Abfahrt am Donnerstag

Ski alpin in Gröden: Odermatt siegt im Nebel-Chaos – zwei DSV-Starter überzeugen

  • VonMaximilian Bohne
    schließen
  • Johannes Skiba
    Johannes Skiba
    schließen

Am Donnerstag wurde der Ski-alpin-Weltcup 2025/26 mit der Abfahrt der Herren in Gröden fortgesetzt. Marco Odermatt triumphierte – Baumann und Vogt überzeugten.

Gröden – Ein langer Tag in Gröden geht zu Ende. Knapp vier Stunden nach dem anvisierten Start endet das Südtiroler Nebelchaos. Dichte Wolken verzögerten den Start um mehr als eine Stunde und sorgten während des Rennens für weitere Unterbrechungen. Topfavorit Marco Odermatt ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und fuhr mit einer Zeit von 1:24,48 Minuten mit 0,15 Sekunden Vorsprung auf Franjo von Allmen und 0,19 Sekunden vor Dominik Paris seinen nächsten Sieg ein.

Marco Odermatt bejubelt seinen Siegerlauf.

Aus deutscher Sicht gibt es durchaus Positives mitzunehmen. Zu den Favoriten gehört bei den DSV-Herren, anders als bei den Damen, niemand. Romed Baumann fuhr trotzdem auf einen total soliden 19. Rang, hatte schlussendlich 0,98 Sekunden Rückstand auf Odermatt. Luis Vogt landete nur vier Hundertstel Sekunden dahinter auf Platz 21, womit der 23-Jährige sehr zufrieden sein dürfte.

Weniger sauber lief die Abfahrt von Simon Jocher, der sich mit Platz 41 zufrieden geben muss. Weltcup-Debütant Felix Rösle hielt sich wacker und rauschte als 50. ins Ziel, noch vor Comebacker Maximilian Schwarz, der nach seinem Beinbruch auf Platz 59 landete. Überschattet wurde das Rennen zwischendurch vom Sturz von Fredrik Moeller. Der Norweger krachte hart auf die Piste und musste per Helikopter abtransportiert werden. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Ski alpin: Der Endstand bei der Abfahrt in Gröden

1. Marco Odermatt (SUI)1:24,48 Minuten
2. Franjo von Allmen (SUI)+ 0,15 Sekunden
3. Dominik Paris (ITA)+ 0,19
19. Romed Baumann (GER)+ 0,98
21. Luis Vogt (GER)+ 1,02
41. Simon Jocher (GER)+ 1,55
50. Felix Rösle (GER)+ 1,85
59. Maximilian Schwarz (GER)+ 3,05

Rennen: Mit Juhan Luik aus Estland ist jetzt der letzte Fahrer des Tages unterwegs! Der 28-Jährige setzt auch noch einmal ein richtiges Ausrufezeichen und fährt einen überragenden zweiten Sektor. Im Anschluss geht er allerdings zuviel Risiko und verliert die Balance. Am Ende fährt er als 61. ein. Das war‘s!

Rennen: Jetzt gehen schon die letzten Fahrer an den Start. Ander Mintegui Rivera landet nur 14 Hundertstel vor Schwarz. Barnabas Szollos bleibt sogar noch hinter dem Deutschen.

Rennen: Schwarz startet nach seinem Beinbruch jetzt wieder im Weltcup. Morgen feiert er seinen 23. Geburtstag – heute gibt es aber nicht viel Grund zum Jubeln. Schon früh verliert er viel Zeit, setzt die Kanten zu stark auf. Das ist leider nur der vorletzte Platz.

Rennen: Nach Taras Filiak, der überhaupt keinen guten Lauf hinlegt und mehrfach die Balance verliert, und Adrien Fresquet ist dann Maxi Schwarz dran.

Rennen: Der deutsche Weltcup-Debütant kommt ganz gut aus der Starthütte. Was geht hier heute für ihn? Im zweiten Sektor hat der 20-Jährige leider schon einige Probleme und verliert eine halbe Sekunde. Die kann er auch nicht mehr aufholen. Unter dem Strich steht für ihn bei der Zieleinfahrt Platz 50.

Rennen: Auch Ken Caillot und Manuel Traninger können hier nicht oben angreifen. Das ist aber auch schwierig, denn das Feld ist heute extrem dicht beisammen. Jetzt kommt Rösle!

Rennen: Vogt und Baumann sind indes weiter auf Kurs Top 25. Das wäre für beide ein ordentliches Ergebnis. Aktuell kann keiner der Fahrer in diese Gegenden vordringen.

Rennen: Langsam nähern wir uns den letzten Fahrern. Heißt auch: Rösle und Schwarz machen sich bereit!

Rennen: Liechtenstein-Starter Marco Pfiffner ist der nächste Fahrer, der in Sektor vier erhebliche Kontrollprobleme bekommt. Das reicht nicht. Vincent Wieser startet zwar besser, ist in der zweiten Hälfte der Strecke aber zu ungenau.

Rennen: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Kyle Negomir bringt sich mit einem tollen dritten Sektor in eine gute Position, kann dann aber im Schlusssegment nur wenig Druck ausüben. Trotzdem holt der Amerikaner einen guten elfen Platz.

Rennen: Stefan Rieser ist der nächste Fahrer, der das deutsche Trio überholt. Sein Lauf reicht nach gutem Endspurt gerade noch für die aktuelle Top 15 – aber nur für wenige Sekunden. Denn auch Giovanni Franzoni haut hier alles raus und rauscht etwas überraschend in die Top Ten. Platz acht für den Italiener!

Rennen: Bald wird hier in Gröden auch die Dunkelheit einsetzen. Die Sichtverhältnisse werden für die nächsten Fahrer nicht einfach werden. Auch Weltcup-Debütant Felix Rösle und Maximilian Schwarz warten noch auf ihren Einsatz, sie gehören heute zu den letzten Startern.

Rennen: Nils Alphand fährt jetzt eine überragende Abfahrt! Der Franzose fährt eine enge Linie und leistet sich keine Fehler. Mit tollem Tempo schießt er als Fünfter über die Ziellinie – das ist wirklich ein starkes Ergebnis!

Rennen: Die Strecke ist wieder frei. Martin Cater ist der erste Profi, der wieder unterwegs ist. Nach ihm sollen planmäßig noch 21 weitere Läufer starten.

Rennen: Moeller muss hier wahrscheinlich mit dem Helikopter abtransportiert werden. Entsprechend gibt es hier jetzt wieder eine längere Unterbrechung. Hoffentlich kommt der Norweger glimpflich davon.

Rennen: Nicolo Molteni ist der erste Fahrer, der das Rennen nicht beenden kann und im Mittelsektor stürzt, zum Glück aber gleich wieder aufstehen kann. In direkter Folge tut es ihm Fredrik Moeller gleich. Der Norweger geht viel Risiko und wird im zweiten Sektor bestraft. Er landet hart in der Mauer, das sieht nicht gut aus.

Rennen: Alessio Miggiano kickt die DSV-Herren eine Position nach hinten. Der Schweizer legt den bis dato besten dritten Sektor hin und ist neuer Vierzehnter.

Rennen: Simon Jocher hat es etwas schwerer. Der 29-Jährige legt zwar ebenfalls einen guten Start hin, ist dann aber nicht scharf genug. Er kommt als 32. über die Ziellinie.

Rennen: Weiter geht‘s mit DSV-Starter Vogt! Der kommt ordentlich aus dem Starthaus und fährt eine saubere Linie. Bis zum Mittelsektor hält er sich super – und dann folgt ein überragender Sprint zum Ende! Platz 16 für Vogt!

Rennen: Gleich kommen Vogt und Jocher! Vorher sind nur noch Jeffrey Read und Benjamin Jacques Alliod dran. Der Kanadier bleibt außerhalb der Top 30. Alliod kann dafür mit einem tollen Start eine Menge Druck ausüben. Auch Sektor drei ist überragend! Danach bremst ihn allerdings ein technischer Fehler aus. Schade für Alliod, der hier locker auf Top-Ten-Kur war. Trotzdem wird er Elfter, drei Hunderstel vor Baumann!

Rennen: Wiley Maple verliert im vierten Sektor die Kontrolle und verliert dort mehr als eine Sekunde. Schade für den US-Amerikaner, der eigentliich gut gestartet war. So trudelt er als neues Schlusslicht ins Tal ein.

Rennen: Der Lokalmatador legt eine starke Abfahrt hin. Besonders im Mittelsektor kann er überzeugen. Aber auch sein Schlussspurt kann sich sehen lassen: Platz neun gemeinsam mit Marco Kohler, dadurch rutscht Baumann eine Position runter.

Rennen: Jan Zabystran ist der erste Tscheche, der heute an den Start geht. Er rauscht auf Platz 23 ins Ziel. Jetzt wäre eigentlich Felix Hacker dran, aber der Österreicher startet ebenfalls nicht. Weiter geht‘s mit Christof Innerhofer.

Rennen: Guglielmo Bosca ist als zweiter Fahrer nicht an den Start gegangen. Nach ihm fährt Livio Hiltbrand auf Rang 20. Auch Felix Monsen kann weder der Spitzengruppe noch Romed Baumann gefährlich werden.

Rennen: Raphael Haaser ist als 30. Fahrer aus dem Starthaus! Das bedeutet, dass das Rennen auf jeden Fall gewertet wird, unabhängig davon, wie sich das Wetter verhält.

Rennen: Blaise Giezendanner ist nach seinem Kreuzbandriss letztes Jahr zurück auf der Piste. Der Franzose geht verständlicherweise kein besonders hohes Risiko und nutzt die Abfahrt eher als Aufbau.

Rennen: Brodie Seger und Lars Roesti bleiben unauffällig und werden nicht gefährlich für Baumann, der hier noch auf Platz zwölf steht. Allzu viele Fahrer kommen nicht mehr, die den Deutschen bedrängen können.

Rennen: Maxence Muzaton verliert in Sektor vier die Balance und rutscht kurz aus der Piste. Der Franzose fährt mit der bisher langsamsten Zeit ins Ziel.

Rennen: Auf den Deutschen folgt ein Schweizer: Marco Kohler. Der fährt den besten zweiten Sektor des Tages und belohnt sich mit dem Einzug in die Top Ten. Mit 1:25,41 Minuten ist er vorerst Neunter.

Rennen: Baumann ist auf der Piste und legt einen tollen Start in den ersten beiden Sektoren hin. Sein Tempo ist gut, aber er verliert im vierten Sektor 0,66 Sekunden auf Odermatt. Ein guter Schlussspurt reicht mit insgesamt 1:25,46 Minuten aber trotzdem für einen vorläufigen Platz elf! Das ist ziemlich ordentlich.

Rennen: Weiter geht‘s mit Elias Lehto. Der Finne ist der letzte Starter vor Romed Baumann, der auf einen soliden 8. Rang fährt. Die gute Nachricht ist, dass gute Zeiten hier auch nach der Pause möglich sind. Jetzt müssen die deutschen Fans aufpassen!

Rennen: Theaux ist unterwegs. Schauen wir mal, wie sich die Strecke nach der langen Pause verhält. Die Sicht ist in jedem Fall in Ordnung. Der Franzose legt einen ordentlichen Lauf hin, ist hintenraus aber relativ langsam. Er reiht sich auf Position 14 ein.

Rennen: Adrien Theaux macht sich bereit! Das sieht gut aus. Und da ist auch die Bestätigung. In 90 Sekunden geht es weiter.

Rennen: Endlich mal wieder gute Nachrichten! Im Starthaus machen sich Vorläufer bereit, die jetzt die Strecke antesten sollen. Hoffentlich läutet das einen baldigen Re-Start ein.

Rennen: Talwärts ist das Wetter richtig schön, die Sonne strahlt. Doch weiter oben ist der Nebel noch immer zu dicht und das Ausharren geht weiter.

Rennen: Weiterhin steht die Action hier still, weil die Strecke doch deutlich zu nebelig ist. Zur Erinnerung: 30 Fahrer müssen mindestens gestartet sein, damit das Rennen gewertet werden kann. Bislang gab es 21 Läufe.

Rennen: Die Strecke ist wieder nebliger geworden, sodass es eine kurze Pause gibt. Dann kommen noch Adrien Theaux und Elian Lehto, bevor Baumann seinen großen Auftritt hat!

Rennen: Nach Nedj Naralocnik, der hinter Kilde auf dem letzten Rang landet, ist Otmar Striedinger dran. Der Villacher wurde hier 2021 Zweiter. Eine Überraschung bleibt allerdings aus, Striedinger fährt auf Platz 17.

Rennen: Jetzt sorgt Stefan Babinsky für Aufsehen und fährt den bisher schnellsten zweiten Sektor des Tages. Diese Pace kann er aber nicht auf der gesamten Strecke halten. Er muss sich mit einer Zeit von 1:25,42 Minuten mit Platz acht begnügen.

Rennen: Alexander Cameron wäre bereits dran gewesen, startete aber aus bislang nicht bekannten Gründen nicht. Indes wird Adrian Smiseth Sejersted nicht gefährlich für die Top-Fahrer und reiht sich auf Rang 13 ein.

Rennen: Nils Allegre ist auf der Piste. Der Franzose wurde hier im Vorjahr Vierter. Heute legt er eine solide Abfahrt hin, ist aber etwas langsamer als Odermatt. Gelingt ihm der Sprung aufs Podium? Nein! Er ist vier Hundertstel langsamer als Paris, das ist bitter für Allegre.

Rennen: Schieder fährt einen tollen Mittelsektor, wodurch er zunächst mit Odermatt gleichauf liegt. Im Anschluss fährt er aber etwas zu defensiv und muss sich mit Platz vier begnügen – etwa eine Drittelsekunde hinter Dominik Paris.

Rennen: Die ersten 15 Starter sind durch. Es gibt eine kurze Pause, dann geht es mit Florian Schieder weiter. Bald ist auch schon der erste Deutsche dran: Romed Baumann hat heute die Startnummer 25.

Rennen: Durch ist Odermatt hier aber noch nicht, es kommen noch ein paar große Herausforderer. James Crawford hat allerdings mehr als eine Sekunde Rückstand auf den Führenden.

Rennen: Jetzt kommt der große Favorit: Marco Odermatt! Der Schweizer startet gut, hat dann aber tatsächlich Probleme und ist im Mittelsektor etwas unsauber. Danach dreht der Topfavorit aber noch einmal richtig auf und rast mit 1:24,48 Minuten als Erster ins Ziel! Was für ein Lauf.

Rennen: Der nächste Gröden-Sieger ist am Start: Lokalmatador Dominik Paris, der hier 2023 gewinnen konnte. Vor heimischem Publikum legt er zwei tolle Sektoren hin. Ein toller Lauf wird durch eine schwere Korrektur im dritten Sektor getrübt. Trotzdem ist seine Zeit überragend – aber er muss sich von Allmen mit vier Hundertstel geschlagen geben!

Rennen: Justin Murisier springt hier sogar 52 Meter weit, verliert allerdings hier und da die Balance und kommt als vorläufiger Sechster ins Ziel.

Rennen: Miha Hrobat geht zu Stark auf die Kanten und kann die Spitzengruppe nicht angreifen. Als nächstes ist Stefan Rogentin dran. Der Schweizer legt einen tollen Start in und fährt den besten ersten Sektor bislang. Aber auch er kommt in Sektor drei nicht an von Allmen ran. Platz acht für ihn.

Rennen: Alexis Monney legt einen überragenden Start hin, während die Strecke wieder nebeliger wird. Der Schweizer hat in der zweiten Hälfte allerdings mehr Probleme. Trotzdem reiht er sich vorerst auf Platz drei ein!

Rennen: Es kann weitergehen! Ryan Cochran-Siegle aus den USA steht im Starthaus. Er ist hier einer der Favoriten, fährt aber eine sehr hohe Linie und kann die Zeit der Spitzengruppe nicht halten. Das Risiko zahlt sich für ihn nicht aus.

Rennen: Es ist wieder etwas Nebel auf die Strecke gezogen, sodass es eine kurze Unterbrechung gibt. Hoffentlich kann es gleich weitergehen.

Rennen: Vincent Kriechmayr hat sich hier eine Menge vorgenommen und fliegt am ersten Sprung sogar 50 Meter weit und fährt anschließend eine sehr saubere Linie. Im mittleren Sektor verliert er nach einer unsauberen Kurve aber doch Zeit und reiht sich auf einem enttäuschenden fünften Platz ein.

Rennen: Der erste Top-Ten-Fahrer ist am Start. Franjo van Allmen springt direkt einmal überragende 48 Meter weit und ist hier auf Kurs Bestzeit. So kommt es auch, der Schweizer übernimmt mit mehr als einer halben Sekunde die Führung.

Rennen: Jetzt kommt eine echte Ikone: Aleksandar Aamodt Kilde startet. Sein erster Sprung ist etwas unsauber und kostet etwas Zeit. Der dreifache Pisten-Champion ist schließlich noch zwei Hundertstel langsamer als Bennett.

Rennen: Schwacher Start von Bryce Bennett. Der Amerikaner verliert früh eine halbe Sekunde. Der zweimalige Sieger von Gröden setzt mit 1:26,02 Minuten eine leicht enttäuschende Zeit.

Rennen: Der Österreicher lässt in den ersten Sektoren etwas liegen, findet dann aber seinen Rhythmus – bis zum letzten Sektor. Er reiht sich zunächst auf Position zwei ein.

Rennen: Niels Hintermann aus der Schweiz geht als Nächster an den Start. Der Schweizer ist nur etwas langsamer als Casse. Weiter geht es mit Daniel Hemetsberger.

Rennen: Casse eröffnet die Abfahrt in Gröden. Der Italiener legt einen guten Start hin, trifft seinen zweiten Sprung aber nicht optimal. Die erste Zeit ist gesetzt: 1:25,15 Minuten für Casse.

Vor dem Rennen: Die Bedingungen sind inzwischen deutlich verbessert. Mattia Casse (Startnummer 1) macht sich schon bereit. Gleich geht es pünktlich los.

Vor dem Rennen: Es gibt endlich gute Nachrichten. Um 12.49 Uhr soll ein erster Vorläufer die Strecke testen. Der Start rückt näher!

Vor dem Rennen: Aller guten Dinge sind drei: Noch immer macht dichter Nebel Probleme, sodass das Rennen um eine weitere halbe Stunde verschoben werden muss. Der neue anvisierte Start ist 13 Uhr.

Vor dem Rennen: Das Wetter spielt noch nicht mit wie gewünscht: Die FIS verschiebt den Start ein weiteres Mal auf 12.30 Uhr.

Vor dem Rennen: Wegen einer Wolkenbank verzögert sich der Start des Rennens um eine Viertelstunde – es geht also erst um 12 Uhr los.

Vor dem Rennen: Die legendäre Saslong-Piste in Südtirol ersetzt in leicht verkürzter Form übrigens eine Abfahrt auf der Strecke in Beaver Creek (USA) – dort lassen die Wetterbedingungen aktuell keinen Start zu.

Vor dem Rennen: Ein Blick auf die fünf deutschen Starter: Romed Baumann hat die Startnummer 25, Luis Vogt die 41, Simon Jocher startet auf Platz 42, Felix Rösle auf Platz 61 und Maximilian Schwarz auf Platz 64.

Vor dem Rennen: Herzlich willkommen beim Liveticker zum Ski alpin in Gröden. Heute steht die Abfahrt der Männer auf dem Programm. Los geht es um 11.45 Uhr!

Ski alpin heute im Liveticker: Vorbericht zur Abfahrt der Herren

Gröden – Die Saslong im italienischen Gröden ist eine der traditionsreichsten Skipisten im Wintersport-Kalender. chiemgau24.de begleitet das Rennen heute im Liveticker. Bei der Abfahrt der Männer ist ein spannendes Rennen zu erwarten. Ab 11.45 Uhr gehen die Profis an den Start. Die Siegerehrung ist für 14 Uhr angesetzt.

Marco Odermatt gilt in Gröden als Favorit.

Die Piste in Südtirol ist allerdings ein Ersatz für das Rennen im US-amerikanischen Beaver Creek, das wegen starkem Wind und Schneefalls zu gefährlich wurde und abgesagt werden musste. Der Weltcupführende Marco Odermatt ist auch in Südtirol der Favorit. Der Schweizer war in einem ereignisreichen Training der Schnellste. Mit dabei in Gröden sind die deutschen Skifahrer Romed Baumann, Luis Vogt, Simon Jocher, Felix Rösle und Maximilian Schwarz.

Ski alpin heute im Liveticker: Deutsches Toptalent debütiert - Eichberger erleidet Kreuzbandriss im Training

Mit Spannung wird dabei das Weltcupdebüt von Rösle erwartet. Der 20-Jährige wurde im Februar Juniorenweltmeister in der Abfahrt und ist eines der größten Talente im deutschen Skisport. „Die Abfahrt ist sehr cool, mit vielen Sprüngen und Wellen. Bevor ich gefahren bin, hat es zu schneien begonnen, und damit war es vor allem oben ziemlich langsam. Die Strecke ist generell in einem guten Zustand, und ich freue mich sehr auf das Rennen am Donnerstag und damit auch auf meinen ersten Weltcup-Einsatz.“

Der Österreicher Stefan Eichberger hat indes große Probleme bei der Übungsfahrt am Mittwoch (17.12.). Dem 25-Jährigen gelang der Sprung über den dritten Kamelbuckel nicht und landete am Gegenhang. „Beim Weiterfahren habe ich gleich gespürt, dass ich nicht mehr gescheit belasten kann und habe dann abschwingen müssen, weil es ziemlich weh getan hat und ich nicht mehr richtig auf den Ski stehen konnte“, so der Österreicher laut ski1.at. Zur Untersuchung wurde Eichberger ins Krankenhaus nach Innsbruck gebracht – dort folgte die bittere Diagnose: Kreuzbandriss.

Ski alpin im Liveticker: Wer schnappt sich den Sieg in Gröden?

Bester Deutscher war im Training Romed Baumann auf Rang 27. Odermatt blickt mit der herausragenden Trainingsleistung hingegen bereits in Richtung des nächsten Podestplatzes. Im französischen Val d‘Isere hatte es beim schweizerischen Dreifachsieg jedoch nur zum dritten Platz gelangt. Das soll sich nun ändern – auch wenn eine andere Ski-Ikone besonders gute Erinnerungen an die Piste in Gröden hat.

Comebacks, Rekorde, Olympia-Drama: Die Berg-und-Talfahrt-Karriere der Ski-Queen Lindsey Vonn

Im April 2000 gewann Vonn (damals noch Kildow) mit 15 Jahren ihr erstes FIS-Rennen. Im November desselben Jahres folgte der erste Renn-Sieg beim Nor-Am-Cup.
Im April 2000 gewann Vonn (damals noch Kildow) mit 15 Jahren ihr erstes FIS-Rennen. Im November desselben Jahres folgte der erste Renn-Sieg beim Nor-Am-Cup. © imago sportfotodienst
Am 18. November 2000 nahm die US-Amerikanerin zum ersten Mal an einem Weltcuprennen teil. Beim Slalom von Aspen konnte sie sich allerdings nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.
Am 18. November 2000 nahm die US-Amerikanerin zum ersten Mal an einem Weltcuprennen teil. Beim Slalom von Aspen konnte sie sich allerdings nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.  © imago sportfotodienst
Ihre ersten Weltcup-Punkte holte Vonn am 15. Dezember 2001. Beim Super-G von Val-d’Isère stand sie am Ende auf Platz 26 und fuhr damit fünf Punkte ein.
Ihre ersten Weltcup-Punkte holte Vonn am 15. Dezember 2001. Beim Super-G von Val-d’Isère stand sie am Ende auf Platz 26 und fuhr damit fünf Punkte ein. © imago sportfotodienst
Dann ihr erster großer Erfolg: Vonn qualifizierte sich für die Olympischen Winterspiele 2002. In der Alpinen Kombination wurde sie Sechste, unterbot damit ihre Bestleistung im Weltcup deutlich. Seitdem galt sie als eines der hoffnungsvollsten US-amerikanischen Ski-Talente.
Dann ihr erster großer Erfolg: Vonn qualifizierte sich für die Olympischen Winterspiele 2002. In der Alpinen Kombination wurde sie Sechste, unterbot damit ihre Bestleistung im Weltcup deutlich. Seitdem galt sie als eines der hoffnungsvollsten US-amerikanischen Ski-Talente. © imago sportfotodienst
Auf der Tofana, einer der schwersten Abfahrten der Welt erzielte Vonn am 17. Januar 2004 ihr erste Weltcup-Podest – sie wurde Dritte in der Gesamtwertung.
In Cortina d‘Ampezzo auf der Tofana, einer der schwersten Abfahrten der Welt, erzielte Vonn am 17. Januar 2004 ihr erstes Weltcup-Podest – sie wurde Dritte in der Gesamtwertung. © IMAGO/GEPA/USA TODAY Sports
3. Dezember 2004: Der erste Weltcup-Sieg. In Lake Louise siegte Vonn erstmals. Mit fünf weiteren Podestplätzen etablierte sie sich dann endgültig in der Weltspitze.
3. Dezember 2004: Der erste Weltcup-Sieg. In Lake Louise siegte Vonn erstmals. Mit fünf weiteren Podestplätzen etablierte sie sich dann endgültig in der Weltspitze.  © imago sportfotodienst
2006 nahm Vonn mit heftigen Prellungen und starken Schmerzen an den Olympischen Winterspielen in Turin teil. Ihre Verletzungen hatte sie sich zuvor durch einen Sturz beim Training in San Sicario zugezogen. Sie wurde Siebte im Super-G und Achte in der Abfahrt – dafür wurde sie mit dem U.S. Olympic Spirit Award ausgezeichnet.
2006 nahm Vonn mit heftigen Prellungen und starken Schmerzen an den Olympischen Winterspielen in Turin teil. Ihre Verletzungen hatte sie sich zuvor durch einen Sturz beim Training in San Sicario zugezogen. Sie wurde Siebte im Super-G und Achte in der Abfahrt – dafür wurde sie mit dem U.S. Olympic Spirit Award ausgezeichnet. © imago sportfotodienst
Bei den Weltmeisterschaften 2007 im schwedischen Åre gewann die US-Amerikanerin Silber im Super-G und in der Abfahrt. Dann erlitt sie einen Anriss am Kreuzband, sodass sie die Saison vorzeitig beenden musste. Zudem entwickelte sich allmählich eine Rivalität zur deutschen Ski-Legende Maria Höfl-Riesch.
Bei den Weltmeisterschaften 2007 im schwedischen Åre gewann die US-Amerikanerin Silber im Super-G und in der Abfahrt. Dann erlitt sie einen Anriss am Kreuzband, sodass sie die Saison vorzeitig beenden musste. Zudem entwickelte sich allmählich eine Rivalität zur deutschen Ski-Legende Maria Höfl-Riesch. © imago sportfotodienst
Am 29. September 2007 heiratete sie den ehemaligen Skirennläufer Thomas Vonn. Seitdem fuhr sie unter dem Namen ihres Ehemannes. Bis zu ihrer Trennung 2011 gehörte Thomas Vonn zu Lindseys Betreuerstab.
Am 29. September 2007 heiratete sie den ehemaligen Skirennläufer Thomas Vonn. Seitdem fuhr sie unter dem Namen ihres Ehemannes. Bis zu ihrer Trennung 2011 gehörte Thomas Vonn zu Lindseys Betreuerstab.  © IMAGO/Kevan Brooks
Zu Beginn der Saison 2007/08 legte Vonn in Lake Louise ihr Comeback hin. Allerdings fuhr sie weiterhin mit einem angerissenen Kreuzband. Dennoch stand sie schon vor dem letzten Rennen der Saison bereits als Siegerin des Gesamtweltcups fest. Nach Tamara McKinney war sie damit erst die zweite US-Amerikanerin, der eine solche Leistung gelang.
Zu Beginn der Saison 2007/08 legte Vonn in Lake Louise ihr Comeback hin. Allerdings fuhr sie weiterhin mit einem angerissenen Kreuzband. Dennoch stand sie schon vor dem letzten Rennen der Saison bereits als Siegerin des Gesamtweltcups fest. Nach Tamara McKinney war sie damit erst die zweite US-Amerikanerin, der eine solche Leistung gelang.  © imago sportfotodienst
Eintrag in die Geschichtsbücher: Mit dem Sieg im Super-G von Tarvis wurde Vonn am 22. Februar 2009 zur erfolgreichsten US-Skifahrerin der alpinen Weltcup-Historie. Die Saison krönte sie dann mit ihrem zweiten Gesamtsieg im Weltcup.
Eintrag in die Geschichtsbücher: Mit dem Sieg im Super-G von Tarvis wurde Vonn am 22. Februar 2009 zur erfolgreichsten US-Skifahrerin der alpinen Weltcup-Historie. Die Saison krönte sie dann mit ihrem zweiten Gesamtsieg im Weltcup. © IMAGO/Mitchell Gunn-USA TODAY Sports
In insgesamt 34 ausgetragenen Weltcuprennen der Saison 2008/09 feierte sie neun Siege, war 16 Mal auf dem Podest und schloss 26 Mal unter den ersten Zehn ab. Folgerichtig wurde Vonn am Ende der Saison von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) mit dem „Skieur d’Or“ ausgezeichnet.
In insgesamt 34 ausgetragenen Weltcuprennen der Saison 2008/09 feierte sie neun Siege, war 16 Mal auf dem Podest und schloss 26 Mal unter den ersten Zehn ab. Folgerichtig wurde Vonn am Ende der Saison von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) mit dem „Skieur d’Or“ ausgezeichnet. © imago sportfotodienst
Den größten Erfolg ihrer Karriere verbuchte Vonn 2010 im kanadischen Vancouver. Bei den Olympischen Winterspielen gewann die US-Amerikanerin vor ihrer Teamkollegin Julia Mancuso die Goldmedaille in der Abfahrt. Dazu außerdem Bronze im Super-G.
Den größten Erfolg ihrer Karriere verbuchte Vonn 2010 im kanadischen Vancouver. Bei den Olympischen Winterspielen gewann die US-Amerikanerin vor ihrer Teamkollegin Julia Mancuso die Goldmedaille in der Abfahrt. Dazu außerdem Bronze im Super-G.  © imago sportfotodienst
Zwischen 2008 und 2012 galt Vonn als die dominierendste Ski-Fahrerin ihrer Zeit. Sie holte in diesem Zeitraum viermal den Gesamtweltcup.
Zwischen 2008 und 2012 galt Vonn als die dominierendste Ski-Fahrerin ihrer Zeit. Sie holte in diesem Zeitraum viermal den Gesamtweltcup.  © imago sportfotodienst
Und Vonn machte nicht Halt. Mit 16 kleinen Kugeln (Trophäe für Siege in einzelnen Disziplinen) hält sie bis heute den Rekord der Frauen. Zudem teilt sie sich mit acht kleinen Kugeln den Rekord für die meisten kleinen Kugeln in einer einzigen Disziplin - mit Mikaela Shiffrin.
Und Vonn machte nicht Halt. Mit 16 kleinen Kugeln (Trophäe für Siege in einzelnen Disziplinen) hält sie bis heute den Rekord der Frauen. Zudem teilt sie sich mit acht kleinen Kugeln den Rekord für die meisten kleinen Kugeln in einer einzigen Disziplin - mit Mikaela Shiffrin. © imago sportfotodienst
Dann folgte ihr wohl schwerster Sturz: Bei der WM in Schladming verunfallte Vonn am 5. Februar 2013 und zog sich einen Kreuzbandriss und einen Innenbandriss im rechten Knie zu. Damit war für sie die Saison vorzeitig beendet. Dennoch gewann sie den Abfahrtsweltcup am Ende vor Tina Maze – mit einem Punkt Vorsprung.
Dann folgte ihr wohl schwerster Sturz: Bei der WM in Schladming verunfallte Vonn am 5. Februar 2013 und zog sich einen Kreuzbandriss und einen Innenbandriss im rechten Knie zu. Damit war für sie die Saison vorzeitig beendet. Dennoch gewann sie den Abfahrtsweltcup am Ende vor Tina Maze – mit einem Punkt Vorsprung. © imago sportfotodienst
Die Saison 2014 verpasste Vonn aufgrund ihrer Knieverletzung und einer weiteren Operation. Im Oktober 2014 startete sie wieder mit dem Training in Sölden.
Die Saison 2014 verpasste Vonn aufgrund ihrer Knieverletzung und einer weiteren Operation. Im Oktober 2014 startete sie wieder mit dem Training in Sölden. © imago sportfotodienst
Nach mehreren Verletzungen und nur mäßigen Leistungen war Vonn erst Ende 2015 wieder zurück an der Spitze. Am 12. Dezember gewann sie in Åre erstmals wieder einen Riesenslalom.
Nach mehreren Verletzungen und nur mäßigen Leistungen war Vonn erst Ende 2015 wieder zurück an der Spitze. Am 12. Dezember gewann sie in Åre erstmals wieder einen Riesenslalom.  © imago sportfotodienst
Bei der Sprintabfahrt in Zauchensee Anfang 2016 gewann Vonn ihre 36. Abfahrt und zog mit dem Rekord von Ski-Legende Annemarie Moser-Pröll gleich. Am 23. Januar überholte sie Moser-Pröll mit ihrem Sieg in der Weltcup-Abfahrt von Cortina d’Ampezzo.
Bei der Sprintabfahrt in Zauchensee Anfang 2016 gewann Vonn ihre 36. Abfahrt und zog mit dem Rekord von Ski-Legende Annemarie Moser-Pröll gleich. Am 23. Januar überholte sie Moser-Pröll mit ihrem Sieg in der Weltcup-Abfahrt von Cortina d’Ampezzo. © imago sportfoto
2016 verletzte sich Vonn erneut. In Soldeu stürzte sie bei schwierigen Wetterverhältnissen und zog sich einen Bruch des Schienbeinkopfs zu. Dennoch stand sie einen Tag später wieder auf den Skiern und belegte den 13. Platz im Super-G. Am 2. März 2016 musste Vonn als Gesamtweltcup-Führende die Saison jedoch vorzeitig beenden. Bei ihrem Sturz hatte sie insgesamt drei Frakturen am linken Schienbeinkopf erlitten.
2016 verletzte sich Vonn erneut. In Soldeu stürzte sie bei schwierigen Wetterverhältnissen und zog sich einen Bruch des Schienbeinkopfs zu. Dennoch stand sie einen Tag später wieder auf den Skiern und belegte den 13. Platz im Super-G. Am 2. März 2016 musste Vonn als Gesamtweltcup-Führende die Saison jedoch vorzeitig beenden. Bei ihrem Sturz hatte sie insgesamt drei Frakturen am linken Schienbeinkopf erlitten. © imago sportfotodienst
Lindsey Vonn wurde bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2017 in St. Moritz mit ihrer Abfahrt-Bronzemedaille zur ältesten Medaillengewinnerin bei Alpin-Skiweltmeisterschaften. Sie war damals 32 Jahren und 117 Tage alt.
Lindsey Vonn wurde bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften 2017 in St. Moritz mit ihrer Abfahrt-Bronzemedaille zur ältesten Medaillengewinnerin bei Alpin-Skiweltmeisterschaften. Sie war damals 32 Jahren und 117 Tage alt. © Sammy Minkoff
Bei den Olympischen Winterspielen 2018 im koreanischen Pyeongchang gewann die US-Amerikanerin eine Bronzemedaille in der Abfahrt und erreichte Platz Sechs im Super-G. Es waren ihre letzten Olympischen Winterspiele.
Bei den Olympischen Winterspielen 2018 im koreanischen Pyeongchang gewann die US-Amerikanerin eine Bronzemedaille in der Abfahrt und erreichte Platz Sechs im Super-G. Es waren ihre letzten Olympischen Winterspiele. © MATTHEW HEALEY
Nach einem weiteren Sturz in Cortina d’Ampezzo erlitt Vonn eine Verletzung des Peroneus-Nervs. In den darauffolgenden zwei Abfahrten gelangen ihr unter starken Schmerzen immerhin Top-15-Resultate. Am 1. Februar 2019 gab sie dann bekannt, nach den Skiweltmeisterschaften 2019 in Åre zurückzutreten.
Nach einem weiteren Sturz in Cortina d’Ampezzo erlitt Vonn eine Verletzung des Peroneus-Nervs. In den darauffolgenden zwei Abfahrten gelangen ihr unter starken Schmerzen immerhin Top-15-Resultate. Am 1. Februar 2019 gab sie dann bekannt, nach den Skiweltmeisterschaften 2019 in Åre zurückzutreten. © Eibner-Pressefoto/EXPA/Groder
Bei der WM in Schweden trat sie dann ein letztes Mal im Super-G und in der Abfahrt an. Im Super-G stürzte Vonn, in der Abfahrt wurde sie Dritte und gewann ihre achte WM-Medaille. Am 10. Februar 2019 folgte dann der offizielle Rücktritt.
Bei der WM in Schweden trat sie dann ein letztes Mal im Super-G und in der Abfahrt an. Im Super-G stürzte Vonn, in der Abfahrt wurde sie Dritte und gewann ihre achte WM-Medaille. Am 10. Februar 2019 folgte dann der offizielle Rücktritt. © DANIEL STILLER
Lindsey Vonn konnte dem Ski-Sport aber nicht lange fernbleiben: 2024 erhielt Lindsey Vonn eine Knieprothese, woraufhin sie ihre Rückkehr in den alpinen Skiweltcup ankündigte. Am 21. Dezember 2024 gab sie dann beim Super-G von St. Moritz ihr Comeback und konnte auf Anhieb wieder Punkte einfahren. Die US-Amerikanerin erklärte außerdem, an den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo teilnehmen zu wollen.
Lindsey Vonn konnte dem Ski-Sport aber nicht lange fernbleiben: 2024 erhielt Lindsey Vonn eine Knieprothese, woraufhin sie ihre Rückkehr in den alpinen Skiweltcup ankündigte. Am 21. Dezember 2024 gab sie dann beim Super-G von St. Moritz ihr Comeback und konnte auf Anhieb wieder Punkte einfahren. Die US-Amerikanerin erklärte außerdem, an den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo teilnehmen zu wollen.  © IMAGO/Vincent Carchietta
In der Saison 2025/26 bewies Vonn, dass sie in der Abfahrt noch immer zu den besten Fahrerinnen der Welt gehörte. In St. Moritz gewann sie im Dezember ihren ersten Abfahrts-Weltcup nach ihrer Rückkehr, im Januar legte sie in Zauchensee den zweiten Saisonsieg nach. Olympia konnte kommen.
In der Saison 2025/26 bewies Vonn, dass sie in der Abfahrt noch immer zu den besten Fahrerinnen der Welt gehörte. In St. Moritz gewann sie im Dezember ihren ersten Abfahrts-Weltcup nach ihrer Rückkehr, im Januar legte sie in Zauchensee den zweiten Saisonsieg nach. Olympia konnte kommen. © IMAGO/Ervin Monn
Doch dann der erste Schock. Eine Woche vor Beginn der Spiele stürzte Vonn in Crans-Montana. Die bittere Diagnose: Kreuzbandriss im linken Knie. Der große Traum war plötzlich in Gefahr.
Doch dann der erste Schock. Eine Woche vor Beginn der Spiele stürzte Vonn in Crans-Montana. Die bittere Diagnose: Kreuzbandriss im linken Knie. Der große Traum war plötzlich in Gefahr. © IMAGO/R4924_italyphotopress
In beeindruckender Kämpfermanier steckte die US-Amerikanerin trotz aller Widerstände nicht auf und stand nur wenige Tage nach ihrem Kreuzbandriss zum Training in Cortina auf der Piste. Und das nicht nur irgendwie, sondern mit wettbewerbsfähigen Zeiten. Dass ihr Antreten trotzdem ein Risiko sein würde, war Vonn bewusst.
In beeindruckender Kämpfermanier steckte die US-Amerikanerin trotz aller Widerstände nicht auf und stand nur wenige Tage nach ihrem Kreuzbandriss zum Training in Cortina auf der Piste. Und das nicht nur irgendwie, sondern mit wettbewerbsfähigen Zeiten. Dass ihr Antreten trotzdem ein Risiko sein würde, war Vonn bewusst. © IMAGO/R4924_italyphotopress
Schließlich war es soweit, die langersehnte olympische Abfahrt begann. Vonn legte los – und blieb nach nur wenigen Sekunden mit dem rechten Arm in einem Tor hängen. Es folgte ein echter Horror-Sturz, bei dem die Amerikanerin hart auf die Piste aufschlug und unter Schmerzensschreien am Boden blieb. Der Olympia-Traum war geplatzt – und die Folgen schwerwiegend.
Schließlich war es soweit, die langersehnte olympische Abfahrt begann. Vonn legte los – und blieb nach nur wenigen Sekunden mit dem rechten Arm in einem Tor hängen. Es folgte ein echter Horror-Sturz, bei dem die Amerikanerin hart auf die Piste aufschlug und unter Schmerzensschreien am Boden blieb. Der Olympia-Traum war geplatzt – und die Folgen schwerwiegend. © IMAGO/JOEL MARKLUND
Per Helikopter wurde Vonn ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde ein komplexer Schienbeinbruch und weitere Brüche in beiden Beinen festgestellt. Mehrere Operationen wurden nötig.
Per Helikopter wurde Vonn ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde ein komplexer Schienbeinbruch und weitere Brüche in beiden Beinen festgestellt. Mehrere Operationen wurden nötig. © IMAGO/Steffie Wunderl
Trotz der hochkomplexen Eingriffe und eines langen Heilungsverlaufs, der in den kommenden Monaten bevorsteht, gab Vonn sich nicht auf. „Es wird ein langer Weg, aber ich werde es schaffen“, versprach die Ski-Ikone. An eine Rückkehr auf die Piste ist erstmal allerdings nicht zu denken.
Trotz der hochkomplexen Eingriffe und eines langen Heilungsverlaufs, der in den kommenden Monaten bevorsteht, gab Vonn nicht auf. „Es wird ein langer Weg, aber ich werde es schaffen“, versprach die Ski-Ikone. An eine Rückkehr auf die Piste ist erstmal allerdings nicht zu denken. © Screenshot Instagram @lindseyvonn

Der Norweger Aleksander Aamodt Kilde hat bereits fünf Rennen auf der Saslong gewonnen. Damit ist er in der ewigen Wertung der Strecke in Südtirol auf Rang zwei. Zu den Favoriten gehört der Skandinavier allerdings nicht. Dass Kilde nach seinem schweren Sturz im Laubhorn-Rennen 2024 überhaupt wieder dabei ist, war lange Zeit nicht abzusehen. Die Topform für einen Podestplatz hat er allerdings, trotz der fantastischen Ergebnisse in der Vergangenheit, aber nicht.

Eine deutsche Ski-Hoffnung auf einen Platz in der vordersten Reihe wie bei den Frauen gibt es hingegen nicht. In der Gesamtwertung liegt Fabian Gratz als bester Deutscher auf Rang 39. Alexander Schmid ist 44., der WM-Dritte Linus Straßer nur 47. Hier geht es zur Startliste. (jsk)

Rubriklistenbild: © IMAGO/R4924_italyphotopress