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Olympia vor Olympia: Deutsche Eishockey-Damen peilen Coup an – „Wir eröffnen die Spiele“

  • Günter Klein
    VonGünter Klein
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Olympia vor Olympia: Die deutschen Eishockey-Frauen starten schon vor der Eröffnungsfeier ins Turnier und wollen für Furore sorgen.

Ein schöner Abschied war das aus Deutschland, am Freitagabend in Peiting. Obwohl es nach ein paar Sekunden Overtime vorbei war und das letzte Olympia-Testspiel 2:3 verloren ging. Die siegreichen Japanerinnen wurden gefeiert, weil sie sich vor beiden Tribünen stilvoll verneigten, und die deutschen Eishockeyspielerinnen wurden auf eine Ehrenrunde geschickt. Vor allem: Dies geschah in einer rappelvollen Halle, Zuschauerzahl 2803.

Emily Nix möchte bei Olympia mit den deutschen Eishockey-Damen für Furore sorgen.

Der Schnitt des lokalen Oberliga-Teams beträgt 720. „Es ist supercool, dass so viele Leute kommen“, sagt Emily Nix, deutsche Stürmerin. Schon die Dezember-Länderspiele in Memmingen waren ein Publikumsrenner. Frauen-Eishockey in Deutschland ist sichtbar geworden – und nun das Nationalteam erstmals seit 2014 wieder bei Olympia dabei. Die fiebrige Erwartung war zu spüren, als die Spielerinnen Peiting nach einem schnellen Kohlehydrat-Teller und einem Kleiderwechsel – vom Standardausrüster Bauer in die Milano-Kollektion von Adidas – verließen.

Deutsche Eishockey-Frauen starten schon vor der Olympia-Eröffnungsfeier ins Turnier

Am Sonntag wurde bereits in Mailand trainiert. Am Donnerstag steht das erste Spiel an, um 12.10 Uhr gegen Schweden (alle TV-Informationen zum Spiel). Über 30 Stunden vor der Eröffnungsfeier. „Wir eröffnen die Spiele“, sagt Emily Nix, die in Schweden spielt. Zur Zeremonie am Freitagabend im Giuseppe-Meazza-Stadion wird das Team gehen. Kurz. Nix: „Es gibt verschiedene Exits. Wir laufen ein, und direkt danach geht es zurück ins Olympische Dorf.“ Denn für Samstagmittag ist das zweite Spiel terminiert: gegen Japan.

Der Modus des Frauen-Turniers: Deutschland gehört zu den fünf Teams der unteren Gruppe und muss Dritter werden, um ins Viertelfinale mit den Top-Fünf zu kommen. Japan und Schweden sind in der Weltrangliste leicht über der DEB-Auswahl, Frankreich und Italien, die weiteren Gegner, werden als schwächer eingestuft. Deutsche Zielsetzung; „Wir wollen Erster in unserer Gruppe werden“, so Emily Nix. Man könnte dann den Großmächten Kanada und USA aus dem Weg gehen.

Geisenberger, Neuner & Co. – die erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken

Platz 25: Silke Otto, 2x Gold
Sylke Otto nahm an drei Olympischen Winterspielen zwischen 1998 und 2006 teil und gewann dabei zwei Goldmedaillen im Rennrodeln (2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin).
Platz 25: Silke Otto, 2x Gold Sylke Otto nahm an drei Olympischen Winterspielen zwischen 1998 und 2006 teil und gewann dabei zwei Goldmedaillen im Rennrodeln (2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin). ©  IMAGO / Sven Simon
Platz 23: Magdalena Neuner, 2x Gold, 1x Silber
Magdalena Neuner nahm nur an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver teil und gewann dabei drei Medaillen im Biathlon. Ihre olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Verfolgung und Massenstart) sowie eine Silbermedaille im Sprint.
Platz 23: Magdalena Neuner, 2x Gold, 1x Silber Magdalena Neuner nahm nur an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver teil und gewann dabei drei Medaillen im Biathlon. Ihre olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Verfolgung und Massenstart) sowie eine Silbermedaille im Sprint. © imago sportfotodienst
Platz 23: Andrea Henkel, 2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze
Andrea Henkel nahm an vier Olympischen Winterspielen zwischen 2002 und 2014 teil und gewann dabei insgesamt vier Medaillen im Biathlon. Ihre olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Einzel und Staffel 2002 in Salt Lake City), eine Silbermedaille (Staffel 2006 in Turin) sowie eine Bronzemedaille (Staffel 2010 in Vancouver).
Platz 23: Andrea Henkel, 2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze Andrea Henkel nahm an vier Olympischen Winterspielen zwischen 2002 und 2014 teil und gewann dabei insgesamt vier Medaillen im Biathlon. Ihre olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Einzel und Staffel 2002 in Salt Lake City), eine Silbermedaille (Staffel 2006 in Turin) sowie eine Bronzemedaille (Staffel 2010 in Vancouver). © imago sportfotodienst
Platz 22: Frank Luck, 2x Gold, 3x Silber
Frank Luck nahm als Biathlet an vier Olympischen Winterspielen zwischen 1988 und 2002 teil und gewann dabei insgesamt fünf Medaillen. Seine olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Staffel 1994 und 1998), drei Silbermedaillen (Einzel 1994 und 2002, sowie eine weitere Silbermedaille).
Platz 22: Frank Luck, 2x Gold, 3x Silber Frank Luck nahm als Biathlet an vier Olympischen Winterspielen zwischen 1988 und 2002 teil und gewann dabei insgesamt fünf Medaillen. Seine olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Staffel 1994 und 1998), drei Silbermedaillen (Einzel 1994 und 2002, sowie eine weitere Silbermedaille). ©  IMAGO / Sven Simon
Platz 21: Uschi Disl, 2x Gold, 4x Silber, 3x Bronze Uschi Disl nahm an fünf aufeinanderfolgenden Olympischen Winterspielen zwischen 1992 und 2006 teil und gewann dabei insgesamt neun Medaillen im Biathlon. Ihre olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Staffel 1998 und 2002), vier Silbermedaillen (Staffel 1992 und 1994, Sprint 1998 und Verfolgung 2002) sowie drei Bronzemedaillen (Einzel 1994, Sprint 1998 und Massenstart 2006).
Platz 21: Uschi Disl, 2x Gold, 4x Silber, 3x Bronze Uschi Disl nahm an fünf aufeinanderfolgenden Olympischen Winterspielen zwischen 1992 und 2006 teil und gewann dabei insgesamt neun Medaillen im Biathlon. Ihre olympische Bilanz umfasst zwei Goldmedaillen (Staffel 1998 und 2002), vier Silbermedaillen (Staffel 1992 und 1994, Sprint 1998 und Verfolgung 2002) sowie drei Bronzemedaillen (Einzel 1994, Sprint 1998 und Massenstart 2006). © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Platz 20: Michael Greis, 3x Gold Michael Greis erlebte bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin seine erfolgreichste Zeit und gewann als erster Biathlet überhaupt drei Goldmedaillen bei einer Olympiade. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen im Einzel (20 km), im erstmals olympischen Massenstart (15 km) und mit der deutschen Staffel.
Platz 20: Michael Greis, 3x Gold Michael Greis erlebte bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin seine erfolgreichste Zeit und gewann als erster Biathlet überhaupt drei Goldmedaillen bei einer Olympiade. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen im Einzel (20 km), im erstmals olympischen Massenstart (15 km) und mit der deutschen Staffel. © imago sportfoto
Platz 19: Johannes Ludwig, 3x Gold, 1x Bronze Johannes Ludwig nahm an zwei Olympischen Winterspielen zwischen 2018 und 2022 teil und gewann dabei vier Medaillen im Rennrodeln. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Teamstaffel 2018 in Pyeongchang, Einsitzer und Teamstaffel 2022 in Peking) sowie eine Bronzemedaille im Einsitzer 2018 in Pyeongchang.
Platz 19: Johannes Ludwig, 3x Gold, 1x Bronze Johannes Ludwig nahm an zwei Olympischen Winterspielen zwischen 2018 und 2022 teil und gewann dabei vier Medaillen im Rennrodeln. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Teamstaffel 2018 in Pyeongchang, Einsitzer und Teamstaffel 2022 in Peking) sowie eine Bronzemedaille im Einsitzer 2018 in Pyeongchang. © Steffen Proessdorf via www.imago-images.de
Platz 17: Katja Seizinger - 3x Gold, 2x Bronze Katja Seizinger gewann als alpine Skirennläuferin bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 1992 und 1998 insgesamt fünf Medaillen. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Abfahrt 1994 und 1998, Kombination 1998) sowie zwei Bronzemedaillen im Super-G 1992 und Riesenslalom 1998.
Platz 17: Katja Seizinger - 3x Gold, 2x Bronze Katja Seizinger gewann als alpine Skirennläuferin bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 1992 und 1998 insgesamt fünf Medaillen. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Abfahrt 1994 und 1998, Kombination 1998) sowie zwei Bronzemedaillen im Super-G 1992 und Riesenslalom 1998. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
Platz 17: Anni Friesinger - 3x Gold, 2x Bronze 1998 gewinnt Anni Friesinger in Nagano ihre erste Olympiamedaille (Bronze über 3000 Meter). Vier Jahre später holt die deutsche Eisschnellläuferin ihr erstes Gold (1500 Meter). In Turin 2006 folgt ein weiterer Sieg (Team) sowie eine Bronzemedaille über 1000 Meter. Ihr letztes Edelmetall gewinnt Friesinger 2010 mit dem Team (Gold).
Platz 17: Anni Friesinger - 3x Gold, 2x Bronze 1998 gewinnt Anni Friesinger in Nagano ihre erste Olympiamedaille (Bronze über 3000 Meter). Vier Jahre später holt die deutsche Eisschnellläuferin ihr erstes Gold (1500 Meter). In Turin 2006 folgt ein weiterer Sieg (Team) sowie eine Bronzemedaille über 1000 Meter. Ihr letztes Edelmetall gewinnt Friesinger 2010 mit dem Team (Gold). © imago sportfotodienst
Platz 13: Jens Weißflog - 3x Gold, 1x Silber Jens Weißflog gewann als Skispringer bei zwei Olympischen Winterspielen für zwei verschiedene deutsche Staaten insgesamt vier Medaillen. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Normalschanze 1984 für die DDR, Normalschanze und Team 1994 für Deutschland) sowie eine Silbermedaille von der Großschanze 1984 in Sarajevo.
Platz 13: Jens Weißflog - 3x Gold, 1x Silber Jens Weißflog gewann als Skispringer bei zwei Olympischen Winterspielen für zwei verschiedene deutsche Staaten insgesamt vier Medaillen. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Normalschanze 1984 für die DDR, Normalschanze und Team 1994 für Deutschland) sowie eine Silbermedaille von der Großschanze 1984 in Sarajevo. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
Platz 13: Mark Kirchner - 3x Gold, 1x Silber Mark Kirchner dominierte die Biathlon-Wettkämpfe bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville und gewann insgesamt vier Medaillen bei zwei Spielen. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Staffel und Sprint 1992 in Albertville, Staffel 1994 in Lillehammer) sowie eine Silbermedaille im Einzel 1992.
Platz 13: Mark Kirchner - 3x Gold, 1x Silber Mark Kirchner dominierte die Biathlon-Wettkämpfe bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville und gewann insgesamt vier Medaillen bei zwei Spielen. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Staffel und Sprint 1992 in Albertville, Staffel 1994 in Lillehammer) sowie eine Silbermedaille im Einzel 1992. ©  IMAGO / Sven Simon
Platz 13: Maria Höfl-Riesch - 3x Gold, 1x Silber Maria Höfl-Riesch nahm nur an zwei Olympischen Winterspielen teil und gewann dabei insgesamt vier Medaillen im alpinen Skisport. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Super-Kombination 2010 und 2014, Slalom 2010 in Vancouver) sowie eine Silbermedaille im Super-G 2014 in Sotschi.
Platz 13: Maria Höfl-Riesch - 3x Gold, 1x Silber Maria Höfl-Riesch nahm nur an zwei Olympischen Winterspielen teil und gewann dabei insgesamt vier Medaillen im alpinen Skisport. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Super-Kombination 2010 und 2014, Slalom 2010 in Vancouver) sowie eine Silbermedaille im Super-G 2014 in Sotschi. © imago sportfotodienst
Platz 13: Bernhard Germeshausen - 3x Gold, 1x Silber Bernhard Germeshausen wechselte erfolgreich von der Leichtathletik zum Bobsport und wurde als Anschieber zu einem der erfolgreichsten Bobfahrer der DDR. Seine olympische Bilanz bei zwei Winterspielen umfasst drei Goldmedaillen (Zweier und Vierer 1976 in Innsbruck, Vierer 1980 in Lake Placid) sowie eine Silbermedaille im Zweier 1980.
Platz 13: Bernhard Germeshausen - 3x Gold, 1x Silber Bernhard Germeshausen wechselte erfolgreich von der Leichtathletik zum Bobsport und wurde als Anschieber zu einem der erfolgreichsten Bobfahrer der DDR. Seine olympische Bilanz bei zwei Winterspielen umfasst drei Goldmedaillen (Zweier und Vierer 1976 in Innsbruck, Vierer 1980 in Lake Placid) sowie eine Silbermedaille im Zweier 1980. © IMAGO / Karl-Heinz Stana
Platz 12: Eric Frenzel - 3x Gold, 1x Silber, 2x Bronze Eric Frenzel entwickelte sich vom jungen Talent zum Superstar der nordischen Kombination und gewann bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 2010 und 2018 insgesamt vier Medaillen. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Einzel Normalschanze 2014 und 2018, Mannschaft 2018 in Pyeongchang) sowie eine Silbermedaille als 21-Jähriger in Vancouver 2010.
Platz 12: Eric Frenzel - 3x Gold, 1x Silber, 2x Bronze Eric Frenzel entwickelte sich vom jungen Talent zum Superstar der nordischen Kombination und gewann bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 2010 und 2018 insgesamt vier Medaillen. Seine olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Einzel Normalschanze 2014 und 2018, Mannschaft 2018 in Pyeongchang) sowie eine Silbermedaille als 21-Jähriger in Vancouver 2010. © Frank Hoermann/SVEN SIMON
Platz 11: Georg Hackl - 3x Gold, 2x Silber Georg Hackl dominierte den Rennrodelsport über mehr als ein Jahrzehnt und gewann bei fünf Olympischen Winterspielen zwischen 1988 und 2002 insgesamt fünf Medaillen im Einzel. Seine olympische Bilanz umfasst drei aufeinanderfolgende Goldmedaillen (1992, 1994, 1998) sowie zwei Silbermedaillen bei seinen ersten Spielen in Calgary 1988 und seinen letzten in Salt Lake City 2002.
Platz 11: Georg Hackl - 3x Gold, 2x Silber Georg Hackl dominierte den Rennrodelsport über mehr als ein Jahrzehnt und gewann bei fünf Olympischen Winterspielen zwischen 1988 und 2002 insgesamt fünf Medaillen im Einzel. Seine olympische Bilanz umfasst drei aufeinanderfolgende Goldmedaillen (1992, 1994, 1998) sowie zwei Silbermedaillen bei seinen ersten Spielen in Calgary 1988 und seinen letzten in Salt Lake City 2002. © imago sportfotodienst
10. Platz: Kati Wilhelm - 3x Gold, 4x Silber, 1x Bronze Kati Wilhelm gewann als Biathletin bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 2002 und 2010 insgesamt sieben Medaillen in verschiedenen Disziplinen. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Sprint und Staffel 2002 in Salt Lake City, Verfolgung 2006 in Turin), drei Silbermedaillen sowie eine Bronzemedaille mit der Staffel in Vancouver 2010.
10. Platz: Kati Wilhelm - 3x Gold, 4x Silber, 1x Bronze Kati Wilhelm gewann als Biathletin bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 2002 und 2010 insgesamt sieben Medaillen in verschiedenen Disziplinen. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (Sprint und Staffel 2002 in Salt Lake City, Verfolgung 2006 in Turin), drei Silbermedaillen sowie eine Bronzemedaille mit der Staffel in Vancouver 2010. © imago sportfotodienst
8. Platz: Gunda Niemann-Stirnemann - 3x Gold, 4x Silber, 1x Bronze Gunda Niemann gewann bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 1992 und 1998 insgesamt acht Medaillen als Eisschnelllauf-Langstreckenspezialistin. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (zwei in Albertville 1992, eine über 5000m in Nagano 1998), vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille aus Lillehammer 1994.
8. Platz: Gunda Niemann-Stirnemann - 3x Gold, 4x Silber, 1x Bronze Gunda Niemann gewann bei drei Olympischen Winterspielen zwischen 1992 und 1998 insgesamt acht Medaillen als Eisschnelllauf-Langstreckenspezialistin. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (zwei in Albertville 1992, eine über 5000m in Nagano 1998), vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille aus Lillehammer 1994. ©  IMAGO / WEREK
8. Platz: Karin Enke 3x Gold, 4x Silber, 1x Bronze Karin Enke war in den 1980er-Jahren eine der erfolgreichsten Eisschnellläuferinnen der DDR und gewann bei drei Olympischen Winterspielen insgesamt acht Medaillen. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (500m in Lake Placid 1980, 1000m und 1500m in Sarajevo 1984), vier Silbermedaillen sowie eine Bronzemedaille bei den Spielen in Calgary 1988.
8. Platz: Karin Enke 3x Gold, 4x Silber, 1x Bronze Karin Enke war in den 1980er-Jahren eine der erfolgreichsten Eisschnellläuferinnen der DDR und gewann bei drei Olympischen Winterspielen insgesamt acht Medaillen. Ihre olympische Bilanz umfasst drei Goldmedaillen (500m in Lake Placid 1980, 1000m und 1500m in Sarajevo 1984), vier Silbermedaillen sowie eine Bronzemedaille bei den Spielen in Calgary 1988. © IMAGO / Eisenhuth
7. Platz: Francesco Friedrich und Thorsten Margis 4x Gold Bobpilot Francesco Friedrich und sein Anschieber Thorsten Margis bildeten zwischen 2018 und 2022 ein dominantes Duo. Das deutsche Gespann triumphierte bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang sowohl im Zweier- als auch im Viererbob. Vier Jahre später in Peking wiederholten Friedrich und Margis diesen Doppelerfolg und sicherten sich erneut Gold in beiden Bob-Disziplinen.
7. Platz: Francesco Friedrich und Thorsten Margis 4x Gold Bobpilot Francesco Friedrich und sein Anschieber Thorsten Margis bildeten zwischen 2018 und 2022 ein dominantes Duo. Das deutsche Gespann triumphierte bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang sowohl im Zweier- als auch im Viererbob. Vier Jahre später in Peking wiederholten Friedrich und Margis diesen Doppelerfolg und sicherten sich erneut Gold in beiden Bob-Disziplinen. © Anton Novoderezhkin via www.imago-images.de
6. Platz: Kevin Kuske und André Lange - 4x Gold, 1x Silber Zwischen 2002 und 2010 bildeten die Bobfahrer Kevin Kuske und André Lange ein nahezu unschlagbares Gespann. Das Duo triumphierte im Viererbob mit Gold 2002 und 2006 sowie Silber 2010. Im Zweierbob sicherten sie sich 2006 und 2010 weitere Goldmedaillen.ancouver 2010 Olympiasieger Andre Lange l Kevin Kuske GER Lange un
6. Platz: Kevin Kuske und André Lange - 4x Gold, 1x Silber Zwischen 2002 und 2010 bildeten die Bobfahrer Kevin Kuske und André Lange ein nahezu unschlagbares Gespann. Das Duo triumphierte im Viererbob mit Gold 2002 und 2006 sowie Silber 2010. Im Zweierbob sicherten sie sich 2006 und 2010 weitere Goldmedaillen. © imago sportfotodienst
Platz 5: Sven Fischer - 4x Gold, 2x Silber, 2x Bronze Sven Fischer gewann olympisches Gold dreimal mit der Staffel (1994, 1998, 2006) und einmal im Sprint in Turin. In Salt Lake City holte der Thüringer Silber im Sprint und mit der Staffel. Bronze gewann er 1994 im Einzel (Lillehammer) und 2006 in der Verfolgung (Turin).
Platz 5: Sven Fischer - 4x Gold, 2x Silber, 2x Bronze Sven Fischer gewann olympisches Gold dreimal mit der Staffel (1994, 1998, 2006) und einmal im Sprint in Turin. In Salt Lake City holte der Thüringer Silber im Sprint und mit der Staffel. Bronze gewann er 1994 im Einzel (Lillehammer) und 2006 in der Verfolgung (Turin). © IMAGO / Fishing 4
Platz 4: Rico Groß – 4x Gold, 3x Silber, 1x Bronze Ricco Groß gewann seine vier olympischen Goldmedaillen in den Jahren 1992, 1994, 1998 und 2006 ausschließlich im Biathlon-Staffelwettbewerb für Deutschland. Bei den Olympischen Spielen 2002 errang er mit dem Team eine Silbermedaille. Weitere Silbermedaillen holte Groß in den Sprintdisziplinen 1992 und 1994. Seine olympische Medaillensammlung wird durch eine Bronzemedaille in der Verfolgung von 2002 vervollständigt.
Platz 4: Rico Groß – 4x Gold, 3x Silber, 1x Bronze Ricco Groß gewann seine vier olympischen Goldmedaillen in den Jahren 1992, 1994, 1998 und 2006 ausschließlich im Biathlon-Staffelwettbewerb für Deutschland. Bei den Olympischen Spielen 2002 errang er mit dem Team eine Silbermedaille. Weitere Silbermedaillen holte Groß in den Sprintdisziplinen 1992 und 1994. Seine olympische Medaillensammlung wird durch eine Bronzemedaille in der Verfolgung von 2002 vervollständigt. © IMAGO / Sven Simon
Platz 3: Claudia Pechstein – 5x Gold, 2x Silber, 2x Bronze Mit insgesamt neun Medaillen ist Claudia Pechstein die deutsche Athletin mit den meisten Medaillen bei olympischen Spielen.
Platz 3: Claudia Pechstein – 5x Gold, 2x Silber, 2x Bronze Mit insgesamt neun Medaillen ist Claudia Pechstein die deutsche Athletin mit den meisten Medaillen bei olympischen Spielen.  ©  via www.imago-images.de
Platz 2: Tobias Wendl und Tobias Arlt – 6x Gold Deutschlands erfolgreichste Olympioniken heißen Tobias Wendl und Tobias Arlt. Der deutsche Rodel–Doppel konnte insgesamt sechsmal Gold bei olympischen Spielen gewinnen.
Platz 2: Tobias Wendl und Tobias Arlt – 6x Gold Deutschlands erfolgreichste Olympioniken heißen Tobias Wendl und Tobias Arlt. Der deutsche Rodel–Doppel konnte insgesamt sechsmal Gold bei olympischen Spielen gewinnen. © Frank Hoermann/SVEN SIMON
Platz 1: Natalie Geisenberger – 6x Gold, 1x Bronze Deutschlands erfolgreichste Olympionikin heißt Natalie Geisenberger. Die Rodlerin konnte insgesamt sechsmal Gold und einmal Bronze gewinnen.
Platz 1: Natalie Geisenberger – 6x Gold, 1x Bronze Deutschlands erfolgreichste Olympionikin heißt Natalie Geisenberger. Die Rodlerin konnte insgesamt sechsmal Gold und einmal Bronze gewinnen. © Laci Perenyi via www.imago-images.de

Seit vier, fünf Jahren ist das Frauen-Team in einer Art Flow. „Das hatte viel zu tun mit dem Trainerwechsel (zu Jeff MacLeod, d. Red.). Wir haben ein gutes System, und die Mannschaft hat sich die letzten Jahre nicht groß verändert.“ Den Kern bilden die Sportsoldatinnen um Kapitänin Daria Gleißner, dazu haben Spielerinnen ihr Glück im Ausland gesucht: Nix bei Frölunda Göteborg, die Welcke-Zwillinge Lilli und Luisa wirbeln für die Boston University.

Dazu haben auch die Frauen ihre Nordamerika-Stars aus der 2023 gegründeten PWHL, dem weiblichen Pendant zur NHL. Sandra Abstreiter (Montreal) im Tor, Nina Jobst-Smith (Vancouver) in der Abwehr, Laura Kluge (Boston) im Sturm. Emily Nix: „Die drei bringen ins Sicherheit und Speed, sie sind auf allen Ebenen wichtig.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner

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