Skispringen: Stefan Horngacher durfte bei seinem letzten Weltcup als Bundestrainer nicht über einen Podestplatz jubeln.
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Skispringen: Stefan Horngacher durfte bei seinem letzten Weltcup als Bundestrainer nicht über einen Podestplatz jubeln.

Skifliegen am Sonntag

Skispringen: Kein Podestplatz zum Horngacher-Abschied - Norweger schlägt Prevc

  • VonThomas Bösl
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Der Weltcup 2025/26 im Skispringen wurde am Sonntag beendet. In Planica konnten die DSV-Adler ihren scheidenden Bundestrainer nicht mit einem Podestplatz beschenken.

Eine lange Saison im Skispringen endete am Sonntag. In Planica stand zum Abschluss der Saison ein letztes Skifliegen der Herren an. Dabei verpassten die deutschen Springer das Podest. Der Sieg ging an einen Norweger.

Es war noch einmal ein emotionaler Abschluss eines langen und ereignisreichen Winters. Beim Weltcup-Finale im slowenischen Planica schaffte es kein DSV-Adler aufs Podium. Die Ergebnisse wurden jedoch von drei Abschieden in den Hintergrund gerückt.

Skispringen in Planica: Geiger stark beim Horngacher-Abschied - Stoch und Fettner gefeiert

Zum letzten Mal stand Bundestrainer Stefan Horngacher am Sonntag auf dem Trainerturm und schickte die deutschen Springer auf die Reise. Nach sieben erfolgreichen Jahren mit Titeln bei Olympia, der nordischen Ski-WM und der Skiflug-Weltmeisterschaft wird er sein Amt Ende April abgeben. Sein Nachfolger steht noch nicht fest. Einen Podestplatz gab es zum Abschied nicht, mit Karl Geigers achtem und Andreas Wellingers elftem Rang wird der scheidende Chefcoach jedoch trotzdem zufrieden sein. Pius Paschke (19.) und Philipp Raimund (28.) konnten dagegen nicht überzeugen. Auch Felix Hoffmann hatte einen schwachen Saisonabschluss. Er schied als 31. als einziger Springer im Wettkampf nach dem 1. Durchgang aus.

Doch nicht nur Horngacher wurde in Planica verabschiedet. Auch für den Polen Kamil Stoch und den Österreicher Manuel Fettner war es der letzte Wettkampf ihrer Karriere. Beide bekamen auf der Letalnica-Schanze einen würdigen Abschied und wurden von ihren Teamkollegen auf den Schultern noch einmal durch den Auslauf getragen.

Skispringen am Sonntag: Lindvik verhindert Prevc-Rekord

Den Sieg sicherte sich in Planica der Norweger Marius Lindvik vor dem Slowenen Domen Prevc, der damit bei 14. Saisonsieg bleibt und nicht mit seinem Bruder Peter gleichziehen konnte, der in der Saison 2015/16 15 Mal ganz oben auf dem Treppchen gestanden hatte. Dritter wurde Lindviks Landsmann Johann Andre Forfang.

Skispringen in Planica: Der Endstand des Weltcup-Finales

1. Marius Lindvik (Norwegen)459,5 Punkte
2. Domen Prevc (Slowenien)-5,6
3. Johann Andre Forfang (Norwegen)-18,2
8. Karl Geiger (Deutschland)-39,8
11. Andreas Wellinger (Deutschland)-44,7
19. Pius Paschke (Deutschland)-56,8
28. Philipp Raimund (Deutschland)-102,0
31. Felix Hoffmann (Deutschland)Nach dem 1. Durchgang ausgeschieden

Das gesamte Ergebnis

Skispringen am Sonntag: Das Weltcup-Finale in Planica im Liveticker

2. Durchgang: Es reicht für Lindvik. Er gewinnt vor Domen Prevc und seinem Landsmann Johann Andre Forfang und beendet damit die Saison mit einem Sieg.

2. Durchgang: Jetzt ist nur noch Marius Lindvik oben. Er war bislang in Planica richtig stark. Der Wind ist etwas besser, das sollte eigentlich reichen. Es sind 231 Meter für Lindvik.

2. Durchgang: Im zweiten Anlauf darf Forfang nun los. Er kommt jedoch nicht an Prevc heran, auch weil die Bedingungen nicht optimal sind. Es sind nur 219,5 Meter und Rang zwei.

2. Durchgang: Zwei Springer sind noch oben, beide kommen aus Norwegen. Johann Andre Forfang legt vor. Er muss jedoch nochmal runter vom Balken. Der Wind macht nicht mit.

2. Durchgang: Jetzt wird es wieder richtig laut, denn Domen Prevc ist an der Reihe. Will er bei den Saisonsiegen noch mit seinem Bruder Peter gleichziehen, muss er jetzt abliefern. Der Wind wäre in Ordnung. Es reicht auf jeden Fall für die Führung. Ob seine 229,5 Meter für den Sieg reichen, muss man noch abwarten. Es wird auf jeden Fall wieder ein Podestplatz für den Slowenen.

2. Durchgang: Stefan Kraft macht es etwas besser als sein Landsmann vor ihm. Es sind 221 Meter. Damit liegt der Österreicher auf Rang drei.

2. Durchgang: Nun folgen wieder zwei Österreicher in direkter Abfolge. Jonas Schuster schafft 215,5 Meter. Er hatte nun aber wieder bessere Bedingungen. Damit fällt er auf Rang sechs zurück.

2. Durchgang: Valentin Foubert geht in die Anlaufspur. Auch bei ihm ist der Wind nicht gnädig, trotzdem fliegt er auf 218,5 Meter. Er verdrängt Nakamura von Platz zwei.

2. Durchgang: Weiter geht es mit dem Japaner Naoki Nakamura. Er springt auf starke 221,5 Meter bei wenig Aufwind, die Landung ist aber nicht gut. Das wird ihn einige Punkte kosten. Er ist trotzdem Zweiter.

2. Durchgang: Der Aufwind lässt nun immer mehr nach. Gregor Deschwanden schafft bei diesen Bedingungen nur 207,5 Meter und reiht sich auf Rang neun ein.

2. Durchgang: Ein letztes Mal darf Stefan Horngacher als deutscher Bundestrainer noch abwinken. Karl Geiger ist an der Reihe. Er macht seine Sache wieder sehr gut und fliegt auf 227,5 Meter. Es ist Rang zwei für Geiger.

2. Durchgang: Wir sind nun bei den letzten zehn Sprüngen dieser Saison angelangt. Die letzte Gruppe wird dabei direkt von zwei Deutschen eröffnet. Zuerst ist Andreas Wellinger dran, der nochmal einen soliden Sprung auf 217 Meter bei nicht ganz optimalen Bedingungen abliefert. Es reicht für Rang drei.

2. Durchgang: Weiter geht es nun mit dem Japaner Tomofumi Naito. Er hat nun nicht mehr so gute Bedingungen, trotzdem schafft er immerhin 219 Meter. Er reiht sich auf Rang drei ein.

2. Durchgang: Nun wird es wieder emotional, denn Manuel Fettner sitzt zum letzten Mal in seiner Karriere auf dem Balken und segelt hier zum Abschluss nochmal richtig weit nach unten auf 230 Meter. Wie auch Kamil Stoch wird er hier würdig verabschiedet. Auch seine Freundin, Skispringerin Lisa Eder, ist da. Auch er darf nochmal eine Ehrenrunde auf den Schultern seiner Mitstreiter drehen.

2. Durchgang: Sein Landsmann Maximilian Ortner kann da nicht mithalten. Es sind 212 Meter und Rang vier.

2. Durchgang: Nun sind hier gleich drei Österreicher direkt hintereinander dran. Zuerst springt Daniel Tschofenig auf starke 238 Meter. Damit geht er in Führung. Auch er hat heute eine perfekte Jurywertung erhalten.

2. Durchgang: Es wird wieder laut im Stadion, denn Anze Lanisek ist an der Reihe. Er hat ordentlich Aufwind und springt auf 224,5 Meter. Er hatte sich mehr erhofft. Die Führung ist es trotzdem.

2. Durchgang: Nun sind zwei Finnen in direkter Abfolge dran. Niko Kytosaho legt mit 211 Metern und Platz sechs vor. Sein Landsmann Antti Aalto fliegt bei etwas mehr Aufwind auf 222 Meter und übernimmt damit die Führung.

2. Durchgang: Nun geht Ryoyu Kobayashi in die Anlaufspur. Er hat wieder schlechtere Bedingungen, zudem ist er auch nicht wirklich in Form. Es sind nur 201,5 Meter und Rang sechs.

2. Durchgang: Jetzt ist der Wind wieder etwas eingeschlafen und es geht vor Ren Nikaido wieder zwei Luken nach oben. Es sind 227 Meter für den Japaner, der damit in Führung geht.

2. Durchgang: Weiter geht es mit Pius Paschke. Der Wind ist jetzt wieder richtig da und trägt Pius Paschke auf 219,5 Meter nach unten. Er geht in Führung.

2. Durchgang: Es geht nun sogar noch eine Luke nach unten. Dann darf Embacher auch los. Er kommt nach dem Absprung aber etwas aus der Balance, rettet seinen Sprung dann auf 207,5 Meter. Für die Führung reicht es, um Prevc in der Skiflug-Wertung anzugreifen, ist es zu wenig.

2. Durchgang: Deutlich früher als erwartet ist nun bereits Stephan Embacher an der Reihe, der im ersten Durchgang viel Pech mit dem Wind hatte. Nun sind die Bedingungen so gut, dass der Anlauf um ein Gate verkürzt wird. Er muss jedoch nochmal runter vom Balken.

2. Durchgang: Vladimir Zografski hingegen kommt ein gutes Stück weiter den Hang hinunter. Es sind 215 Meter und die Führung für den bulgarischen Teamkollegen von Philipp Raimund.

2. Durchgang: Als dritter Starter ist nun Philipp Raimund dran, der aber ebenfalls nicht wirklich ins Fliegen kommt. Es sind 198 Meter für Raimund.

2. Durchgang: Irgendwann muss der Wettkampf dann aber doch weitergehen. Bei Rok Oblak ist nun auf einmal wieder richtig viel Aufwind da. Dementsprechend wird der Anlauf um gleich vier Luken verkürzt. Es sind trotzdem nur 185,5 Meter für den Slowenen.

2. Durchgang: Und damit geht es hier in Planica mit dem Finale los und der Durchgang beginnt mit einem emotionalen Höhepunkt. Kamil Stoch ist doch noch in den 2. Durchlauf gerutscht und darf nun den letzten Sprung seiner Karriere absolvieren. Abgewinkt wird er von seiner Frau. Er landet nach 190 Metern und wird im Auslauf mit einem Spalier empfangen. Ein letztes Mal wird einer der größten Skispringer aller Zeiten durch den Auslauf getragen. Es ist ein würdiger Abschied für König Kamil.

Vor dem 2. Durchgang: Vier der fünf Deutschen haben es in den letzten Durchgang dieser Saison geschafft. Den Anfang macht Philipp Raimund mit der Startnummer drei. Es folgen noch Pius Paschke (7), Andreas Wellinger (21) und Karl Geiger (22).

Vor dem 2. Durchgang: Weiter geht es hier in Planica mit dem Finale ab 11:10 Uhr.

Skispringen heute im Liveticker: Der Zwischenstand nach dem 1. Durchgang

1. Marius Lindvik (Norwegen)219,7 Pkt.
2. Johann Andre Forfang (Norwegen)-6,6
3. Domen Prevc (Slowakei)-10,2
9. Karl Geiger (Deutschland)-22,9
10. Andreas Wellinger (Deutschland)-23,7
24. Pius Paschke (Deutschland)-41,5
28. Philipp Raimund (Deutschland)-57,5
31. Felix Hoffmann (Deutschland)-79,3/ausgeschieden

1. Durchgang: Jetzt ist nur noch Domen Prevc dran. Es wird laut im Stadion, doch der Wind hat wieder etwas nachgelassen. Das stört ihn jedoch nicht. Er fliegt auf starke 240,5 Meter. Aufgrund des längeren Anlaufes wird es jedoch nicht für die Führung reichen. Es ist Rang drei für ihn. Marius Lindvik gewinnt den 1. Durchgang.

1. Durchgang: Zwei Springer sind jetzt noch oben. Der erste davon ist Ryoyu Kobayashi, der nun etwas mehr Aufwind hat, aber auch nur auf 219 Meter springt. Er ist 19.

1. Durchgang: Weiter geht es mit Daniel Tschofenig. Er landet nach 224,5 Metern und reiht sich damit auf Rang 13 ein. Die Topspringer landen also gesammelt weit hinten.

1. Durchgang: Ren Nikaido landet in einer ähnlichen Weitenregion. Es sind 216 Meter für den Japaner, der damit nur auf Platz 19.

1. Durchgang: Jetzt geht es sogar noch eine Luke nach oben. Es herrscht nun fast kein Wind mehr. Anze Lanisek macht es besser als Embacher, es sind immerhin 221 Meter. Es ist trotzdem nur Rang 14.

1. Durchgang: Nun geht es vor Stephan Embacher zwei Luken nach oben, denn der Aufwind ist eingeschlafen. Immerhin bekommt er jetzt grün, doch er hat keine Chance, weit zu fliegen. Es sind nur 202,5 Meter für Embacher. Er ist nur 20.

1. Durchgang: Vor Stephan Embacher gibt es nun eine kleine Pause. Der Wind spielt nicht mit.

1. Durchgang: Auch Philipp Raimund tut sich sehr schwer in seinem Versuch. Er landet bereits nach 196 Metern. Er ist 22.

1. Durchgang: Nun ist Felix Hoffmann an der Reihe. Er hatte nach dem Wettkampf in Oslo die Saison eigentlich bereits beendet. Für das Finale ist er nochmal angereist. Doch sein Sprung funktioniert nicht. Es sind nur 177,5 Meter. Damit ist er Letzter.

1. Durchgang: Stefan Kraft geht in die Anlaufspur. Für ihn war es eine schwere Saison. Heute macht er es besser. Es sind 223,5 Meter und Rang drei.

1. Durchgang: Zehn Springer sind nun im ersten Durchgang noch oben. Der erste davon ist der Norweger Johann Andre Forfang, der auch stark springt. Es sind 232,5 Meter für ihn. Damit reiht sich Forfang hinter seinem Landsmann auf Rang zwei ein.

1. Durchgang: Jetzt ist Manuel Fettner an der Reihe. Für ihn wird es der vorletzte Sprung seiner Karriere sein. Mit Lindvik kann er nicht mithalten. Es sind 217,5 Meter für den 40-Jährigen. Er ist Neunter.

1. Durchgang: Vor Marius Lindvik geht es jetzt noch ein Gate nach unten und trotzdem geht es weit nach unten. Es sind 238,5 Meter und eine perfekte Jury-Wertung. Damit geht der Norweger in Führung.

1. Durchgang: Vladimir Zografski ist nun an der Reihe. Er kommt aber nicht wirklich ins Fliegen. Es sind nur 206 Meter und Rang 13.

1. Durchgang: Jetzt muss die Jury doch reagieren und den Anlauf verkürzen. Jonas Schuster aus Österreich stört das überhaupt nicht. Er fliegt trotzdem auf 236 Meter. Damit verdrängt er Foubert direkt wieder von der Spitze.

1. Durchgang: Und auch für Valentin Foubert aus Frankreich geht es richtig weit. 239 Meter! Das ist bislang die Bestweite des Tages und die Führung für Foubert.

1. Durchgang: Tomofumi Naito ist auch eine Skiflug-Entdeckung. Auch heute geht es für den Japaner weit nach unten auf starke 236 Meter. Er reiht sich auf Rang drei ein.

1. Durchgang: Weiter geht es mit Andreas Wellinger, der sich zuletzt auf den Flugschanzen richtig stark präsentiert hatte. Und auch jetzt fliegt er bei starkem Aufwind weit nach unten. Es sind 238,5 Meter für Wellinger, der damit hinter Geiger für eine deutsche Doppelführung sorgt. Er bekommt bei den Jurypunkten volle Punktzahl. Das ist schon etwas Besonderes.

1. Durchgang: An die Weite von Geiger kommt auch Timi Zajc nicht ran. Der Slowene schafft 226,5 Meter und reiht sich damit hinter dem Deutschen auf Rang zwei ein.

1. Durchgang: Weiter geht es direkt mit Karl Geiger. Im Probedurchlauf war er der beste Deutsche und auch jetzt zeigt er einen richtig starken Sprung auf 233 Meter. Geiger geht in Führung.

1. Durchgang: Nun sehen wir bereits die ersten beiden Deutschen. Zuerst ist Pius Paschke an der Reihe. Er fliegt auf 219 Meter, hatte aber sehr gute Bedingungen. Es ist Rang drei.

1. Durchgang: Nun ist bereits Kamil Stoch an der Reihe. Für den Polen ist es vielleicht der letzte Sprung seiner Karriere. Er landet bereits nach 193 Metern. Damit ist er Dritter.

1. Durchgang: Und damit starten wir in diesen letzten Wettkampf der Saison. Rok Oblak setzt mit 200 Metern die erste Weite des Tages.

Vor dem Springen: In wenigen Minuten geht es hier in Planica los. Eröffnet wird der Wettkampf vom Slowenen Rok Oblak.

Vor dem Springen: Statt der großen Spannung stehen heute die Emotionen im Vordergrund. Für Bundestrainer Stefan Horngacher ist es der letzte Wettkampf in dieser Funktion nach sieben Jahren. Auch von zwei Aktiven müssen wir heute Abschied nehmen. Kamil Stoch und Manuel Fettner beenden ihre Karrieren nach diesem Wettbewerb.

Vor dem Springen: Die Entscheidung im Gesamtweltcup ist schon seit einer Weile gefallen. Domen Prevc sichert sich die große Kristallkugel. Auch in der Skiflug-Wertung hat der Slowene einen komfortablen Vorsprung auf den Österreicher Stephan Embacher.

Vor dem Springen: Felix Hoffmann hatte seine Saison eigentlich bereits beendet, doch für das Weltcupfinale in Planica reiste der Thüringer nun doch noch an. Im Trainingsdurchlauf wurde er 20., hatte also, wie auch Andreas Wellinger (19.) und Philipp Raimund (21.), noch etwas Probleme. Pius Paschke wurde 27. Bester DSV-Adler war Karl Geiger auf Rang 14.

Vor dem Springen: Fünf deutsche Springer haben es ins Weltcupfinale geschafft. Pius Paschke startet als erster DSV-Adler mit der Startnummer fünf. Es folgen noch Karl Geiger (6), Andreas Wellinger (9), Felix Hoffmann (24) und Philipp Raimund (25).

Vor dem Springen: Die besten 31 Athleten der Weltcupgesamtwertung gehen hier heute noch ein letztes Mal an den Start, bevor es nach vier harten Monaten in die wohlverdiente Sommerpause geht.

Vor dem Springen: Hallo und herzlich willkommen im Liveticker heute zum Skispringen. Es steht das letzte Einzelspringen dieser Saison in Planica an.

Skispringen heute im Liveticker: Der Vorbericht zum Einzel am Sonntag

Weltcup, Vierschanzentournee, Skiflug-WM, Olympia . . . Die Saison im Skispringen hatte viele sportliche Höhepunkte zu bieten, am Sonntag stehen beim Saisonfinale in Planica die Emotionen im Vordergrund. Zwei hochdekorierte Springer verlassen die große Bühne, im deutschen Team verabschiedet sich Bundestrainer Stefan Horngacher.

Skispringen heute im Liveticker: Nachfolge von Horngacher weiter offen – Weiß Wellinger schon mehr?

Nach sieben Jahren geht der Österreicher von Bord und übergibt an einen Nachfolger, dessen Name noch immer nicht bekannt ist. Die große Frage rund um das Skisprung-Volksfest in Slowenien lautet, wer auf Horngacher folgen wird. Sportdirektor Horst Hüttel sagte im ZDF, dass die Entscheidung in den finalen Zügen ist.

Andreas Wellinger ließ durchblicken, dass er schon wisse, wer der neue Bundestrainer im Skispringen wird. Es ist gut möglich, dass im Rahmen des Saisonfinales die Personalie verkündet wird. Horngacher wird ein letztes Mal abwinken. 2019 wechselte er zum Deutschen Skiverband, vorher war er als Cheftrainer in Polen tätig.

Skispringen heute im Liveticker: Zwei große Athleten verlassen die Bühne – Hoffmann reist nach Planica

Eben dort feierte er mit Kamil Stoch seine größten Erfolge als Trainer. Jener Stoch verabschiedet sich am Sonntag vom Skispringen. Der 38-Jährige gewann drei olympische Goldmedaillen, wurde zweimal Weltmeister und Gesamtweltcupsieger, dreimal siegte er bei der Vierschanzentournee. In Planica geht die polnische Sportlegende ein letztes Mal an den Start, ehe der sportliche Ruhestand ansteht.

Das gilt auch für Manuel Fettner. Mit 40 Jahren ist für den Österreicher Schluss mit Skispringen. In seinem Heimatland sprang er oft unter dem Radar, ehe er im Spätherbst seiner Karriere die größten Erfolge feierte. Bei den Olympischen Spielen 2022 gewann der gebürtige Wiener Gold mit der Mannschaft und Silber von der Normalschanze. Dass Stoch und Fettner ein letztes Mal an den Start gehen dürfen, ist nicht selbstverständlich. Beim Saisonfinale in Planica sind nur die Top 30 des Gesamtweltcups startberechtigt. Mit Pius Paschke, Karl Geiger, Philipp Raimund und Andreas Wellinger standen vier deutsche Starter im Vorfeld fest. Felix Hoffmann, der seine Saison eigentlich schon beendet hatte, reist zum letzten Springen des Winters an und ist als Neunter des Gesamtweltcups mit dabei.

Offen ist noch die Entscheidung in der Skiflug-Wertung. Gesamtweltcupsieger Domen Prevc führt mit 61 Punkten vor dem jungen Österreicher Stephan Embacher, der am Samstag mit seiner Mannschaft das letzte Teamevent der Saison gewann. Embacher bräuchte ein kleines Skisprung-Wunder, wenn er Prevc noch von der Spitze verdrängen will. Hier geht es zur Startliste

Die Wettbewerbe beim Weltcup in Planica sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26. Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist heute im Liveticker zum Skispringen mit dabei. (Quelle: chiemgau24.de, truf,tb)