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Ski alpin: Norweger gelingt Titelverteidigung – Straßer verpasst Top Ten
Der Weltcup 2025/26 wurde am Sonntag mit dem Slalom der Herren fortgesetzt. Der Norweger Atle Lie McGrath hat seinen Titel erfolgreich verteidigt, Straßer indes verpasste die Top Ten.
Wengen – Ein wildes Rennen in Wengen endet. Während Atle Lie McGrath seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt hat, reichte es für Linus Straßer ein weiteres Mal nicht für die Top Ten, geschweige denn für das Podium. Der Münchner fuhr letztlich als 11. ins Ziel und konnte nicht mit der Spitzengruppe mithalten. Dennoch nimmt er laut eigener Aussage einiges aus einem „guten Rennen in Wengen“ mit.
Ski alpin am Sonntag: Der Endstand nach dem Slalom in Wengen
„Ich habe das für mich akzeptiert, dass es für mich im Moment nicht ums Podium geht, aber dass ich mir meine Sicherheit beim Skifahren über Durchgänge einfach aufbaue. Der 1. Durchgang war zwar nicht gut, aber ich habe mich nicht rausbringen lassen“, sagte Straßer nach dem Lauf und zeigte sich selbstkritisch.
„Ich merke, es ist noch viel Luft, aber da muss ich mir die Zeit geben, und dann kann es ganz schnell richtig pfeifen. Ansonsten bin ich fest davon überzeugt, dass, wenn ich durch diese Phase durchkomme, sich das für die Zukunft bezahlt macht“, so Straßer. Für Sebastian Holzmann, der sich im Gegensatz zu Anton Tremmel für den 2. Durchgang qualifiziert hatte, reichte es letztlich für Platz 24.
2. Durchgang: Atle Lie McGrath düpiert die Zeit von Braathen und verteidigt seinen Titel. Doch anstatt enttäuscht darüber zu sein, freut sich der Brasilianer mit McGrath. Die beiden sind seit dem fünften Lebensjahr beste Freunde.
2. Durchgang: Kristoffersen kann trotz starkem Lauf nicht ganz mit Pinheiro Braathen mithalten und klettert auf Platz zwei. Reicht es am Ende fürs Podium?
2. Durchgang: Doch schon Timon Haugan verdrängt Iten und übernimmt die Führung, die allerdings nicht lange Bestand hat, weil Lucas Pinheiro Braathen es noch besser macht als seine Vorgänger. Bei einem Vorsprung von 1,06 Sekunden ist der Brasilianer nur schwer einzuholen.
2. Durchgang: Nur noch fünf Läufer muss Spitzenreiter Iten jetzt überstehen …
2. Durchgang: Der Österreicher Manuel Feller kommt nicht an die Podiumsplätze heran, fährt dafür aber zeitgleich mit Straßer ins Ziel. Zwischenzeitlich war der Österreicher weggerutscht, konnte sich aber sensationell retten.
2. Durchgang: Das gibt’s nicht! Auch Filip Zubcic, der schon im 1. Durchgang zu überzeugen wusste, verpasst die Führung nur haarscharf um 0,02 Sekunden. Iten hat damit schon jetzt das beste Ergebnis seiner Karriere sicher.
2. Durchgang: Es bleibt dabei: Paco Rassat kann auch im zweiten Durchgang nicht überzeugen. Der Franzose rutscht im Steilhang zunächst aus und fädelt im Schlussteil dann auch noch ein. Ein gebrauchter Tag für ihn.
2. Durchgang: Zittern muss auch der führende Iten, als Michael Matt die Piste betritt – doch auch der Österreicher kann den Lokalmatador nicht von Platz eins verdrängen – es fehlen 0,02 Sekunden.
2. Durchgang: Und jetzt startet Linus Straßer – der Münchner sichert sich mit 0,58 Sekunden Rückstand vorerst den dritten Platz, muss aber bei einigen verbleibenden Läufern natürlich zittern.
2. Durchgang: Nach den ersten 15 Läufern nähern wir uns allmählich der spannenden Phase. Alex Vinatzer klettert vorerst auf Platz drei, Iten grüßt allerdings weiterhin mit komfortablem Vorsprung von der Eins.
2. Durchgang: Noch immer darf Iten sich über die Führung freuen, die Top-Läufer kommen allerdings noch. Wie lange kann er sich noch an der Spitze halten?
2. Durchgang: Nachdem Tommaso Saccardi als erster Läufer im zweiten Durchlauf einfädelt, geht Holzmann an den Start. Der 32-Jährige fährt die Piste mit viel Mut runter und sichert sich auf Platz acht in jedem Fall Weltcup-Punkte.
2. Durchgang: Wengen bejubelt seinen Lokalmatador. Der Schweizer Matthias Iten legt einen starken Lauf hin und setzt hier ein erstes Ausrufezeichen.
2. Durchgang: Da wäre mehr drin gewesen! Victor Muffat-Jeandet springt zwar vorerst auf Platz zwei, hat aber im Mittel- und Schlussteil einiges an Zeit verloren.
2. Durchgang: Eirik Hystad Solberg beansprucht den ersten Platz jetzt für sich und hat sich mit einer Zeit von 1:48,46 einen gewissen Vorsprung verschafft.
2. Durchgang: Tatsächlich ist Maes die Position an der Spitze schon nach dem zweiten Läufer wieder los. Hans Grahl-Madsen übernimmt für ihn, wird aber direkt von Joshua Sturm abgelöst.
2. Durchgang: Maes legt mit einer Zeit von 1:49,19 Sekunden vor und springt damit logischerweise vorerst an Nummer eins. Lange dürfte er dort aber nicht verweilen.
Vor dem 2. Durchgang: 30 Herren sind am Start, von den drei deutschen Läufern haben sich mit Linus Straßer und Sebastian Holzmann zwei für den 2. Durchgang qualifiziert. Eröffnen wird der Belgier Sam Maes.
Vor dem 2. Durchgang: Wir melden uns zurück im Liveticker zum Slalom im Ski alpin heute in Wengen. Gleich geht es los mit dem 2. Durchgang.
Vor dem 2. Durchgang: Um 13 Uhr geht es mit dem 2. Durchgang weiter, wir melden uns dann im Liveticker zum Ski alpin zurück.
Ski Alpin heute im Liveticker: Der Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
1. Atle Lie McGrath
52.89 Sekunden
2. Loic Meillard
+0.40
3. Henrik Kristoffersen
+0.40
12. Linus Straßer
+1.91
18. Sebastian Holzmann
+2.40
57. Anton Tremmel
Disqualifiziert
Fazit nach dem 1. Durchgang: Das war’s von uns mit dem 1. Durchgang in Wengen. Atle Lie McGrath schickt sich an, seinen zweiten Sieg in der aktuellen Saison zu sichern. Hinter dem Norweger lauern Meillard (+0,40 Sekunden) und Kristoffersen (+0,40). Nach Lucas Pinheiro Braathen, der den ersten Lauf als Vierter beendet hat, wird der Abstand aber merklich größer.
Linus Straßer hat mit einem Rückstand von 1,91 Sekunden auf Platz zwölf zumindest weiterhin Hoffnungen auf ein Top-Ten-Finish. Ob es für mehr reicht, wird sich zeigen. Auch Sebastian Holzmann hat sich nach einem starken Lauf für den 2. Durchgang qualifiziert. Für Anton Tremmel reichte es hingegen erneut nicht.
1. Durchgang: Nach seinem spektakulären Abflug in Adelboden setzt es für Tremmel den nächsten Dämpfer. Der dritte deutsche Teilnehmer rutscht aus und scheidet damit erneut nach dem 1. Durchgang aus.
1. Durchgang: Jetzt fehlt aus deutscher Sicht nur noch Anton Tremmel. Der 31-Jährige geht als 57. an den Start.
1. Durchgang: Sebastian Holzmann macht es dann deutlich besser! Der zweite deutsche Läufer nimmt die Stangen flüssig mit und verschafft sich eine gute Ausgangsposition. 2,40 Sekunden Rückstand bedeuten vorerst Platz 17, das sollte ziemlich sicher für den 2. Durchgang reichen.
1. Durchgang: Bitteres Resultat für Ramon Zenhäuser. Der Schweizer kommt gar nicht rein, ist noch langsamer als Schlusslicht Taylor.
1. Durchgang: Straßer rutscht nach dem 31. Läufer noch weiter nach hinten. Mit Istok Rodes überholt ihn der nächste Kroate. Er sortiert sich hinter seinem Landsmann Zubcic auf Rang neun ein.
1. Durchgang: Mit der Startnummer 28 schafft es Filip Zubcic in die Top Ten. Der Kroate startet gut, hat dann einen Patzer im Übergang drin, doch findet anschließend stark in den Lauf zurück. Mit 1,6 Sekunden Rückstand reicht es für Platz acht.
1. Durchgang: Laurie Taylor bildet mit über 3,28 Sekunden Rückstand zumindest vorübergehend das neue Schlusslicht.
1. Durchgang: Dann mal wieder eine Überraschung. Michael Matt hat wie fast alle Läufer große Probleme im Mittelteil, schiebt sich letztlich aber trotzdem knapp vor Straßer und verdrängt den Münchner auf Rang zehn.
1. Durchgang: Schon jetzt liegt die Ausfallquote bei fast zehn Prozent – und das, obwohl die Top 30 bisher nicht durch ist.
1. Durchgang: Damit sind die ersten 15 Läufe durch. Vorjahressieger McGrath führt mit einem komfortablen Vorsprung und hat Mellard und Kristoffersen im Nacken. Straßer darf nach der Enttäuschung in Adelboden zumindest weiterhin auf eine Top-Platzierung hoffen.
1. Durchgang: Fabio Gstrein kann den Lauf zumindest beenden, mit zwei Sekunden Rückstand reicht es aber nur für Platz zehn. Staßer bleibt somit weiterhin in der Top Ten.
1. Durchgang: Jetzt haben die Läufer hier merklich Probleme. Auch Tanguy Nef fädelt vor heimischem Publikum ein, sein Nachfolger Dave Ryding macht es ihm gleich. Vierter Ausfall in Folge.
1. Durchgang: Das ist bitter. Obwohl Eduard Hallberg als erster seit einigen Läufern zwischenzeitlich mit den Führenden mithalten kann, fädelt er kurz vor dem Ende der Piste ein.
1. Durchgang: Es läuft nicht für die Franzosen. Nach den enttäuschenden Durchgängen von Noel und Rassat kann auch Steven Amiez nicht überzeugen. Als erster Läufer fädelt er ein und scheidet vorzeitig aus.
1. Durchgang: Als erster Österreicher geht Manuel Feller an den Start. Der ÖSV-Läufer verliert nach gutem Startteil insbesondere im Mittelteil viel Zeit. Letztlich verdrängt er Straßer dennoch auf Platz neun.
1. Durchgang: Jetzt darf Linus Straßer sich beweisen. Der erste deutsche Läufer legt vor den Augen seiner Familie einen maximal ordentlichen 1. Durchgang hin. Trotz energischem Beginn kommt er nicht richtig rein. Für die Top-Plätze reicht es lange nicht.
1. Durchgang: Paco Rassat mit einem enttäuschenden ersten Lauf. Der Führende im Slalom-Weltcup hat große Probleme und hat im Ziel fast zwei Sekunden Rückstand.
1. Durchgang: Atle Lie McGrath übernimmt die Führung. Der Vorjahressieger fährt blitzsauber und stößt seinen Landsmann Kristoffersen von Platz eins.
1. Durchgang: Und schon rutscht Noel vom Podium. Timon Haugan übernimmt vorerst den dritten Platz, hat aufgrund mehrerer kleiner Fehler aber eine halbe Sekunde Rückstand aufzuholen.
1. Durchgang: Clement Noel kann nicht ganz mit seinen Vorläufern mithalten und hat knapp eine Sekunde Rückstand. Entsprechend unzufrieden ist der Slalom-Weltcup-Zweite.
1. Durchgang: Als Nächstes ist Loic Mellard dran. Der Lokalmatador leistet sich genau wie Kristoffersen keinen groben Schnitzer und fährt zeitgleich mit dem Norweger ins Ziel.
1. Durchgang: Den Anfang macht Henrik Kristoffersen, der in Adelboden als Dritter ins Ziel eingelaufen war. Heute legt der Norweger mit 53,29 eine erste Richtzeit vor. Wie lange diese Bestand haben wird, bleibt abzuwarten.
Vor dem Rennen: In wenigen Minuten geht es los. Dann wird sich zeigen, ob wir den sechsten Sieger aus den ersten sieben Slaloms in dieser Saison sehen. Einzig Paco Rassat konnte bislang zwei Rennen gewinnen.
Vor dem Rennen: Zunächst ein Blick auf die Startnummern der Deutschen. Linus Straßer geht als Neunter an den Start, Sebastian Holzmann hat die Nummer 34 und Anton Tremmel die 57.
Vor dem Rennen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Ski alpin heute in Wengen. In knapp einer Stunde, um 10 Uhr, startet der Slalom der Herren.
Ski alpin heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Slalom der Herren am Sonntag
Wengen – Im Ski alpin steht am Sonntag der Slalom der Herren in Wengen auf dem Programm. Der 1. Durchgang beginnt um 10 Uhr, das Finale steigt um 13 Uhr. chiemgau24.de ist heute im Liveticker zum Ski alpin mit dabei.
Wie schon in Adelboden, geht der Deutsche Skiverband (DSV) auch in Wengen mit drei Athleten an den Start. Im Fokus steht erneut Linus Straßer, der die bisher schwierige Saison endlich mit einem Top-Ergebnis krönen möchte. Der Münchner hat auf dem selektiven Hang in Wengen bereits gute Erinnerungen: In der vergangenen Saison verpasste er das Podium nur knapp. Neben Straßer starten auch Sebastian Holzmann und Anton Tremmel für Deutschland.
Ski alpin heute im Liveticker: Straßer auf Wiedergutmachung aus
Nach der Enttäuschung in Adelboden, wo Straßer zunächst nur auf Platz zwölf eingelaufen und im 2. Durchgang sogar ausgeschieden ist, gilt es für den Münchner in Wengen, zwei Läufe ins Ziel zu bringen und dabei im Optimalfall mindestens in die Top Ten zu kommen. Die Konkurrenz ist allerdings auch im Berner Oberland hochklassig.
Paco Rassat, der zuletzt in Adelboden siegte, zählt ebenso zu den Mitfavoriten wie Clement Noel, der Anfang Januar den Slalom von Madonna di Campiglio gewann. Die Norweger Atle Lie McGrath und Timon Haugan haben in dieser Saison ebenfalls schon mit Siegen überzeugt, und auch Henrik Kristoffersen meldet nach moderatem Saisonstart wieder Ambitionen an.
Von Pechstein bis Preuß: Deutschlands Olympia-Fahnenträger zwischen Vergangenheit und Zukunft
Ob sich in der ausgeglichenen Slalom-Saison der sechste Sieger im siebten Rennen findet? Eins ist sicher: Der Slalom von Wengen wird zum emotionalen Höhepunkt der traditionsreichen Lauberhornrennen, die seit 1930 jedes Jahr Tausende Fans ins Berner Oberland locken. Die Athleten erwartet dabei nicht nur eine technisch anspruchsvolle Piste, sondern auch eine Atmosphäre, die selbst im dicht gedrängten Weltcupkalender etwas Besonderes ist.