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Medaillenspiegel für Olympia 2026: Das ist der aktuelle Stand
VonPhilipp Kuserau
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Bei den Winterspielen in Italien ist der Kampf um das begehrte Edelmetall bereits entfacht. Der Medaillenspiegel zu Olympia 2026 im Überblick.
Mailand – Die Olympischen Winterspiele 2026 werden vom 4. bis 22. Februar in Norditalien ausgetragen. In insgesamt 16 Sportarten stehen 116 Entscheidungen auf dem Programm – rund 3.000 Sportlerinnen und Sportler aus rund 90 Ländern kämpfen um Gold, Silber und Bronze. Hauptschauplätze sind Mailand und Cortina d’Ampezzo, ergänzt durch bekannte Wintersportorte wie Bormio, Livigno und Antholz. Einen kompletten Überblick über alle Wettbewerbe und Termine bietet unser Olympia-Zeitplan.
Das deutsche Olympia-Team geht mit einer gewissen Medaillen-Erwartung bei den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo an den Start. Beim Blick zurück auf den Medaillenspiegel der Winterspiele 2022 in Peking wird schnell klar, warum. Damals standen deutsche Athleten insgesamt 27‑mal auf dem Podium und holten zwölf Gold‑, zehn Silber‑ und fünf Bronzemedaillen. Eine prächtige Medaillen-Ausbeute. Nur Norwegen war noch erfolgreicher.
Medaillenspiegel Olympia 2026: Das ist der aktuelle Stand
Der Medaillenspiegel bei Olympia sortiert die Nationen primär nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen. Bei Gleichstand an Goldmedaillen wird die Anzahl der Silbermedaillen herangezogen. Besteht danach immer noch Gleichstand, ist die Anzahl der Bronzemedaillen ausschlaggebend. Diese Methode wird vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verwendet, um die offizielle Rangliste zu erstellen.
Platz
Nation
Gold
Silber
Bronze
Gesamt
1.
Norwegen
18
12
11
41
2.
USA
11
12
9
32
3.
Niederlande
10
7
3
20
4.
Italien
10
6
14
30
5.
Deutschland
8
10
8
26
6.
Frankreich
8
9
6
23
7.
Schweden
8
6
4
18
8.
Schweiz
6
9
8
23
9.
Österreich
5
8
5
18
10.
Japan
5
7
12
24
11.
Kanada
5
6
9
20
12.
China
5
4
6
15
13.
Südkorea
3
4
3
10
14.
Australien
3
2
1
6
15.
Großbritannien
3
1
1
5
16.
Tschechien
2
2
1
5
17.
Slowenien
2
1
1
4
18.
Spanien
1
0
2
3
19.
Brasilien
1
0
0
1
Kasachstan
1
0
0
1
21.
Polen
0
3
1
4
22.
Neuseeland
0
2
1
3
23.
Finnland
0
1
5
6
24.
Lettland
0
1
1
2
25.
Dänemark
0
1
0
1
Estland
0
1
0
1
Georgien
0
1
0
1
28.
Bulgarien
0
0
2
2
Und wie sieht es bei den Winterspielen 2026 mit den deutschen Chancen aus? Im Biathlon gelten die erfahrene Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß sowie Youngster Selina Grotian als Hoffnungsträgerinnen; im Ski Alpin rückt vor allem die vielseitige und formstarke Emma Aicher in den Fokus, genauso wie beim Skispringen Selina Freitag und Philipp Raimund. Übrigens macht Deutschland auch im ewigen Olympia-Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele eine sehr gute Figur.
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Im Bob ruhen die Hoffnungen auf Serien-Olympiasieger Francesco Friedrich und Laura Nolte, die gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi im Zweierbob zu den Topfavoritinnen zählt. Dazu kommen im Eiskunstlauf das erfolgreiche Paar Minerva-Fabienne Hase/Nikita Volodin, das 2025 EM-Gold und WM-Silber holte, sowie im Eisschnelllauf der erst 18-jährige Finn Sonnekalb, Jugend-Olympiasieger und deutscher Rekordhalter, der als eines der größten Talente und große Goldhoffnung für Italien gilt. (kus)