„Sind offener als andere Unternehmen“
Meta AI stoppt KI-Training in Europa nach Datenschutzbedenken
VonHenning Rosenstengelschließen
Meta pausiert das KI-Training in Europa aufgrund von Datenschutzbedenken. Die irische Datenschutzkommission interveniert gegen die Nutzung öffentlicher Beiträge.
Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, hat angekündigt, das Training seiner Künstlichen Intelligenz (KI) in Europa vorerst auszusetzen. Dieser Schritt folgt einer Anfrage der irischen Datenschutzkommission (DPC), die als Hauptregulierungsbehörde für den Datenschutz in Europa fungiert. Die Entscheidung kommt nach erheblichen Bedenken von Daten- und Verbraucherschützern bezüglich der Nutzung öffentlicher Beiträge zur Schulung großer Sprachmodelle (LLMs).
Was ist Künstliche Intelligenz (KI/AI)?
Künstliche Intelligenz (KI) oder Artificial Intelligence (AI) bezieht sich auf Computerprogramme, die unter Berücksichtigung ethischer und datenschutzrechtlicher Herausforderungen menschenähnliche Aufgaben wie Lernen, Problemlösen und Sprachverarbeitung übernehmen.
Hintergrund und Gründe für die Aussetzung: Meta-AI-Training wird in Europa ausgesetzt
Meta plante, öffentliche Beiträge von Erwachsenen auf Facebook und Instagram zu nutzen, um seine KI-Modelle zu trainieren. Benutzer dieser Plattformen hatten die Möglichkeit, sich von diesem Prozess abzumelden. Dennoch stieß diese Praxis auf erheblichen Widerstand in vielen europäischen Ländern.
Die DPC forderte Meta auf, das Training der LLMs zu verzögern, was das Unternehmen nun widerwillig umgesetzt hat. Meta äußerte seine Enttäuschung über diese Entwicklung und betonte, dass man sich bemüht habe, regulatorisches Feedback zu integrieren. Seit März 2023 seien die europäischen Datenschutzbehörden über die Pläne informiert gewesen. Zuletzt gab es laut NEXTG.tv außerdem Probleme mit der KI, denn Meta-AI bestätigte einem Nutzer eine falsche Supportnummer, wodurch ein finanzieller Schaden entstand.
Auswirkungen auf Innovation und Wettbewerb
Meta, mit Plänen einer Super-KI, sieht in der Verzögerung einen Rückschlag für die europäische Innovation und den Wettbewerb im Bereich der KI-Entwicklung. Laut Meta verlangsamt dies die Einführung der Vorteile von Künstlicher Intelligenz für die europäische Bevölkerung. Trotz der aktuellen Situation bleibt Meta zuversichtlich, dass ihr Ansatz mit den europäischen Gesetzen und Vorschriften konform sei.
Transparenz und Vergleich mit anderen Unternehmen
Das Unternehmen betont zudem seine Transparenz im Umgang mit KI-Training und Datenschutz. Meta behauptet, offener als andere Unternehmen in diesem Bereich zu agieren. Trotzdem bedeutet die momentane Situation, dass Meta AI nicht in Europa eingeführt werden kann.
Diese Entwicklung zeigt einmal mehr die Spannungen zwischen technologischer Innovation und dem Schutz der Privatsphäre. Während Unternehmen wie Meta versuchen, ihre KI-Modelle zu verbessern, bleiben Datenschutzbehörden und Verbraucherschützer wachsam, um die Rechte der Nutzer zu schützen.
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