Slalom in Wengen

Ski alpin: Norweger gelingt Titelverteidigung – Straßer verpasst Top Ten

Der Weltcup 2025/26 wurde am Sonntag mit dem Slalom der Herren fortgesetzt. Der Norweger Atle Lie McGrath hat seinen Titel erfolgreich verteidigt, Straßer indes verpasste die Top Ten.

Wengen – Ein wildes Rennen in Wengen endet. Während Atle Lie McGrath seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt hat, reichte es für Linus Straßer ein weiteres Mal nicht für die Top Ten, geschweige denn für das Podium. Der Münchner fuhr letztlich als 11. ins Ziel und konnte nicht mit der Spitzengruppe mithalten. Dennoch nimmt er laut eigener Aussage einiges aus einem „guten Rennen in Wengen“ mit.

Ski alpin am Sonntag: Der Endstand nach dem Slalom in Wengen

1. Atle Lie McGrath1:45.99 Sekunden
2. Lucas Pinheiro Braathen+0.47
3. Henrik Kristoffersen+0.81
11. Linus Straßer+2.65
24. Sebastian Holzmann+3.52

Das gesamte Ergebnis

„Ich habe das für mich akzeptiert, dass es für mich im Moment nicht ums Podium geht, aber dass ich mir meine Sicherheit beim Skifahren über Durchgänge einfach aufbaue. Der 1. Durchgang war zwar nicht gut, aber ich habe mich nicht rausbringen lassen“, sagte Straßer nach dem Lauf und zeigte sich selbstkritisch.

„Ich merke, es ist noch viel Luft, aber da muss ich mir die Zeit geben, und dann kann es ganz schnell richtig pfeifen. Ansonsten bin ich fest davon überzeugt, dass, wenn ich durch diese Phase durchkomme, sich das für die Zukunft bezahlt macht“, so Straßer. Für Sebastian Holzmann, der sich im Gegensatz zu Anton Tremmel für den 2. Durchgang qualifiziert hatte, reichte es letztlich für Platz 24.

2. Durchgang: Atle Lie McGrath düpiert die Zeit von Braathen und verteidigt seinen Titel. Doch anstatt enttäuscht darüber zu sein, freut sich der Brasilianer mit McGrath. Die beiden sind seit dem fünften Lebensjahr beste Freunde.

2. Durchgang: Kristoffersen kann trotz starkem Lauf nicht ganz mit Pinheiro Braathen mithalten und klettert auf Platz zwei. Reicht es am Ende fürs Podium?

2. Durchgang: Doch schon Timon Haugan verdrängt Iten und übernimmt die Führung, die allerdings nicht lange Bestand hat, weil Lucas Pinheiro Braathen es noch besser macht als seine Vorgänger. Bei einem Vorsprung von 1,06 Sekunden ist der Brasilianer nur schwer einzuholen.

2. Durchgang: Nur noch fünf Läufer muss Spitzenreiter Iten jetzt überstehen …

2. Durchgang: Der Österreicher Manuel Feller kommt nicht an die Podiumsplätze heran, fährt dafür aber zeitgleich mit Straßer ins Ziel. Zwischenzeitlich war der Österreicher weggerutscht, konnte sich aber sensationell retten.

2. Durchgang: Das gibt’s nicht! Auch Filip Zubcic, der schon im 1. Durchgang zu überzeugen wusste, verpasst die Führung nur haarscharf um 0,02 Sekunden. Iten hat damit schon jetzt das beste Ergebnis seiner Karriere sicher.

2. Durchgang: Es bleibt dabei: Paco Rassat kann auch im zweiten Durchgang nicht überzeugen. Der Franzose rutscht im Steilhang zunächst aus und fädelt im Schlussteil dann auch noch ein. Ein gebrauchter Tag für ihn.

2. Durchgang: Zittern muss auch der führende Iten, als Michael Matt die Piste betritt – doch auch der Österreicher kann den Lokalmatador nicht von Platz eins verdrängen – es fehlen 0,02 Sekunden.

2. Durchgang: Und jetzt startet Linus Straßer – der Münchner sichert sich mit 0,58 Sekunden Rückstand vorerst den dritten Platz, muss aber bei einigen verbleibenden Läufern natürlich zittern.

2. Durchgang: Nach den ersten 15 Läufern nähern wir uns allmählich der spannenden Phase. Alex Vinatzer klettert vorerst auf Platz drei, Iten grüßt allerdings weiterhin mit komfortablem Vorsprung von der Eins.

2. Durchgang: Noch immer darf Iten sich über die Führung freuen, die Top-Läufer kommen allerdings noch. Wie lange kann er sich noch an der Spitze halten?

2. Durchgang: Nachdem Tommaso Saccardi als erster Läufer im zweiten Durchlauf einfädelt, geht Holzmann an den Start. Der 32-Jährige fährt die Piste mit viel Mut runter und sichert sich auf Platz acht in jedem Fall Weltcup-Punkte.

2. Durchgang: Wengen bejubelt seinen Lokalmatador. Der Schweizer Matthias Iten legt einen starken Lauf hin und setzt hier ein erstes Ausrufezeichen.

2. Durchgang: Da wäre mehr drin gewesen! Victor Muffat-Jeandet springt zwar vorerst auf Platz zwei, hat aber im Mittel- und Schlussteil einiges an Zeit verloren.

2. Durchgang: Eirik Hystad Solberg beansprucht den ersten Platz jetzt für sich und hat sich mit einer Zeit von 1:48,46 einen gewissen Vorsprung verschafft.

2. Durchgang: Tatsächlich ist Maes die Position an der Spitze schon nach dem zweiten Läufer wieder los. Hans Grahl-Madsen übernimmt für ihn, wird aber direkt von Joshua Sturm abgelöst.

2. Durchgang: Maes legt mit einer Zeit von 1:49,19 Sekunden vor und springt damit logischerweise vorerst an Nummer eins. Lange dürfte er dort aber nicht verweilen.

Vor dem 2. Durchgang: 30 Herren sind am Start, von den drei deutschen Läufern haben sich mit Linus Straßer und Sebastian Holzmann zwei für den 2. Durchgang qualifiziert. Eröffnen wird der Belgier Sam Maes.

Vor dem 2. Durchgang: Wir melden uns zurück im Liveticker zum Slalom im Ski alpin heute in Wengen. Gleich geht es los mit dem 2. Durchgang.

Vor dem 2. Durchgang: Um 13 Uhr geht es mit dem 2. Durchgang weiter, wir melden uns dann im Liveticker zum Ski alpin zurück.

Ski Alpin heute im Liveticker: Der Zwischenstand nach dem 1. Durchgang

1. Atle Lie McGrath52.89 Sekunden
2. Loic Meillard+0.40
3. Henrik Kristoffersen+0.40
12. Linus Straßer+1.91
18. Sebastian Holzmann+2.40
57. Anton TremmelDisqualifiziert

Fazit nach dem 1. Durchgang: Das war’s von uns mit dem 1. Durchgang in Wengen. Atle Lie McGrath schickt sich an, seinen zweiten Sieg in der aktuellen Saison zu sichern. Hinter dem Norweger lauern Meillard (+0,40 Sekunden) und Kristoffersen (+0,40). Nach Lucas Pinheiro Braathen, der den ersten Lauf als Vierter beendet hat, wird der Abstand aber merklich größer.

Linus Straßer hat mit einem Rückstand von 1,91 Sekunden auf Platz zwölf zumindest weiterhin Hoffnungen auf ein Top-Ten-Finish. Ob es für mehr reicht, wird sich zeigen. Auch Sebastian Holzmann hat sich nach einem starken Lauf für den 2. Durchgang qualifiziert. Für Anton Tremmel reichte es hingegen erneut nicht.

1. Durchgang: Nach seinem spektakulären Abflug in Adelboden setzt es für Tremmel den nächsten Dämpfer. Der dritte deutsche Teilnehmer rutscht aus und scheidet damit erneut nach dem 1. Durchgang aus.

1. Durchgang: Jetzt fehlt aus deutscher Sicht nur noch Anton Tremmel. Der 31-Jährige geht als 57. an den Start.

1. Durchgang: Sebastian Holzmann macht es dann deutlich besser! Der zweite deutsche Läufer nimmt die Stangen flüssig mit und verschafft sich eine gute Ausgangsposition. 2,40 Sekunden Rückstand bedeuten vorerst Platz 17, das sollte ziemlich sicher für den 2. Durchgang reichen.

1. Durchgang: Bitteres Resultat für Ramon Zenhäuser. Der Schweizer kommt gar nicht rein, ist noch langsamer als Schlusslicht Taylor.

1. Durchgang: Straßer rutscht nach dem 31. Läufer noch weiter nach hinten. Mit Istok Rodes überholt ihn der nächste Kroate. Er sortiert sich hinter seinem Landsmann Zubcic auf Rang neun ein.

1. Durchgang: Mit der Startnummer 28 schafft es Filip Zubcic in die Top Ten. Der Kroate startet gut, hat dann einen Patzer im Übergang drin, doch findet anschließend stark in den Lauf zurück. Mit 1,6 Sekunden Rückstand reicht es für Platz acht.

1. Durchgang: Laurie Taylor bildet mit über 3,28 Sekunden Rückstand zumindest vorübergehend das neue Schlusslicht.

1. Durchgang: Dann mal wieder eine Überraschung. Michael Matt hat wie fast alle Läufer große Probleme im Mittelteil, schiebt sich letztlich aber trotzdem knapp vor Straßer und verdrängt den Münchner auf Rang zehn.

1. Durchgang: Schon jetzt liegt die Ausfallquote bei fast zehn Prozent – und das, obwohl die Top 30 bisher nicht durch ist.

1. Durchgang: Damit sind die ersten 15 Läufe durch. Vorjahressieger McGrath führt mit einem komfortablen Vorsprung und hat Mellard und Kristoffersen im Nacken. Straßer darf nach der Enttäuschung in Adelboden zumindest weiterhin auf eine Top-Platzierung hoffen.

1. Durchgang: Fabio Gstrein kann den Lauf zumindest beenden, mit zwei Sekunden Rückstand reicht es aber nur für Platz zehn. Staßer bleibt somit weiterhin in der Top Ten.

1. Durchgang: Jetzt haben die Läufer hier merklich Probleme. Auch Tanguy Nef fädelt vor heimischem Publikum ein, sein Nachfolger Dave Ryding macht es ihm gleich. Vierter Ausfall in Folge.

1. Durchgang: Das ist bitter. Obwohl Eduard Hallberg als erster seit einigen Läufern zwischenzeitlich mit den Führenden mithalten kann, fädelt er kurz vor dem Ende der Piste ein.

1. Durchgang: Es läuft nicht für die Franzosen. Nach den enttäuschenden Durchgängen von Noel und Rassat kann auch Steven Amiez nicht überzeugen. Als erster Läufer fädelt er ein und scheidet vorzeitig aus.

1. Durchgang: Als erster Österreicher geht Manuel Feller an den Start. Der ÖSV-Läufer verliert nach gutem Startteil insbesondere im Mittelteil viel Zeit. Letztlich verdrängt er Straßer dennoch auf Platz neun.

1. Durchgang: Jetzt darf Linus Straßer sich beweisen. Der erste deutsche Läufer legt vor den Augen seiner Familie einen maximal ordentlichen 1. Durchgang hin. Trotz energischem Beginn kommt er nicht richtig rein. Für die Top-Plätze reicht es lange nicht.

1. Durchgang: Paco Rassat mit einem enttäuschenden ersten Lauf. Der Führende im Slalom-Weltcup hat große Probleme und hat im Ziel fast zwei Sekunden Rückstand.

1. Durchgang: Atle Lie McGrath übernimmt die Führung. Der Vorjahressieger fährt blitzsauber und stößt seinen Landsmann Kristoffersen von Platz eins.

1. Durchgang: Und schon rutscht Noel vom Podium. Timon Haugan übernimmt vorerst den dritten Platz, hat aufgrund mehrerer kleiner Fehler aber eine halbe Sekunde Rückstand aufzuholen.

1. Durchgang: Clement Noel kann nicht ganz mit seinen Vorläufern mithalten und hat knapp eine Sekunde Rückstand. Entsprechend unzufrieden ist der Slalom-Weltcup-Zweite.

1. Durchgang: Als Nächstes ist Loic Mellard dran. Der Lokalmatador leistet sich genau wie Kristoffersen keinen groben Schnitzer und fährt zeitgleich mit dem Norweger ins Ziel.

1. Durchgang: Den Anfang macht Henrik Kristoffersen, der in Adelboden als Dritter ins Ziel eingelaufen war. Heute legt der Norweger mit 53,29 eine erste Richtzeit vor. Wie lange diese Bestand haben wird, bleibt abzuwarten.

Vor dem Rennen: In wenigen Minuten geht es los. Dann wird sich zeigen, ob wir den sechsten Sieger aus den ersten sieben Slaloms in dieser Saison sehen. Einzig Paco Rassat konnte bislang zwei Rennen gewinnen.

Vor dem Rennen: Zunächst ein Blick auf die Startnummern der Deutschen. Linus Straßer geht als Neunter an den Start, Sebastian Holzmann hat die Nummer 34 und Anton Tremmel die 57.

Vor dem Rennen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Ski alpin heute in Wengen. In knapp einer Stunde, um 10 Uhr, startet der Slalom der Herren.

Ski alpin heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Slalom der Herren am Sonntag

Wengen – Im Ski alpin steht am Sonntag der Slalom der Herren in Wengen auf dem Programm. Der 1. Durchgang beginnt um 10 Uhr, das Finale steigt um 13 Uhr. chiemgau24.de ist heute im Liveticker zum Ski alpin mit dabei.

Linus Straßer enttäuschte in Adelboden.

Wie schon in Adelboden, geht der Deutsche Skiverband (DSV) auch in Wengen mit drei Athleten an den Start. Im Fokus steht erneut Linus Straßer, der die bisher schwierige Saison endlich mit einem Top-Ergebnis krönen möchte. Der Münchner hat auf dem selektiven Hang in Wengen bereits gute Erinnerungen: In der vergangenen Saison verpasste er das Podium nur knapp. Neben Straßer starten auch Sebastian Holzmann und Anton Tremmel für Deutschland.

Ski alpin heute im Liveticker: Straßer auf Wiedergutmachung aus

Nach der Enttäuschung in Adelboden, wo Straßer zunächst nur auf Platz zwölf eingelaufen und im 2. Durchgang sogar ausgeschieden ist, gilt es für den Münchner in Wengen, zwei Läufe ins Ziel zu bringen und dabei im Optimalfall mindestens in die Top Ten zu kommen. Die Konkurrenz ist allerdings auch im Berner Oberland hochklassig.

Paco Rassat, der zuletzt in Adelboden siegte, zählt ebenso zu den Mitfavoriten wie Clement Noel, der Anfang Januar den Slalom von Madonna di Campiglio gewann. Die Norweger Atle Lie McGrath und Timon Haugan haben in dieser Saison ebenfalls schon mit Siegen überzeugt, und auch Henrik Kristoffersen meldet nach moderatem Saisonstart wieder Ambitionen an.

Von Pechstein bis Preuß: Deutschlands Olympia-Fahnenträger zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.
Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.  © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger.
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger. © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Möglicher Kandidat ist Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft.
Möglicher Kandidat ist der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft. © IMAGO/JULIA PIATKOWSKA
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl.
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl. © IMAGO/Oryk HAIST
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden.
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden. © Eibner/Memmler via www.imago-images.de
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne.
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne. © IMAGO/Terje Pedersen
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026.
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026. © IMAGO/Michael Madrid
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin.
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin. © IMAGO
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking. © MAXIM THORE via www.imago-images.de
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte.
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte. © Copyright: xzhukovskyx via imago
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys.
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys. © Peter Hartenfelser
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation.
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation. © imago sportfotodienst
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodleraller Zeiten.
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodler aller Zeiten. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Oliver Kremer
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob © imago sportfoto
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt.
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere.
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin 2006 die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere. © Imago
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte. © Imago
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig.
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig. © Imago
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen.
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen. © Imago
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben.
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben. © imago sportfotodienst
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren.
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren. © imago sportfotodienst
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald.
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald. © imago sportfotodienst
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann.
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann. © via www.imago-images.de
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort.
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald.
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald. © imago sportfotodienst

Ob sich in der ausgeglichenen Slalom-Saison der sechste Sieger im siebten Rennen findet? Eins ist sicher: Der Slalom von Wengen wird zum emotionalen Höhepunkt der traditionsreichen Lauberhornrennen, die seit 1930 jedes Jahr Tausende Fans ins Berner Oberland locken. Die Athleten erwartet dabei nicht nur eine technisch anspruchsvolle Piste, sondern auch eine Atmosphäre, die selbst im dicht gedrängten Weltcupkalender etwas Besonderes ist.

Die Rennen beim Weltcup in Wengen sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Ski alpin mit dabei. Hier geht es zur Startliste. (Quelle: chiemgau24.de, dwe)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kjetil Waber