Super-G am Freitag

Ski alpin in Kitzbühel: Odermatt gewinnt hochspannenden Super G bei DSV-Debakel

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Am Freitag wurde der Weltcup 2025/26 mit dem Super-G der Herren in Kitzbühel fortgesetzt. Marco Odermatt konnte sich knapp durchsetzen.

Der Schweizer Ski-Star Marco Odermatt hat beim Super-G in Kitzbühel seinen achten Saisonsieg gefeiert. Der Alpin-Dominator lag beim Auftakt der prestigeträchtigen Hahnenkamm-Rennen knapp vorne. Sein Teamkollege Franjo von Allmen hatte gerade mal drei Hundertstelsekunden Rückstand, Dritter wurde der Österreicher Stefan Babinsky. Simon Jocher schied nach einem frühen Fahrfehler aus und verhinderte nur gerade so einen womöglich verhängnisvollen Sturz. Der 29-Jährige ist der einzige deutsche Speedfahrer, der sich für die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar in Norditalien qualifiziert hat. Auch Romed Baumann und Anton Grammel kamen aus deutscher Sicht nicht ins Ziel. Das erreichte lediglich Luis Vogt. Das DSV-Ass belegte am Ende den 44. Platz.

Ski alpin am Freitag: Der Endstand beim Super-G in Kitzbühel

1. Marco Odermatt1:08:41
2. Franjo von Allmen+ 0,03
3. Stefan Babinsky+ 0.22
44. Luis Vogt+ 1.80

Das gesamte Ergebnis

Rennen: Auch Anton Grammel legt kein gutes Rennen hin und scheidet aus. Damit ist das DSV-Debakel perfekt.

Marco Odermatt gewinnt den Super G in Kitzbühel.

Rennen: Luis Vogt erreicht den Hausberg mit einem etwas zu großen Rückstand. Die Hausbergkante meistert der Deutsche souverän. Allerdings muss er bei der Ausfahrt aus der Traverse korrigieren und leicht andriften, um das Tor noch zu passieren. Dabei verliert er an Geschwindigkeit und bleibt heute ohne Punkte im Weltcup.

Rennen: Mit Romed Baumann scheidet der nächste Deutsche Fahrer aus. Am Hausberg rutscht er auf dem Innenski weg und verpasst ein Tor.

Rennen: Sollte es hier jetzt keine richtig großen Überraschungen geben, wird Marco Odermatt seinen nächsten Weltcup-Sieg feiern!

Rennen: Drei Deutsche kommen noch. Romed Baumann hat die Startnummer 45, Luis Vogt die 52 und Anton Grammel die 63.

Rennen: Die ersten 30 Fahrer beschließt River Damamus. Oben er schnell, aber vor der Hausbergkante verliert er viel und ist deshalb nur 24.

Rennen: Jetzt kommt mit Simon Jocher der erste Deutsche, doch er hat von Anfang an Probleme und scheidet nach nur wenigen Toren aus. Schade für Jocher!

Rennen: Der italienische Routinier Christof Innerhofer hat beim Seidlalmsprung Glück. Trotz dieses Fehlers zeigte er eine hohe Geschwindigkeit. Allerdings verliert er nach der Hausbergkante relativ viel Zeit, was ihn auf den zehnten Platz zurückwirft.

Rennen: Jeffrey Read fährt ohne größeren Fehler, ist aber zu langsam, um eine Top-Position angreifen zu können. Am Ende ist es nur der vorläufige Platz 20.

Rennen: Der Kanadier Cameron Alexander zeigt ebenfalls Schwierigkeiten im oberen Abschnitt, doch im unteren Teil ist er äußerst schnell und sichert sich dadurch den zehnten Platz in der Zwischenwertung.

Rennen: Ryan Cochran-Siegle zeigt keinen guten Lauf. Der US-Amerikaner kommt immer wieder von der Linie ab und hat so keine Chance auf eine vordere Platzierung.

Rennen: In der Travese holen viele Fahrer auf, so auch Mattia Casse, der eine starke Fahrt zeigt. Für das Podium reicht es aber nicht, er reiht sich auf Position sechs ein.

Rennen: Marco Schwarz hat heute leichte Schwierigkeiten. Obwohl er in der Traverse aufholen kann und insgesamt eine solide Fahrt zeigt, erreicht er im Ziel lediglich den 15. Platz.

Rennen: Schreckmoment auf der Piste! Adrian Smiseth Sejersted hebt ab und droht schlimm zu stürzen. Er kann sich aber artistisch ab retten und ist trotz des dicken Fehlers sogar schnell. Im Ziel ist er Fünfter.

Rennen: Daniel Hemetsberger macht mehrere kleine Fehler, die auch Geschwindigkeit kosten. Am Ende ist es eine solide Fahrt, die aber nicht für eine vordere Platzierung reicht. Vorerst ist es Rang zehn für den Österreicher.

Rennen: Vincent Kriechmayr reduziert vor der Hausbergkante das Tempo deutlicher als seine Schweizer Konkurrenten. Die Traverse meistert der Österreicher jedoch makellos. Er wählt eine sehr hohe Linie und muss nicht querstellen. Am Ende reicht es nicht ganz, er landet auf dem fünften Platz mit einem Rückstand von 44 Hundertsteln.

Rennen: Marco Odermatt zeigt sein ganzes Können in diesem Lauf und liegt bei allen Zwischenzeiten knapp in Führung. Am Ende ist er einen Winternschlag vor von Allem und setzt sich an die Spitze des Tableaus.

Rennen: Bei der Hausbergkante hat der Vizeweltmeister Raphael Haaser einen Vorsprung, aber in der Traverse kommt er von der Linie ab und ist deshalb im Ziel nur Dritter. Ohne den Fehler hätte die Führung erneut gewackelt

Rennen: Doch die Führung hält nicht lange. Franjo von Allmen hat einen unglaublichen Speed drauf und nimmt Babinsky im Ziel die Führung wieder weg.

Rennen: Jetzt startet der erste Österreicher am heutigen Tage und Stefan Babinsky attackiert von Beginn an. Das Risiko zahlt sich am Ende aus, denn er übernimmt die Führung und lässt sich im Zielraum von den zahlreichen Fans feiern.

Rennen: Stefan Rogentin zeigt eine starke Fahrt und hat die Führung im Visier. Am Ende ist der Schweiter zeitgleich wie Paris im Ziel. Wir haben jetzt zwei Führende im Super G von Kitzbühel.

Rennen: Mit Giovanni Franzoni kommt der nächste Italiener, der eine saubere Fahrt zeigt, aber weniger attackiert als Paris und im Ziel knapp hinter diesem liegt. Da wäre mehr dringewesen.

Rennen: Jetzt kommt Dominik Paris, der trotz zwei, drei Unsicherheiten eine Ansage macht, was die Zeit angeht! Am Ende ist er knapp vor Allegre und übernimmt die Führung.

Rennen: James Crawford ist jetzt an der Reihe und auch erst ist im oberen Teil schnell. Doch auch er verliert in der Traverse und fasst im Ziel 22 Hunderstel Rückstand aus .

Rennen: Lukas Feurstein legt eine wilde Fahrt hin und hat riesiges Glück, dass er sich auf den Ski halten kann und nicht den Abflug macht. Das war knapp. Im Ziel hat er Rückstand und ist vorerst auf Rang drei.

Rennen: Jan Zabystřan hat eine gute Linie, schafft die Zeit von Allegre aber nicht ganz. Am Ende ist er 0,18 Sekunden hinter dem Franzosen und reiht sich auf Platz zwei ein.

Rennen: Guglielmo Bosca ist jetzt an der Reihe. Der Itailener kämpft noch um sein Olympia-Ticket. Vor allem im unteren Teil verliert er viel und hat im Ziel fast acht Zehntel Rückstand.

Rennen: Das Rennen ist eröffnet! Allegre ist auf der Piste unterwegs, die in perfektem Zustand ist. Der Franzose legt die erste Zeit vor. Gleich werden wir sehen, was diese wert ist.

Vor dem Rennen: Es sieht so aus, als könnte es gleich pünktlich losgehen. Nils Allegre macht sich als erster Fahrer bereit.

Vor dem Rennen: In den vergangenen 38 Speed-Events sprangen nur zwei Top-Ten-Resultate heraus für die Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV). Die Podiumsränge blieben in weiter Ferne. Ändert sich das ausgerechnet heute in Kitzbühel?

Vor dem Rennen: „Einen Platz unter den Top 15 möchte ich auf alle Fälle sehen“, sagt Chefcoach Christian Schwaiger vor dem Super-G am Freitag und der Abfahrt am Samstag. „Und wenn ein Platz in den Top Ten herausspringt, dann bin ich happy. Das muss unser Ziel sein.“

Vor dem Rennen: Herzlich willkommen beim Liveticker zum Super-G der Herren in Kitzbühel! Die Anspannung steigt, gegen 11.30 Uhr geht es hier los.

Ski alpin jetzt im Liveticker: Vorbericht zum Super-G der Herren

Der Deutsche Ski-Verband (DSV) geht dabei mit vier Athleten an den Start. Romed Baumann, Anton Grammel, Simon Jocher und Luis Vogt wollen auf der legendären (verkürzten) Streif in Kitzbühel für eine Überraschung sorgen. Wirklich damit zu rechnen ist allerdings nicht. Das sah vor ein paar Jahren noch ganz anders aus.

Simon Jocher ist noch der beste deutsche Speed-Spezialist in dieser Saison.

Ski alpin heute im Liveticker: DSV-Asse peilen in Kitzbühel Top Ten an

Thomas Dreßen triumphierte 2018 in der Abfahrt, Josef Ferstl legte ein Jahr später in Kitzbühel im Super-G nach. Das damalige Speed-Team des DSV kämpfte in jedem Rennen um die Podestplätze. Heute sieht das ganz anders aus. Die Ansprüche sind mittlerweile deutlich geringer. „Einen Platz unter den Top 15 möchte ich auf alle Fälle sehen“, sagt Chefcoach Christian Schwaiger vor dem Super-G am Freitag und der Abfahrt am Samstag – hier können Sie alle Rennen in Kitzbühel live im TV und Stream verfolgen.

„Und wenn ein Platz in den Top Ten herausspringt, dann bin ich happy. Das muss unser Ziel sein.“ Es sind bescheidene Worte - die aber freilich nicht verwundern: In den vergangenen 38 Speed-Events sprangen nur zwei Top-Ten-Resultate heraus für die DSV-Athleten. Die deutschen Hoffnungen ruhen auf Simon Jocher und Romed Baumann.

Die Streif: Ski-Superstars und legendäre Hahnenkamm-Rennen

Toni Sailer prägt die 50er – Der „Blitz von Kitz“ wird zum Idol und dominiert seine Heimrennen. Insgesamt siegt er fünfmal.
Toni Sailer prägt die 50er – Der „Blitz von Kitz“ wird zum Idol und dominiert seine Heimrennen. Insgesamt siegt er fünfmal. © WEREK Pressebildagentur via www.imago-images.de
Jean-Claude Killy gewann zweimal das Hahnenkammrennen in Kitzbühel und zählt damit zu den Legenden auf der Streif. Seine Siege in den 1960er Jahren machten ihn zu einem prägenden Star dieses Klassikers.
Jean-Claude Killy gewann zweimal das Hahnenkammrennen in Kitzbühel und zählt damit zu den Legenden auf der Streif. Seine Siege in den 1960er Jahren machten ihn zu einem prägenden Star dieses Klassikers. © IMAGO/Bernard Charlet/ 1379631
Toni Sailer (li.) gatuliert Karl Schranz (re.) zum Sieg. Dieser siegte ganze dreimal und wurde zur Legende auf der Streif.
Toni Sailer (li.) gatuliert Karl Schranz (re.) zum Sieg. Dieser siegte ganze dreimal und wurde zur Legende auf der Streif. © IMAGO
Franz Klammer begeisterte mit wilden Fahrten – Vier spektakuläre Siege machen ihn zum Publikumsliebling in den 70ern und Anfang der 80er.
Franz Klammer begeisterte mit wilden Fahrten – Vier spektakuläre Siege machen ihn zum Publikumsliebling in den 70ern und Anfang der 80er. © IMAGO / WEREK
Christian Neureuther besiegte Stenmark in 1979 – Der Deutsche beendet die lange Durststrecke des DSV im Slalom.
Christian Neureuther besiegte Stenmark in 1979 – Der Deutsche beendet die lange Durststrecke des DSV im Slalom. © Heinz Wieseler
Armin Bittner holte 1989 den nächsten deutschen Slalomsieg – Nach 10 Jahren gewinnt wieder ein Deutscher am Ganslernhang.
Armin Bittner holte 1989 den nächsten deutschen Slalomsieg – Nach zehn Jahren gewinnt wieder ein Deutscher am Ganslernhang. © WEREK Pressebildagentur via www.imago-images.de
Fritz Strobl hält seit dem 25. Januar 1997 mit einer Zeit von 1:51,58 Minuten den Streckenrekord auf der Streif beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Diese Bestmarke ist bis heute unerreicht und gilt als eine der legendärsten Leistungen in der Geschichte des Rennens.
Fritz Strobl hält seit dem 25. Januar 1997 mit einer Zeit von 1:51,58 Minuten den Streckenrekord auf der Streif beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Diese Bestmarke ist bis heute unerreicht und gilt als eine der legendärsten Leistungen in der Geschichte des Rennens. © IMAGO / Sven Simon
Didier Cuche stellt den Sieges-Rekord auf. Der Schweizer siegt insgesamt sechsmal auf der Streif. 5 Abfahrtssiege (2008, 2010, 2011, 2012), und einmal den Super-G.
Didier Cuche stellt den Sieges-Rekord auf. Der Schweizer siegt insgesamt sechsmal auf der Streif. 5 Abfahrtssiege (1998, 2008, 2010, 2011, 2012), und einmal den Super-G. © IMAGO / Ulmer
Hans Knauss bezwingt den Nebel – 1999 siegt er unter extremen Bedingungen.
Hans Knauss bezwingt den Nebel – 1999 siegt er unter extremen Bedingungen. © IMAGO / Ulmer
Hermann Maiers Comeback in 2001 bleibt unvergessen – Nach schwerem Unfall feierte er einen spektakulären Sieg.
Hermann Maiers Comeback in 201 bleibt unvergessen – Nach schwerem Unfall feierte er einen spektakulären Sieg. © IMAGO / Ulmer
Stephan Eberharter gewann als Lokalheld zweimal die Abfahrt beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Besonders legendär war sein Sieg 2004, als er mit einem Traumlauf und großem Vorsprung die Konkurrenz auf der Streif hinter sich ließ und damit seinen letzten großen Erfolg vor heimischem Publikum feierte.
Stephan Eberharter gewann als Lokalheld zweimal die Abfahrt beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Besonders legendär war sein Sieg 2004, als er mit einem Traumlauf und großem Vorsprung die Konkurrenz auf der Streif hinter sich ließ und damit seinen letzten großen Erfolg vor heimischem Publikum feierte. © imago sportfotodienst
Michael Walchhofer gewann 2006 die Abfahrt auf der Streif, obwohl er zuvor im Training schwer gestürzt war. Mit seiner Fahrt trotz Verletzung und der dabei gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 153 km/h setzte er ein beeindruckendes Zeichen für Mut und Siegeswillen.
Michael Walchhofer gewann 2006 die Abfahrt auf der Streif, obwohl er zuvor im Training schwer gestürzt war. Mit seiner Fahrt trotz Verletzung und der dabei gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 153 km/h setzte er ein beeindruckendes Zeichen für Mut und Siegeswillen. © IMAGO / Ulmer
Bode Miller gewann 2008 die Hahnenkamm-Kombination in Kitzbühel, obwohl er im Steilhang nur knapp einem Sturz entging, als er beinahe auf den Zaun fuhr. Seine wilde Fahrt und der Sieg trotz dieses Beinahe-Unfalls machten seinen Erfolg besonders spektakulär.
Bode Miller gewann 2008 die Hahnenkamm-Kombination in Kitzbühel, obwohl er im Steilhang nur knapp einem Sturz entging, als er beinahe auf den Zaun fuhr. Seine wilde Fahrt und der Sieg trotz dieses Beinahe-Unfalls machten seinen Erfolg besonders spektakulär. © IMAGO / Ulmer
Erik Guay bringt Kanada den ersten Sieg in Kitzbühel. 2010 gewinnt er als erster Kanadier auf der Streif.
Erik Guay bringt Kanada den ersten Sieg in Kitzbühel. 2010 gewinnt er als erster Kanadier auf der Streif. © imago sportfotodienst
Felix Neureuther gewinnt wie sein Vater – 2010 und 2014 holt er am Ganslernhang den Sieg.
Felix Neureuther gewinnt wie sein Vater – 2010 und 2014 holt er am Ganslernhang den Sieg. © imago sportfotodienst
Daniel Albrechts Horrorsturz auf der Streif. Mit 140 Sachen knallte er auf die Eispiste. Alles, was er über Jahrzehnte hinweg erlernte, war von einem Tag auf den anderen weg. Er kämpfte lange um sein Leben und musste Sprechen, Lesen und Laufen wieder neu erlernen.
Daniel Albrechts Horrorsturz auf der Streif. Mit 140 Sachen knallte er auf die Eispiste. Alles, was er über Jahrzehnte hinweg erlernte, war von einem Tag auf den anderen weg. Er kämpfte lange um sein Leben und musste Sprechen, Lesen und Laufen wieder neu erlernen. © IMAGO/Mitchell Gunn-USA TODAY Sports
Klaus Kröll feierte 2012 nach zahlreichen Anläufen endlich seinen ersten Sieg beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Der Steirer hatte zuvor mehrfach das Podest knapp verpasst und krönte sich mit diesem Triumph auf der legendären Streif zum Abfahrtssieger.
Klaus Kröll feierte 2012 nach zahlreichen Anläufen endlich seinen ersten Sieg beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Der Steirer hatte zuvor mehrfach das Podest knapp verpasst und krönte sich mit diesem Triumph auf der legendären Streif zum Abfahrtssieger. © imago sportfotodienst
Aksel Lund Svindal gewann 2016 erstmals den Super-G in Kitzbühel und holte damit seinen siebten Saisonsieg. Im selben Jahr erlitt er allerdings bei der Abfahrt auf der Streif eine schwere Knieverletzung, die seine Saison vorzeitig beendete
Aksel Lund Svindal gewann 2016 erstmals den Super-G in Kitzbühel und holte damit seinen siebten Saisonsieg. Im selben Jahr erlitt er allerdings bei der Abfahrt auf der Streif eine schwere Knieverletzung, die seine Saison vorzeitig beendete © EIBNER/EXPA/Johann Groder
Arnold Schwarzenegger ist als Stammgast fast immer dabei. Der Hollywood-Star nimmt stets auf der VIP-Tribüne Platz.
Arnold Schwarzenegger ist als Stammgast fast immer dabei. Der Hollywood-Star nimmt stets auf der VIP-Tribüne Platz. © imago sportfotodienst
Thomas Dreßen sorgt 2018 für eine Sensation: Der Deutsche gewinnt bei seinem erst zweiten Hahnenkammrennen sensationell die Abfahrt und trägt sich mit seinem ersten Weltcupsieg in die Geschichtsbücher ein. Es ist der erste deutsche Sieg in Kitzbühel seit 39 Jahren – ein echter Gänsehautmoment
Thomas Dreßen sorgte 2018 für eine Sensation: Der Deutsche gewinnt bei seinem erst zweiten Hahnenkammrennen sensationell die Abfahrt und trägt sich mit seinem ersten Weltcupsieg in die Geschichtsbücher ein. Es ist der erste deutsche Sieg in Kitzbühel seit 39 Jahren – ein echter Gänsehautmoment. © Pressefoto ULMER/Andreas Schaad
Auch Dave „The Rocket“ Ryding schrieb 2018 Skigeschichte, als er am Ganslernhang den ersten Weltcupsieg für Großbritannien holte.
Auch Dave „The Rocket“ Ryding schrieb 2018 Skigeschichte, als er am Ganslernhang den ersten Weltcupsieg für Großbritannien holte.  © IMAGO/Eibner-Pressefoto /EXPA/Adelsberger
Marcel Hirscher startete zwischen 2008 und 2019 insgesamt 19 Mal beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Besonders erfolgreich war er im Slalom am Ganslernhang, den er zweimal gewann: 2013 und 2017.
Marcel Hirscher startete zwischen 2008 und 2019 insgesamt 19 Mal beim Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Besonders erfolgreich war er im Slalom am Ganslernhang, den er zweimal gewann: 2013 und 2017. © Eibner-Pressefoto/EXPA/Feichter via www.imago-images.de
Beat Feuz feierte im Jahr 2021 große Erfolge in Kitzbühel, als er gleich zweimal die legendäre Abfahrt auf der Streif gewinnen konnte. 2022 gelang ihm ein weiterer Sieg, sodass Feuz insgesamt dreimal als Abfahrtssieger in Kitzbühel auf dem Podest stand.
Beat Feuz feierte im Jahr 2021 große Erfolge in Kitzbühel, als er gleich zweimal die legendäre Abfahrt auf der Streif gewinnen konnte. 2022 gelang ihm ein weiterer Sieg, sodass Feuz insgesamt dreimal als Abfahrtssieger in Kitzbühel auf dem Podest stand. © Eibner-Pressefoto/EXPA/Spiess via www.imago-images.de
Die Gewinner der Rennen in Kitzbühel erhalten eine personalisierte Gondel, die ab dem Zeitpunkt des Sieges über die Kitzbüheler Berge fährt.
Die Gewinner der Rennen in Kitzbühel erhalten eine personalisierte Gondel, die ab dem Zeitpunkt des Sieges über die Kitzbüheler Berge fährt. © IMAGO/Eibner-Pressefoto /EXPA/Adelsberger
Das Hahnenkammrennen ist für Fans so besonders, weil es jedes Jahr bis zu 85.000 Zuschauer nach Kitzbühel lockt und die Stadt zum Zentrum der Wintersportwelt macht. Die einzigartige Atmosphäre, die Nähe zu den Stars und die spektakuläre Streif sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis.
Das Hahnenkammrennen ist für Fans so besonders, weil es jedes Jahr bis zu 85.000 Zuschauer nach Kitzbühel lockt und die Stadt zum Zentrum der Wintersportwelt macht. Die einzigartige Atmosphäre, die Nähe zu den Stars und die spektakuläre Streif sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis. © IMAGO / Ulmer

Jocher wurde zwar in der jüngeren Vergangenheit von etlichen Verletzungen zurückgeworfen, etwa an den Bandscheiben und am Fuß. „Ich habe mittlerweile nicht mehr nur noch Klamotten in meiner Reisetasche, sondern auch einen Ultraschall für meine Ferse und andere Utensilien, um meinen Rücken zu pflegen“, erzählte der 29 Jahre alte Garmischer jüngst. Mit einem fünften Platz im Super-G von Livigno kurz vor Silvester aber ließ er aufhorchen.

Der schon 40 Jahre alte Baumann muss derweil in Kitzbühel von seiner ganzen Erfahrung zehren: Schon 32 Mal raste der gebürtige Tiroler die Hahnenkamm-Piste im Weltcup hinunter. Seine bisherige Saison war aber zum Vergessen: Die Olympia-Norm verpasste der Routinier im Spätherbst der Karriere deutlich. Im Übrigen sowie alle anderen DSV-Speed-Asse außer Jocher.

Das Tempo werden in Kitzbühel deswegen wohl wieder andere vorgeben. Im letzten Jahr triumphierte Marco Odermatt im Super-G. Wiederholt er nun seinen Coup? Die Rennen beim Weltcup in Kitzbühel sind Teil des offiziellen Weltcups 2025/26. Die Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. chiemgau24.de ist im Liveticker zum Ski alpin mit dabei. Hier geht es zu Startliste. (Quelle: chiemgau24.de, dpa, kk)

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