (Quelle: chiemgau24.de, kk)

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/APA | Barbara Gindl

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