Slalom der Herren

Ski alpin: Franzose brilliert in Adelboden – Straßer erlebt Debakel

Der Weltcup 2025/26 wurde am Sonntag mit dem Slalom der Herren fortgesetzt. Paco Rassat hat sich den Tagessieg geholt, Linus Straßer erlebte eine Enttäuschung. Der Ticker zum Nachlesen.

Adelboden - Der Slalom der Herren in Adelboden hielt einige Überraschungen bereit, verlief aus deutscher Sicht aber enttäuschend. Nachdem Linus Straßer schon im 1. Durchgang nur auf Platz zwölf ins Ziel eingelaufen war, wurde der zweite Lauf für den Münchner zum Debakel. Als einer von zwei Läufern schied Straßer aus, Sebastian Holzmann und Anton Tremmel hatten sich unterdessen nicht erst für den zweiten Durchlauf qualifizieren können.

An der Spitze brillierte Paco Rassat, der sich seinen zweiten Saisonsieg sicherte, gefolgt vom norwegischen Duo aus Atle Lie McGrath und Henrik Kristoffersen, die um 0,18 und 0,20 Sekunden langsamer als der Franzose waren. Insbesondere Kristoffersen war sichtlich enttäuscht, hatte er den 1. Durchgang doch noch als Erster angeführt.

Ski alpin im Liveticker: Der Endstand nach dem 2. Durchgang

1. Paco Rassat (Frankreich)1.51.22
2. Atle Lie Mcgrath (Norwegen)+0.18
3. Henrik Kristoffersen (Norwegen)+0.20
Linus Straßer (Deutschland)ausgeschieden
Sebastian Holzmann (Deutschland)Nach dem 1. Durchgang ausgeschieden
Anton Tremmel (Deutschland)Nach dem 1. Durchgang ausgeschieden

Das gesamte Ergebnis

2. Durchgang: Norwegen macht den Abschluss. Zunächst fährt Atle Lie Mcgrath auf Platz zwei ein, ehe sich Kristoffersen an der Bestzeit von Rassat versucht. Es bleibt aber bei dem Versuch, am Ende reicht es zwar für das Podium, aber nur für Platz drei.

2. Durchgang: Doch Paco Rassat zerstört die Hoffnungen von Braathen. Der Franzose klettert mit der bisherigen Bestzeit auf Platz eins und ist damit mindestens Vierter.

2. Durchgang: Nach Straßer ist Loic Mellard der zweite Läufer, der im 2. Durchgang ausscheidet. Der Schweizer fährt oben sehr gut, fädelt im Flachstück aber ein. Braathen darf also weiter auf den Sieg hoffen.

2. Durchgang: Und der nächste Führungswechsel, Wahnsinn! Lucas Pinheiro Braathen sichert sich mit einem minimalen Vorsprung die Bestzeit. Ob die noch getoppt wird?

2. Durchgang: Trotz anfänglicher Probleme kann sich Manuel Feller an der Spitze absetzen. Mit drei Zehnteln Vorsprung geht der Österreicher in Führung.

2. Durchgang: Wir sind hier in der heißen Phase angekommen, es verbleiben noch acht Läufer.

2. Durchgang: War das knapp! Lokalmatador Tanguy Nef bringt die Fans zum Jubeln und peilt die Bestzeit an – doch verpasst die Führung mit 0,01 Sekunden denkbar knapp.

2. Durchgang: Doch auch Marchant wird schnell verdrängt, erneut grüßt mit Steven Amiez ein Franzose von der Spitze.

2. Durchgang: Lange hält Popovs Führung allerdings nicht. Armand Marchant legt einen super Lauf hin und verschafft sich einen Vorsprung von 0,47 Sekunden.

2. Durchgang: Das war ganz stark von Albert Popov – der Bulgare sichert sich nach einem sehr aktiven Lauf die neue Bestzeit und lässt Muffat-Jeandet hinter sich.

2. Durchgang: Dave Ryding attackiert die Bestzeit von Muffat-Jeandet und ist anfangs auf einem sehr guten Weg. Doch kurz vor dem Ziel leistet er sich einen kleinen Fehler und ist dadurch um 0,09 Sekunden langsamer als der Franzose.

2. Durchgang: Und dann ist Straßer dran – der Münchner beginnt sehr energisch, rutscht aber schon nach der ersten Zwischenzeit weg und scheidet als erster Läufer im 2. Durchgang aus. Das war leider gar nichts.

2. Durchgang: Jetzt haben wir eine neue Bestzeit. Der Franzose Victor Muffat-Jeandet geht mit der drittbesten Laufzeit in Führung. Allmählich geht es in die heiße Phase.

2. Durchgang: Alex Vinatzer geht mit sechs Zehnteln ins Finale. Das reicht aktuell für Platz drei.

2. Durchgang: Der Norweger Eirik Hystad Solberg ergattert sich vorerst einen Podiumsplatz und fährt als Dritter ins Ziel ein. Zufrieden wirkt er dennoch nicht.

2. Durchgang: Lange hält die Führung von Kolega aber nicht. Der Schweizer Ramon Zenhäusern fährt nochmal schneller und unterbietet seinen Kontrahenten um vier Zehntel.

2. Durchgang: Samuel Kolega, der einzige Kroate unter den letzten 30, ist der erste Läufer, der die Richtzeit von Aihara unterbietet und sich die Führung sichert.

2. Durchgang: Obwohl er mit Startnummer 66 schlechte Aussichten auf den 2. Durchgang hatte, ist Corrado Barbera unter die ersten 30 gekommen. Mit 1,5 Sekunden Rückstand präsentiert er sich im zweiten Lauf ordentlich und fährt vorübergehend auf Platz drei ein.

2. Durchgang: Aihara setzt die erste Richtzeit und ist selbstverständlich Erster und sichert sich seine ersten Weltcup-Punkte. Die Frage ist nur, wie lange er an der Spitze bleibt.

Vor dem 2. Durchgang: 30 Herren sind am Start, unter anderem als einziger Deutscher Linus Straßer. Den Anfang macht der Japaner Shiro Aihara.

Vor dem 2. Durchgang: Wir melden uns zurück im Liveticker zum Slalom im Ski alpin heute in Adelboden. Gleich geht es los mit dem 2. Durchgang.

Vor dem 2. Durchgang: Um 13.30 Uhr geht es mit dem 2. Durchgang weiter, wir melden uns dann im Liveticker zum Ski alpin zurück.

Ski alpin heute im Liveticker: Der Zwischenstand nach dem 1. Durchgang

1. Henrik Kristoffersen56.65
2. Atle Lie Mcgrath+0.28
3. Eduard Hallberg+0.29
16. Linus Straßer+1.34
45. Sebastian Holzmann+2.81
58. Anton TremmelDisqualifiziert

Fazit 1. Durchgang: Damit verabschieden wir uns fürs Erste aus Adelboden. Es war im ersten Durchgang wie erwartet ein offenes Duell, in dem sich für den Moment Henrik Kristoffersen über den 1. Platz freuen darf. Wirklich absetzen konnte sich der Norweger aber nicht. Lediglich 29 Hundertstelsekunden trennen ihn von Eduard Hallberg auf Rang drei. Für den zweiten Lauf ist somit weiterhin alles offen.

Aus deutscher Sicht lief es enttäuschend. Der einzige, der sich noch Hoffnungen machen darf, ist Linus Straßer, den allerdings 1,34 Sekunden von Kristoffersen und 1,05 Sekunden vom Podium trennen.

Linus Straßer beendet den 1. Durchgang beim Slalom in Adelboden auf Platz 16. (Archivbild)

1. Durchgang: Das ist bitter! Tremmel wurde nach seinem Sturz am letzten Tor noch disqualifiziert und verliert damit seine Platzierung.

1. Durchgang: Jetzt darf sich mit Anton Tremmel der dritte und letzte deutsche Läufer beweisen. Nachdem vor ihm gleich zwei Teilnehmer ausgeschieden sind, zeigt der 31-Jährige eine beachtliche Leistung, bis er am letzten Tor stürzt und über die Ziellinie fällt. Am Ende reicht es nur für Platz 42.

1. Durchgang: Die Antwort ist nein. Holzmann legt zwar ordentlich los, doch der zweite Teil wird für ihn zur Herausforderung. Vorerst fährt er auf Platz 29 ein, jedoch wird er schon kurz darauf aus der Top 30 verdrängt und ist im zweiten Lauf somit nicht mehr dabei.

1. Durchgang: Gleich geht mit Sebastian Holzmann der zweite Deutsche an den Start. Kann sich der 32-Jährige für den 2. Durchgang qualifizieren?

1. Durchgang: Nachdem nach Haugan lange Zeit niemand ausgeschieden war, verabschieden sich mit Kristoffer Jakobsen (Schweden), Johannes Strolz (Österreich), Filip Zubcic (Kroatien) und Benjamin Ritchie (USA) jetzt gleich vier Läufer hintereinander vorzeitig.

1. Durchgang: Auch das österreichische Duo um Michael Matt und Dominik Raschner fährt vor Straßer ein und verdrängt ihn immer weiter nach hinten.

1. Durchgang: Straßers Fazit nach dem 1. Durchgang fällt ernüchternd aus. „Oben wirklich gute Schwünge dabei gehabt, übers Steile wechseln die Verhältnisse, und dann habe ich es nicht mehr geschafft, dass der Ski frei läuft, und habe ihn viel zu viel kontrolliert und gehalten“, analysiert der Münchner. Im Hinblick auf den 2. Durchgang wolle sich Straßer bezüglich seines Materials „mit dem Service beraten“.

1. Durchgang: Für Straßer kommt es sogar noch bitterer: Sowohl der Brite Dave Ryding (57,94 Sekunden) als auch der Bulgare Albert Popov (57,57) verdrängen den Deutschen auf Platz 14.

1. Durchgang: Nach den ersten 15 Läufern grüßt Henrik Kristoffersen von der Spitze, allerdings ist das Teilnehmerfeld dahinter sehr eng. Linus Straßer rangiert mit 1,34 Sekunden Rückstand auf den Norweger nach dem 1. Durchgang nicht in den Top Ten und muss im 2. Durchgang nachlegen.

1. Durchgang: Und dann ist Linus Straßer dran. Der Deutsche kommt gut rein, hängt sogar beinahe die Drohne ab, doch genau wie seine Vorgänger hat er zum Ende hin nicht mehr die Lockerheit und verliert etwas Zeit. Im Ziel ist er vorerst nur Zwölfter.

1. Durchgang: Aber nur kurz, denn Shootingstar Eduard Hallberg übernimmt Platz drei mit 0,29 Sekunden Rückstand auf den Führenden Kristoffersen.

1. Durchgang: Paco Rassat legt einen Top-Start hin, macht am Ende des Steilhangs aber einen groben Fehler. Vorerst reicht es dennoch für das Treppchen.

1. Durchgang: Vorjahressieger Clement Noel leistet sich keine großen Fehler, ist letztlich aber dennoch zu langsam, um Kristoffersen, geschweige denn die Top 3, zu attackieren.

1. Durchgang: Lucas Braathen hat sichtlich Probleme mit dem Außenski und fährt als Vierter ein.

1. Durchgang: Henrik Kristoffersen zeigt hier im 1. Durchgang, warum er zu den Mitfavoriten zählt. Der Norweger holt sich mit 56.65 Sekunden vorerst die neue Bestzeit.

1. Durchgang: Mit Loic Meillard geht der nächste Schweizer an den Start. Nach einem guten Beginn verliert Meillard ab dem Steilhang allerdings an Geschwindigkeit. Am Ende stehen 57,03 Sekunden.

1. Durchgang: Dann kommt Atle Lie Mcgrath, der die Richtzeit von Nef erfolgreich attackiert und mit 56,93 Sekunden eine neue Bestzeit fährt.

1. Durchgang: Und schon bei dem sonst so konstanten Timon Haugan gibt es den ersten Einfädler. Der Weltcup-Führende beginnt gut, scheidet aber dennoch aus.

1. Durchgang: Der Lokalmatador legt auf der eisigen Piste los und fährt mit einer Zeit von 57,26 ins Ziel. Eine erste Richtzeit, die es zu überbieten gilt.

1. Durchgang: Es kann losgehen, der Schweizer Tanguy Nef eröffnet den 1. Durchgang hier in Adelboden.

Vor dem Rennen: Aus deutscher Sicht sind die Augen natürlich in erster Linie auf Straßer gerichtet, doch ganz allgemein wird es spannend zu sehen, wer sich dieses Mal den Sieg holt. In bislang fünf Saison-Slaloms gab es fünf verschiedene Sieger.

Vor dem Rennen: Vorab ein Blick auf die Startnummern der Deutschen. Linus Straßer startet mit der 14, Sebastian Holzmann hat die 35 und Anton Tremmel die 58.

Vor dem Rennen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker zum Ski alpin heute in Adelboden. In knapp einer Stunde, um 10.30 Uhr, startet der Slalom der Herren.

Ski alpin jetzt im Liveticker: Der Vorbericht zum Slalom der Herren am Sonntag

Adelboden – Im Ski alpin steht am Sonntag der Slalom der Herren in Adelboden auf dem Programm. Der 1. Lauf beginnt um 10.30 Uhr, das Finale steigt um 13.30 Uhr. chiemgau24.de ist heute im Liveticker zum Ski Alpin dabei.

Linus Straßer belegte beim Nachtslalom in Madonna di Campiglio Rang 14.

Mit drei Athleten geht der Deutsche Skiverband in den Slalom der Herren am legendären Chuenisbärgli in Adelboden. Im Fokus der deutschen Ski-Fans steht einmal mehr Linus Straßer. Der Münchner ist seit Jahren der beste deutsche Slalomfahrer und gehört auch in Adelboden zum erweiterten Favoritenkreis.

Ski alpin heute im Liveticker: Straßer peilt Top-Ten-Platzierung an

Der 32-Jährige, der in der vergangenen Saison zwei Weltcupsiege feierte, hat den anspruchsvollen Hang am Chuenisbärgli normalerweise gut im Griff: Schon mehrfach war er hier unter den Top Ten. Nach einem eher enttäuschenden 14. Platz beim Nachtslalom in Madonna di Campiglio hofft Straßer endlich auf den Durchbruch in der für ihn bislang schwierigen Saison. Neben ihm starten noch Sebastian Holzmann und Anton Tremmel für den DSV.

„Adelboden ist eines der Rennen, auf die ich mich in jeder Saison mit am meisten freue – auf jeden Fall ein Highlight im Weltcup-Kalender. Dieses Gesamtpaket aus Berner Oberland, dem Hang, der Stimmung dort und dem ganzen Drumherum ist einfach genau so, wie man es sich als Athlet wünscht. Von den Ergebnissen her zählt Adelboden auch zu meinen Lieblingsrennen“, erklärte Straßer vor dem Rennen.

Von Pechstein bis Preuß: Deutschlands Olympia-Fahnenträger zwischen Vergangenheit und Zukunft

Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.
Die olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina werfen ihren Schatten voraus. Die große Eröffnungszeremonie findet am 6. Februar 2026 im Milano San Siro Olympic Stadium statt.  © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger.
Die große Frage vor den Spielen, welche bislang ungeklärt ist, bleibt, wer die deutsche Fahne trägt. Seit einigen Jahren wählt Deutschland jeweils einen Sportler und eine Sportlerin aus. Hier sind die möglichen Kandidaten und Kandidatinnen als auch die ehemaligen Fahnenträgerinnen und Fahnenträger. © Mickael Chavet via www.imago-images.de
Möglicher Kandidat ist Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft.
Möglicher Kandidat ist der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger als zweimaliger Olympiasieger (Team-Gold 2018, Einzel-Gold 2022) und Gesamtweltcupsieger 2024/25. Als Fahnenträger würde er eine traditionsreiche Wintersportart repräsentieren, die nach der IOC-Streichung der Frauen-Kombination um ihr olympisches Überleben kämpft. © IMAGO/JULIA PIATKOWSKA
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl.
Johannes Lochner hat sich als ernsthafter Konkurrent von Francesco Friedrich etabliert und bereits das dritte Weltcup-Rennen der olympischen Saison 2025/26 gewonnen. Der Vizeweltmeister holte 2022 in Peking sowohl im Zweier- als auch im Viererbob jeweils Silber hinter Friedrich und kann 2026 durchaus um Gold mitfahren. Da Friedrich schon Fahnenträger war, kommt dieses Mal auch Lochner in die enge Auswahl. © IMAGO/Oryk HAIST
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden.
Max Langenhan (Rodeln) hat die deutsche Dominanz von Felix Loch übernommen - der 26-Jährige ist zweimaliger Weltmeister und Gesamtweltcupsieger und gilt als Gold-Favorit 2026. Da Loch, der bei seinem letzten Olympia-Auftritt wohl nicht erneut die Fahne tragen wird, keine Option ist, könnte Langenhahn der Fahnenträger werden. © Eibner/Memmler via www.imago-images.de
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne.
Franziska Preuß hat sich 2024/25 als erste Deutsche seit Laura Dahlmeier (2017) den Biathlon-Gesamtweltcup gesichert und gilt als heißeste deutsche Medaillenkandidatin für 2026. Die 31-Jährige gewann zusätzlich WM-Gold in der Verfolgung 2025. Eine wohl geeignete Kandidatin für das Tragen der deutschen Fahne. © IMAGO/Terje Pedersen
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026.
Lena Dürr (Ski Alpin) zeigt sich pünktlich zur Olympia-Saison in Topform, mit einem zweiten Platz im Slalom von Copper Mountain und einem starken Riesenslalom könnte sie plötzlich Medaillenkandidatin in zwei Disziplinen werden. Und auch eine gute Kandidatin für die Fahne bei Olympia 2026. © IMAGO/Michael Madrid
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin.
Laura Nolte (Bob) geht als amtierende Weltmeisterin und Olympiasiegerin in die Saison und bildet mit Anschieberin Deborah Levi ein äußerst eingespieltes Gespann. Damit ist sie auch eine große Kandidatin als Fahnenträgerin. © IMAGO
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands. Gemeinsam mit Francesco Friedrich, einem der erfolgreichsten Bobfahrer der Gegenwart, mit vier Olympiasiegen und elf Weltmeistertiteln, trug sie die Fahne bei den vergangenen Winterspielen in Peking. © MAXIM THORE via www.imago-images.de
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte.
2018 in Pyeongchang trug Eric Frenzel die Fahne. Dieser wurde 2014 in Sotschi Olympiasieger in der Nordischen Kombination und krönte damit seine außergewöhnliche Karriere, die ihn auch zu mehreren Weltmeistertiteln führte. © Copyright: xzhukovskyx via imago
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys.
Neben Frenzel trug auch Christian Ehrhoff die deutsche Fahne in Pyeongchang, allerdings bei der Abschlussfeier. Der Eishockeyspieler spielte über 800 Spiele in der NHL und mehr als 300 in der DEL und war einer der wenigen deutschen Verteidiger, die sich in der besten Eishockeyliga der Welt etablieren konnten. Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang führte er das deutsche Eishockeyteam zur Silbermedaille - dem größten Erfolg in der Geschichte des deutschen Eishockeys. © Peter Hartenfelser
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation.
Maria Höfl-Riesch trug die Fahne 2014 in Sotschi. Sie gewann drei olympische Goldmedaillen - zwei 2010 in Vancouver (Super-Kombination und Slalom) sowie eine 2014 in Sotschi (Super-Kombination) - und wurde zweimal Weltmeisterin. Die ehemalige Hauptwachtmeisterin der Bundeszollverwaltung holte zudem 2010/11 den Gesamtweltcup und etablierte sich als eine der vielseitigsten Skifahrerinnen ihrer Generation. © imago sportfotodienst
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodleraller Zeiten.
Felix Loch durfte 2014 bei der Abschlussfeier in Sotschi die Fahne tragen. Er gewann 2008 mit nur 18 Jahren seinen ersten Weltmeistertitel und ist bis heute der jüngste Rennrodel-Weltmeister der Geschichte. Der gebürtige Sonneberger, der bereits im Alter von fünf Jahren von seinem Vater Norbert zur Rodelrennbahn mitgenommen wurde, etablierte sich sowohl im Einsitzer als auch im Team als einer der erfolgreichsten deutschen Rodler aller Zeiten. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Oliver Kremer
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob
Andre Lange ist mit vier Olympiasiegen, acht Weltmeistertiteln und acht Europameistertiteln einer der erfolgreichsten Bobfahrer aller Zeiten. Bei seinen letzten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver wurde er als Würdigung seiner prestigeträchtigen Laufbahn zum Fahnenträger ernannt und gewann noch einmal Gold im Zweierbob sowie Silber im Viererbob © imago sportfoto
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt.
Magdalena Neuner wurde bei ihrer ersten und einzigen Olympiateilnahme 2010 in Vancouver zur erfolgreichsten deutschen Athletin der Spiele mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Außerdem trug sie auch die Fahne. Die jüngste Dreifachweltmeisterin der Biathlon-Geschichte beendete ihre Karriere bereits 2012 im Alter von nur 25 Jahren auf dem absoluten Höhepunkt. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere.
Kati Wilhelm, die ursprünglich als Langläuferin startete und 1999 zum Biathlon wechselte, sammelte in ihrer Karriere insgesamt sieben Olympiamedaillen und durfte in Turin 2006 die Fahne tragen. Bei ihren dritten Olympischen Spielen 2010 in Vancouver gewann sie mit der Staffel ihre siebte und letzte Olympiamedaille (Bronze) und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Karriere. © Imago
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte.
Claudia Pechstein ist mit fünf Olympiasiegen und neun Olympiamedaillen eine der erfolgreichsten Winter-Olympionikinnen Deutschlands und hält den Rekord als einzige dreimalige Fahnenträgerin bei Winterspielen. Auch 2006 in Turin durfte sie die Fahne tragen. Die 53-jährige Eisschnellläuferin beendete 2025 ihre außergewöhnliche Karriere, nachdem sie über drei Jahrzehnte die deutsche Wintersportszene geprägt hatte. © Imago
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig.
Die „Wilde Hilde“ aus dem bayerischen Lenggries feierte ihren größten Erfolg bei den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, als sie sich im Slalom zur Olympiasiegerin krönte. 2002 in Salt Lake City trug sie auch die deutsche Fahne. Trotz schwerer Verletzungen entwickelte sich die vielseitige Fahrerin zur festen Größe in der Weltspitze und prägte den deutschen Skisport nachhaltig. © Imago
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen.
1998 in Nagano dufte Claudia Pechstein erstmals die deutsche Fahne tragen. © Imago
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben.
Uschi Disl ist als Olympiasiegerin, achtfache Weltmeisterin und 30-fache Weltcupsiegerin eine der erfolgreichsten Biathletinnen der deutschen Geschichte. Ihren Karrierehöhepunkt erlebte sie 2005 bei der WM in Hochfilzen, wo sie innerhalb von 24 Stunden zweimal Weltmeisterin wurde und dafür als „Sportlerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. 1994 in Lillehammer wurde ihr die Ehre der Fahnenträgerin übergeben. © imago sportfotodienst
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren.
1992 in Albertville war Gunda Niemann die erste Fahnenträgerin des wiedervereinigten Deutschlands bei Winterspielen und läutete damit eine neue Ära ein. Die Eisschnellläuferin etablierte sich als eine der prägenden Figuren des deutschen Wintersports in den 1990er Jahren. © imago sportfotodienst
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald.
Die Bundesrepublik Deutschland stellte während der 20-jährigen Teilungsperiode sechs verschiedene Fahnenträger bei Olympischen Winterspielen. Hans Plenk aus Berchtesgaden eröffnete 1968 in Grenoble als Rodler die BRD-Fahnenträger-Ära. Es folgte Walter Demel (1972, Skilanglauf), der die westdeutsche Langlauftradition repräsentierte. Wolfgang Zimmerer führte 1976 als Bobfahrer aus Ohlstadt die Mannschaft an, gefolgt von Urban Hettich (1980), einem Nordischen Kombinierer, hier im Bild, aus dem Schwarzwald. © imago sportfotodienst
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann.
Einen historischen Meilenstein setzte Monika Holzner-Pflug 1984 in Sarajevo als erste weibliche BRD-Fahnenträgerin - die Eisschnellläuferin aus Inzell durchbrach damit die reine Männerdomäne. Den Abschluss bildete Peter Angerer, hier im Bild, 1988 in Calgary, ein erfolgreicher Biathlet, der später olympisches Gold gewann. © via www.imago-images.de
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort.
Die Deutsche Demokratische Republik präsentierte während der Teilungszeit ebenfalls sechs Fahnenträger, die das systematische und erfolgreiche Wintersportsystem der DDR verkörperten. Thomas Köhler, hier im Bild, aus Oberwiesenthal startete 1968 in Grenoble als Rodler die DDR-Fahnenträger-Geschichte. Klaus Bonsack setzte 1972 die Rodeltradition aus demselben Wintersportzentrum fort. © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald.
Meinhard Nehmer repräsentierte 1976 als Bobfahrer aus Oberhof die DDR-Bobhochburg, während Jan Hoffmann 1980 als Eiskunstläufer aus Chemnitz die künstlerische Seite des DDR-Wintersports verkörperte. Frank Ullrich, hier im Bild, führte 1984 als Biathlet aus Oberhof die Mannschaft an, bevor Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary als letzter DDR-Fahnenträger die Ära beendete - ebenfalls ein Biathlet aus Zinnwald. © imago sportfotodienst

Die Konkurrenz auf dem Chuenisbärgli ist abermals enorm. Die Slalom-Konkurrenz der Herren ist in diesem Winter ohnehin breit gestreut. In fünf Rennen gab es bislang fünf unterschiedliche Sieger. Lucas Pinheiro Braathen, der beim Riesenslalom am Samstag den zweiten Platz belegte, Paco Rassat, Timon Haugan, Atle Lie McGrath und Clement Noel konnten in dieser Saison allesamt schon ein Rennen für sich entscheiden.

Reiht sich vielleicht sogar Straßer nun in die Liste ein? Die Rennen beim Weltcup in Adelboden sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Ski alpin mit dabei. Hier geht es zur Startliste. (Quelle: chiemgau24.de, dwe)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Kjetil Waber