Exklusiv-Interview

Olympia-Klartext von Felix Neureuther: Straßers „entscheidende Erkenntnis“ und Aichers pikante „Ansage“

  • Mathias Müller
    VonMathias Müller
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Felix Neureuther und Olympia: das passt aus sportlicher Sicht nicht unbedingt. Trotzdem ist die deutsche Ski-Ikone ein größer Befürworter – das große Interview.

Turin, Vancouver, Sotschi: Felix Neureuther hat sich dreimal bei Olympia versucht – mit turbulenten Ergebnissen. Vor Pyeongchang 2018 bremste ihn dann ein Kreuzbandriss. Über seine Erfahrungen, den Doppel-Olympiasieg von Mama Rosi und die Medaille von Ehefrau Miriam hat der 41-Jährige mit Home of Sports gesprochen.

Felix, was waren Ihre ersten Olympischen Spiele?
Richtig zugehörig habe ich mich 2010 in Vancouver gefühlt.
2006 in Turin hatten Sie nur die halbe Norm, wurden als 21-Jähriger aber mitgenommen.
Das war eine harte Erfahrung. Viele, auch die eigene BSV-Präsidentin, haben gemeckert: „Der wird nur mitgenommen, weil er Neureuther heißt.“ Das hat mich tief getroffen.

Felix Neureuther baute vor Olympia 2014 Unfall

Und dann war im Slalom und Riesenlalom jeweils im ersten Durchgang Schluss.
Ja, aber das alles hat mich im Nachhinein sehr stark gemacht hat. Du kannst an so einer Erfahrung zerbrechen oder wachsen. Für mich war es wegweisend, ich habe mir für den Rest meiner Karriere ein dickes Fell aufgebaut.
Bevor wir weiterschauen, ein Blick zurück. Man könnte auch sagen, Ihr erstes Olympia, das war 1988 in Calgary, oder?
Stimmt. Der kleine dreijährige Felix auf den Schultern von Olympiasieger Alberto Tomba. Das war ein prägender und sehr emotionaler Moment.
Die Wege kreuzten sich immer wieder: Der junge Felix Neureuther mit seinem Kindheitsidol Alberto Tomba.
Bei dem ganzen Tumult und Absperrungen heute kaum vorstellbar. Wie kam‘s?
Der Weg vom Zielgelände zum Parkplatz war relativ lang. Papa musste noch arbeiten, die Mama ist mir durch den Schnee gestapft. Da kam Alberto auf den Ski vorbei und hat gefragt, ob er mich nicht auf den Arm nehmen soll, weil der Weg für uns zwei ja mühsam sei. Also hat mich der frisch gekürte Olympiasieger zum Parkplatz chauffiert. Kurios, aber so war halt auch Alberto.
Das war aus heutiger Sicht eigentlich der Höhepunkt Ihrer Olympia-Karriere, oder?
(lacht) Stimmt, ja. Platz acht im Riesenslalom in Vancouver war ordentlich. Im Slalom hatte ich vorher Kitzbühel gewonnen, war aber mental noch nicht bereit. Zudem waren die Verhältnisse dort sehr, sehr speziell. Der Italiener Razzoli hat dann überraschend gewonnen, ich bin im ersten Lauf ausgeschieden.

Wagner, Neureuther & Co.: Diese Experten und Moderatoren führen durch Olympia 2026

Europsort fährt richtig auf. Birgit Nössing moderiert die großen Shows aus dem Studio in Cortina. Oliver Sequenz ist außerdem ein Teil des Hauptmoderationsteams vor Ort.
Europsort fährt richtig auf. Birgit Nössing moderiert die großen Shows aus dem Studio in Cortina. Oliver Sequenz ist außerdem ein Teil des Hauptmoderationsteams vor Ort. © Peter Schatz via www.imago-images.de
Fabian Hambüchen, Turn-Olympiasieger von Rio 2016 am Reck, arbeitet seit 2017 als Olympia-Experte für Eurosport und moderiert bei Milano Cortina 2026 die Abendshow „Forza FaBi - Deine Olympia-Show“. Der ehemalige Weltklasse-Turner bringt seine 24-jährige Karriereerfahrung ein und ist sowohl als Moderator im Studio als auch als Reporter vor Ort im Einsatz, um Emotionen und Geschichten der Athleten einzufangen.
Fabian Hambüchen, Turn-Olympiasieger von Rio 2016 am Reck, arbeitet seit 2017 als Olympia-Experte für Eurosport und moderiert bei Milano Cortina 2026 die Abendshow „Forza FaBi - Deine Olympia-Show“. Der ehemalige Weltklasse-Turner bringt seine 24-jährige Karriereerfahrung ein und ist sowohl als Moderator im Studio als auch als Reporter vor Ort im Einsatz, um Emotionen und Geschichten der Athleten einzufangen. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Michael Rösch bringt als Olympiasieger von 2006 und dreifacher WM-Bronzemedaillengewinner seine Weltklasse-Erfahrung als Biathlon-Experte bei Eurosport ein. Der ehemalige Top-Athlet arbeitet seit seinem Karriereende regelmäßig als Analyst und begleitet den Biathlon-Weltcup mit fundierten Einschätzungen.
Michael Rösch bringt als Olympiasieger von 2006 und dreifacher WM-Bronzemedaillengewinner seine Weltklasse-Erfahrung als Biathlon-Experte bei Eurosport ein. Der ehemalige Top-Athlet arbeitet seit seinem Karriereende regelmäßig als Analyst und begleitet den Biathlon-Weltcup mit fundierten Einschätzungen. © IMAGO/Steffen Proessdorf
Stella Heiß bringt als Curling-Expertin ihre Olympia- und Weltmeisterschaftserfahrung ein. Die gebürtige Kölnerin nahm 2010 in Vancouver als jüngste Curlerin der Spiele an den Olympischen Winterspielen teil und gewann im selben Jahr den WM-Titel. Mit ihrer langjährigen internationalen Erfahrung erklärt sie die Feinheiten des Curlings und die taktischen Aspekte dieses präzisen Sports.
Stella Heiß bringt als Curling-Expertin ihre Olympia- und Weltmeisterschaftserfahrung ein. Die gebürtige Kölnerin nahm 2010 in Vancouver als jüngste Curlerin der Spiele an den Olympischen Winterspielen teil und gewann im selben Jahr den WM-Titel. Mit ihrer langjährigen internationalen Erfahrung erklärt sie die Feinheiten des Curlings und die taktischen Aspekte dieses präzisen Sports. © imago sportfotodienst
André Lange ist als erfolgreichster Bobpilot der Geschichte mit vier Olympiasiegen bei drei verschiedenen Spielen (2002, 2006, 2010) der perfekte Experte für die Bob-Wettbewerbe. Der gebürtige Thüringer dominierte über ein Jahrzehnt sowohl im Zweier- als auch im Viererbob und arbeitet heute als Piloten-Trainer und TV-Experte. Bob-Partner Kevin Kuske berichtet als erfolgreichster Bobsportler aller Zeiten direkt aus Cortina von den Bob-Wettkämpfen. Mit vier Olympiasiegen und zwei Silbermedaillen bei fünf Olympischen Spielen sowie 15 WM-Medaillen war er über zwei Jahrzehnte an der Weltspitze aktiv und bildete mit André Lange eines der erfolgreichsten Duos der Bobgeschichte.
André Lange ist als erfolgreichster Bobpilot der Geschichte mit vier Olympiasiegen bei drei verschiedenen Spielen (2002, 2006, 2010) der perfekte Experte für die Bob-Wettbewerbe. Der gebürtige Thüringer dominierte über ein Jahrzehnt sowohl im Zweier- als auch im Viererbob und arbeitet heute als Piloten-Trainer und TV-Experte. Bob-Partner Kevin Kuske berichtet als erfolgreichster Bobsportler aller Zeiten direkt aus Cortina von den Bob-Wettkämpfen. Mit vier Olympiasiegen und zwei Silbermedaillen bei fünf Olympischen Spielen sowie 15 WM-Medaillen war er über zwei Jahrzehnte an der Weltspitze aktiv und bildete mit André Lange eines der erfolgreichsten Duos der Bobgeschichte. © imago sportfotodienst
Patrick Ehelechner berichtet als Eishockey-Experte aus Mailand von den olympischen Eishockey-Turnieren. Der ehemalige Torwart wurde 2003 von den San Jose Sharks gedraftet und spielte in der DEL für Teams wie Nürnberg Ice Tigers und Adler Mannheim, bevor er sich als TV-Experte bei Magenta Sport und Eurosport etablierte.
Patrick Ehelechner berichtet als Eishockey-Experte aus Mailand von den olympischen Eishockey-Turnieren. Der ehemalige Torwart wurde 2003 von den San Jose Sharks gedraftet und spielte in der DEL für Teams wie Nürnberg Ice Tigers und Adler Mannheim, bevor er sich als TV-Experte bei Magenta Sport und Eurosport etablierte. © IMAGO/Sportfoto Zink / Thomas Hahn
Julia Zorn bringt als ehemalige deutsche Nationalspielerin ihre Eishockey-Expertise ein. Die vielseitige Athletin spielte sowohl als Torfrau als auch als Stürmerin und nahm 2014 an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teil, nachdem sie bereits bei vier IIHF-Weltmeisterschaften für Deutschland antrat.
Julia Zorn bringt als ehemalige deutsche Nationalspielerin ihre Eishockey-Expertise ein. Die vielseitige Athletin spielte sowohl als Torfrau als auch als Stürmerin und nahm 2014 an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teil, nachdem sie bereits bei vier IIHF-Weltmeisterschaften für Deutschland antrat. © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner
Marie Delarbre ergänzt das Eishockey-Expertenteam mit ihrer internationalen Erfahrung. Die deutsche Nationalspielerin ist derzeit in der schwedischen SDHL aktiv und vertrat Deutschland bei mehreren Weltmeisterschaften zwischen 2013 und 2019, wodurch sie tiefe Einblicke in den modernen Frauen-Eishockey mitbringt.
Marie Delarbre ergänzt das Eishockey-Expertenteam mit ihrer internationalen Erfahrung. Die deutsche Nationalspielerin ist derzeit in der schwedischen SDHL aktiv und vertrat Deutschland bei mehreren Weltmeisterschaften zwischen 2013 und 2019, wodurch sie tiefe Einblicke in den modernen Frauen-Eishockey mitbringt. © IMAGO/nordphoto GmbH / Hafner
Anna-Maria Reich komplettiert das deutsche Eishockey-Expertenteam mit ihrer langjährigen Erfahrung im deutschen und internationalen Eishockey. Als ehemalige Nationalspielerin kann sie die taktischen und technischen Entwicklungen im Frauen-Eishockey kompetent analysieren und einordnen.
Anna-Maria Reich komplettiert das deutsche Eishockey-Expertenteam mit ihrer langjährigen Erfahrung im deutschen und internationalen Eishockey. Als ehemalige Nationalspielerin kann sie die taktischen und technischen Entwicklungen im Frauen-Eishockey kompetent analysieren und einordnen. © nordphoto GmbH / Hafner via www.imago-images.de
Hendryk Schamberger bringt als ehemaliger Eiskunstläufer seine Expertise im Paarlauf ein. Der ehemalige deutsche Meister startete für den RSC Essen und lief sowohl mit Andrea Weppelmann als auch mit Jennifer Goolsbee, bevor er nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn ins Expertengeschäft wechselte.
Hendryk Schamberger bringt als ehemaliger Eiskunstläufer seine Expertise im Paarlauf ein. Der ehemalige deutsche Meister startete für den RSC Essen und lief sowohl mit Andrea Weppelmann als auch mit Jennifer Goolsbee, bevor er nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn ins Expertengeschäft wechselte. © imago sportfotodienst
Anni Friesinger-Postma ist als dreimalige Olympiasiegerin und 16-fache Einzel- und Mehrkampfweltmeisterin eine der bekanntesten deutschen Eisschnelllauf-Expertinnen. Die populäre Athletin zählt zu den erfolgreichsten deutschen Wintersportlerinnen aller Zeiten und bringt ihre umfassende Wettkampferfahrung als TV-Expertin ein.
Anni Friesinger-Postma ist als dreimalige Olympiasiegerin und 16-fache Einzel- und Mehrkampfweltmeisterin eine der bekanntesten deutschen Eisschnelllauf-Expertinnen. Die populäre Athletin zählt zu den erfolgreichsten deutschen Wintersportlerinnen aller Zeiten und bringt ihre umfassende Wettkampferfahrung als TV-Expertin ein. © IMAGO/Jun Tsukida
Jochen Behle berichtet als Langlauf-Experte mit seiner außergewöhnlichen Olympia-Erfahrung. Der 24-fache Deutsche Meister nahm an sechs Olympischen Winterspielen und acht Weltmeisterschaften teil und wurde vor allem durch seine legendären TV-Auftritte als Kommentator einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Jochen Behle berichtet als Langlauf-Experte mit seiner außergewöhnlichen Olympia-Erfahrung. Der 24-fache Deutsche Meister nahm an sechs Olympischen Winterspielen und acht Weltmeisterschaften teil und wurde vor allem durch seine legendären TV-Auftritte als Kommentator einer breiten Öffentlichkeit bekannt. © Gerhard König via www.imago-images.de
Fabian Rießle ergänzt das Nordische Kombination-Expertenteam um Hans-Peter Bohl als Olympia-Bronzemedaillengewinner von Sotschi 2014. Der ehemalige Weltklasse-Athlet gewann die Bronzemedaille im Einzel Großschanze/10 km und holte mit der deutschen Mannschaft Silber, wodurch er tiefe Einblicke in die moderne Nordische Kombination mitbringt.
Fabian Rießle ergänzt das Nordische-Kombination-Expertenteam um Hans-Peter Bohl als Olympia-Bronzemedaillengewinner von Sotschi 2014. Der ehemalige Weltklasse-Athlet gewann die Bronzemedaille im Einzel Großschanze/10 km und holte mit der deutschen Mannschaft Silber, wodurch er tiefe Einblicke in die moderne Nordische Kombination mitbringt. © IMAGO/imageBROKER/Joachim Hahne
Natalie Geisenberger ist die erfolgreichste Rennrodlerin aller Zeiten und berichtet direkt von der Rodelbahn über die Wettkämpfe. Die sechsmalige Weltcupsiegerin gewann bei Olympia sowohl 2014 in Sotschi als auch 2018 in PyeongChang jeweils doppelt Gold (Einzel und Team) und ist damit die höchstdekorierte Athletin im Rodelsport.
Natalie Geisenberger ist die erfolgreichste Rennrodlerin aller Zeiten und berichtet direkt von der Rodelbahn über die Wettkämpfe. Die sechsmalige Weltcupsiegerin gewann bei Olympia sowohl 2014 in Sotschi als auch 2018 in PyeongChang jeweils doppelt Gold (Einzel und Team) und ist damit die höchstdekorierte Athletin im Rodelsport. © IMAGO/kristen-images.com / Michael Kristen
Bianca Walter (heute Bianca Merker) bringt als ehemalige Short Track-Spezialistin ihre Expertise ein. Die 2010 Europameisterin mit der Staffel weist regelmäßig Spitzenplatzierungen bei Weltcuprennen auf und ist die Tochter der ehemaligen Eisschnellläuferin Skadi Walter, wodurch Eislaufsport in der Familie liegt.
Bianca Walter (heute Bianca Merker) bringt als ehemalige Short-Track-Spezialistin ihre Expertise ein. Die Staffel-Europameisterin von 2010 weist regelmäßig Spitzenplatzierungen bei Weltcuprennen auf und ist die Tochter der ehemaligen Eisschnellläuferin Skadi Walter, wodurch Eislaufsport in der Familie liegt. © IMAGO/James Lang
Julian von Schleinitz ist ein vielseitiger Experte für Skeleton, Rodeln und Bob. Der ehemalige Rodel-Juniorenweltmeister war zuletzt Präsident des Bayerischen Bob- und Schlittenverbandes und bringt durch seine Erfahrung in allen drei Bahnsportarten eine einzigartige Expertise mit.
Julian von Schleinitz ist ein vielseitiger Experte für Skeleton, Rodeln und Bob. Der ehemalige Rodel-Juniorenweltmeister war zuletzt Präsident des Bayerischen Bob- und Schlittenverbandes und bringt durch seine Erfahrung in allen drei Bahnsportarten eine einzigartige Expertise mit. © Eibner-Pressefoto/EXPA/Groder
Fritz Dopfer berichtet als ehemaliger Weltcup-Spezialist für die technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom. Der in Innsbruck geborene Skirennfahrer mit deutscher und österreichischer Abstammung war über Jahre im Weltcup aktiv und kann die technischen Feinheiten der alpinen Disziplinen kompetent erklären.
Fritz Dopfer berichtet als ehemaliger Weltcup-Spezialist für die technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom. Der in Innsbruck geborene Skirennfahrer mit deutscher und österreichischer Abstammung war über Jahre im Weltcup aktiv und kann die technischen Feinheiten der alpinen Disziplinen kompetent erklären. © Laci Perenyi via www.imago-images.de
Josef Ferstl bringt als Speedspezialist seine Expertise in Abfahrt und Super-G ein. Der 35-jährige Routinier vom SC Hammer beendete erst kürzlich seine lange und erfolgreiche Karriere und war nach Angaben von Bundestrainer Christian Schwaiger „eine fixe Größe im Team“, wodurch er aktuelle Einblicke in den deutschen Ski-Alpin-Sport mitbringt.
Josef Ferstl bringt als Speedspezialist seine Expertise in Abfahrt und Super-G ein. Der 35-jährige Routinier vom SC Hammer beendete erst kürzlich seine lange und erfolgreiche Karriere und war nach Angaben von Bundestrainer Christian Schwaiger „eine fixe Größe im Team“, wodurch er aktuelle Einblicke in den deutschen Ski-Alpin-Sport mitbringt. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Nils Koepke
Viktoria Rebensburg berichtet als Olympiasiegerin von Vancouver 2010 im Riesenslalom direkt aus Cortina d‘Ampezzo von den alpinen Ski-Wettbewerben. Die gebürtige Tegernsee-Athletin etablierte sich bereits mit 17 Jahren im Weltcup und gewann in ihrer Paradedisziplin zwei Weltcup-Gesamtsiege (2011, 2012).
Viktoria Rebensburg berichtet als Olympiasiegerin von Vancouver 2010 im Riesenslalom direkt aus Cortina d‘Ampezzo von den alpinen Ski-Wettbewerben. Die gebürtige Tegernsee-Athletin etablierte sich bereits mit 17 Jahren im Weltcup und gewann in ihrer Paradedisziplin zwei Weltcup-Gesamtsiege (2011, 2012). © DANIEL STILLER
Daniel Bohnacker (rechts im Bild), Julius Garbe (links im Bild) und Florian Preuß komplettieren das Ski-Freestyle-Expertenteam mit ihrer vielseitigen Wettkampferfahrung. Bohnacker nahm als Ski Cross-Spezialist 2013 an der WM und 2014 an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teil, während Garbe und Preuß die technischen und taktischen Aspekte der verschiedenen Freestyle-Disziplinen kompetent analysieren können.
Daniel Bohnacker (rechts im Bild), Julius Garbe (links im Bild) und Florian Preuß komplettieren das Ski-Freestyle-Expertenteam mit ihrer vielseitigen Wettkampferfahrung. Bohnacker nahm als Ski-Cross-Spezialist 2013 an der WM und 2014 an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teil, während Garbe und Preuß die technischen und taktischen Aspekte der verschiedenen Freestyle-Disziplinen kompetent analysieren können. © Imago
Markus Eisenbichler bringt als sechsmaliger Skisprung-Weltmeister und Olympia-Bronzegewinner von Peking 2022 seine frische Wettkampferfahrung als Experte ein. Der 34-jährige „Eisei“ beendete erst im März 2025 seine aktive Karriere und ist damit der erfolgreichste deutsche Skispringer in der Geschichte der Weltmeisterschaften.
Markus Eisenbichler bringt als sechsmaliger Skisprung-Weltmeister und Olympia-Bronzegewinner von Peking 2022 seine frische Wettkampferfahrung als Experte ein. Der 34-jährige „Eisei“ beendete erst im März 2025 seine aktive Karriere und ist damit der erfolgreichste deutsche Skispringer in der Geschichte der Weltmeisterschaften. © IMAGO/Andrej Tarfila
Martin Schmitt berichtet als Olympiasieger von 2002 (Mannschaft) und Gesamtweltcupsieger der Saison 1999/2000 aus Predazzo von den Skisprung-Wettkämpfen. Der zweifache Weltmeister sammelte 28 Weltcupsiege und vier WM-Medaillen bei der WM 2001 in Lahti, bevor er 2014 seine Karriere beendete.
Martin Schmitt berichtet als Olympiasieger von 2002 (Mannschaft) und Gesamtweltcupsieger der Saison 1999/2000 aus Predazzo von den Skisprung-Wettkämpfen. Der zweifache Weltmeister sammelte 28 Weltcupsiege und vier WM-Medaillen bei der WM 2001 in Lahti, bevor er 2014 seine Karriere beendete. © IMAGO/Ulrich Wagner
Werner Schuster ergänzt das Skisprung-Expertenteam als ehemaliger österreichischer Skispringer und erfolgreicher Trainer. Der ehemalige Bundestrainer der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft (2008-2019) formte Athleten wie Severin Freund, Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler zu Weltklasse-Springern und arbeitet heute als TV-Experte bei Eurosport.
Werner Schuster ergänzt das Skisprung-Expertenteam als ehemaliger österreichischer Skispringer und erfolgreicher Trainer. Der ehemalige Bundestrainer der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft (2008-2019) formte Athleten wie Severin Freund, Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler zu Weltklasse-Springern und arbeitet heute als TV-Experte bei Eurosport. © IMAGO/Gerhard Koenig
Angekommen bei der ARD. Esther Sedlaczek (links) und Stephanie Müller-Spirra (rechts) präsentieren im Wechsel die Spiele von Mailand/Cortina 2026 aus dem gemeinsamen ARD/ZDF-Olympiastudio in Mainz. Ihnen zur Seite steht Tagesschau-Journalistin und Social-Media-Expertin Amelie Marie Weber. Sie präsentiert Trends aus dem Netz und ist Ansprechpartnerin für die Community.
Angekommen bei der ARD. Esther Sedlaczek (links) und Stephanie Müller-Spirra (rechts) präsentieren im Wechsel die Spiele von Mailand/Cortina 2026 aus dem gemeinsamen ARD/ZDF-Olympiastudio in Mainz. Ihnen zur Seite steht Tagesschau-Journalistin und Social-Media-Expertin Amelie Marie Weber. Sie präsentiert Trends aus dem Netz und ist Ansprechpartnerin für die Community. © Imago
Direkt vor Ort von den Wettkampfstätten melden sich Michael Antwerpes (links) und Claus Lufen (rechts).
Direkt vor Ort von den Wettkampfstätten melden sich Michael Antwerpes (links) und Claus Lufen (rechts). © Imago
Markus Othmer und Lea Wagner ergänzen das Team mit Einordnungen und Interviews von vor Ort. Außerdem gibt es fachkundige Unterstützung durch die ARD-Wintersport-Expertinnen und -Experten.
Markus Othmer und Lea Wagner ergänzen das Team mit Einordnungen und Interviews vor Ort. Außerdem gibt es fachkundige Unterstützung durch die ARD-Wintersport-Expertinnen und -Experten. © Imago
Arnd Peiffer (rechts) und Erik Lesser (links) bringen als Biathlon-Experten ihre Weltklasse-Erfahrung ein. Peiffer gewann 2018 Olympia-Gold im Sprint und 2011 den WM-Titel, während Lesser 2015 Weltmeister in der Verfolgung wurde und bei Olympia 2014 in Sotschi zweimal Silber holte. Beide können die taktischen Feinheiten und das Zusammenspiel von Laufen und Schießen kompetent analysieren.
Arnd Peiffer (rechts) und Erik Lesser (links) bringen als Biathlon-Experten ihre Weltklasse-Erfahrung ein. Peiffer gewann 2018 Olympia-Gold im Sprint und 2011 den WM-Titel, während Lesser 2015 Weltmeister in der Verfolgung wurde und bei Olympia 2014 in Sotschi zweimal Silber holte. Beide können die taktischen Feinheiten und das Zusammenspiel von Laufen und Schießen kompetent analysieren. © IMAGO/christian heilwagen
Sven Hannawald berichtet als Skisprung-Legende direkt von der Schanze. Der erste Sportler, der alle vier Springen der Vierschanzentournee 2001/02 gewann, holte 1998 Olympia-Silber mit der Mannschaft und wurde mehrfach Weltmeister. Seine einzigartige Tournee-Leistung und sein tiefes Verständnis für die Psychologie des Skispringens machen ihn zum idealen Experten.
Sven Hannawald berichtet als Skisprung-Legende direkt von der Schanze. Der erste Sportler, der alle vier Springen der Vierschanzentournee 2001/02 gewann, holte 1998 Olympia-Silber mit der Mannschaft und wurde mehrfach Weltmeister. Seine einzigartige Tournee-Leistung und sein tiefes Verständnis für die Psychologie des Skispringens machen ihn zum idealen Experten. © IMAGO/Ulrich Wagner
Felix Neureuther begleitet die alpinen Skiwettbewerbe mit seiner umfassenden Weltcup-Erfahrung. Der Sohn der Olympiasiegerin Rosi Mittermaier gewann 13 Weltcup-Rennen und holte WM-Bronze im Slalom 2015 und 2017. Als Spezialist für die technischen Disziplinen kann er die komplexen Anforderungen von Slalom und Riesenslalom bestens erklären.
Felix Neureuther begleitet die alpinen Skiwettbewerbe mit seiner umfassenden Weltcup-Erfahrung. Der Sohn der Olympiasiegerin Rosi Mittermaier gewann 13 Weltcup-Rennen und holte WM-Bronze im Slalom 2015 und 2017. Als Spezialist für die technischen Disziplinen kann er die komplexen Anforderungen von Slalom und Riesenslalom bestens erklären. © IMAGO/Fotostand / Hettich
Mariama Jamanka bringt als Zweierbob-Olympiasiegerin von 2018 ihre Expertise am Eiskanal ein. Die Berlinerin gewann 2022 in Peking zusätzlich Olympia-Silber und war bereits im vergangenen Winter als Bob-Expertin für die ARD tätig. Ihre frische Wettkampferfahrung und ihr technisches Verständnis machen sie zur perfekten Analystin für die Bob-Wettbewerbe.
Mariama Jamanka bringt als Zweierbob-Olympiasiegerin von 2018 ihre Expertise am Eiskanal ein. Die Berlinerin gewann 2022 in Peking zusätzlich Olympia-Silber und war bereits im vergangenen Winter als Bob-Expertin für die ARD tätig. Ihre frische Wettkampferfahrung und ihr technisches Verständnis machen sie zur perfekten Analystin für die Bob-Wettbewerbe. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler
Katarina Witt ist als zweifache Eiskunstlauf-Olympiasiegerin (1984, 1988) eine der bekanntesten deutschen Wintersportlerinnen aller Zeiten. Die ehemalige Weltmeisterin und vierfache Europameisterin bringt ihre jahrzehntelange Erfahrung im Eiskunstlauf und ihre internationale Ausstrahlung als prominenter Gast in die Olympia-Berichterstattung ein.
Katarina Witt ist als zweifache Eiskunstlauf-Olympiasiegerin (1984, 1988) eine der bekanntesten deutschen Wintersportlerinnen aller Zeiten. Die ehemalige Weltmeisterin und vierfache Europameisterin bringt ihre jahrzehntelange Erfahrung im Eiskunstlauf und ihre internationale Ausstrahlung als prominenter Gast in die Olympia-Berichterstattung ein. © IMAGO
Rick Goldmann berichtet als ehemaliger Eishockey-Profi mit seiner umfassenden internationalen Erfahrung. Der ehemalige NHL-Spieler absolvierte 126 Länderspiele für Deutschland, nahm an zwei Olympischen Spielen und sieben Weltmeisterschaften teil und arbeitet seit seinem Karriereende regelmäßig als TV-Experte und Kommentator.
Rick Goldmann berichtet als ehemaliger Eishockey-Profi mit seiner umfassenden internationalen Erfahrung. Der ehemalige NHL-Spieler absolvierte 126 Länderspiele für Deutschland, nahm an zwei Olympischen Spielen und sieben Weltmeisterschaften teil und arbeitet seit seinem Karriereende regelmäßig als TV-Experte und Kommentator. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Heike Feiner
Gela Allmann (hier 2016 bei Markus Lanz) bringt als Spezialistin für Skibergsteigen ihre Expertise in der neuen olympischen Sportart ein. Die Münchnerin gewann unter anderem den Zugspitzlauf, den Kaisermarathon und den Drei Zinnen Alpine Run in ihrer Altersklasse und landete im Skibergsteigen mehrfach auf dem Podium, wodurch sie die perfekte Expertin für diese aufregende neue Disziplin ist.
Gela Allmann (hier 2016 bei Markus Lanz) bringt als Spezialistin für Skibergsteigen ihre Expertise in der neuen olympischen Sportart ein. Die Münchnerin gewann unter anderem den Zugspitzlauf, den Kaisermarathon und den Drei Zinnen Alpine Run in ihrer Altersklasse und landete im Skibergsteigen mehrfach auf dem Podium, wodurch sie die perfekte Expertin für diese aufregende neue Disziplin ist. © imago stock&people
Zu guter Letzt das ZDF: Jochen Breyer und Katrin Müller-Hohenstein moderieren im Wechsel die Olympia-Live-Sendungen und bringen dabei ihre langjährige Erfahrung in der Sportberichterstattung ein. Müller-Hohenstein ist seit über zwei Jahrzehnten das Gesicht des ZDF-Sports und moderierte bereits zahlreiche Olympische Spiele, während Breyer als vielseitiger Moderator sowohl bei Olympia als auch bei Fußball-Großereignissen seine Kompetenz unter Beweis gestellt hat. Gemeinsam bilden sie das bewährte Moderationsteam für die Live-Übertragungen aus Italien.
Zu guter Letzt das ZDF: Jochen Breyer und Katrin Müller-Hohenstein moderieren im Wechsel die Olympia-Live-Sendungen und bringen dabei ihre langjährige Erfahrung in der Sportberichterstattung ein. Müller-Hohenstein ist seit über zwei Jahrzehnten das Gesicht des ZDF-Sports und moderierte bereits zahlreiche Olympischen Spiele, während Breyer als vielseitiger Moderator sowohl bei Olympia als auch bei Fußball-Großereignissen seine Kompetenz unter Beweis gestellt hat. Gemeinsam bilden sie das bewährte Moderationsteam für die Live-Übertragungen aus Italien. © Imago
Sven Fischer, Denise Herrmann-Wick und Alexander Ruda bilden das hochkarätige ZDF-Biathlon-Expertenteam mit außergewöhnlicher Kompetenz. Fischer bringt als viermaliger Olympiasieger und siebenfacher Weltmeister eine 25-jährige Karriere an der Weltspitze ein, während Herrmann-Wick als Olympiasiegerin 2022 und zweimalige Weltmeisterin ihre einzigartige Doppel-Expertise aus Skilanglauf und Biathlon mitbringt. Moderator Alexander Ruda komplettiert das Team und führt die Zuschauer durch die Analyse-Sendungen, unterstützt von zwei der erfolgreichsten deutschen Biathleten der jüngsten Vergangenheit.
Sven Fischer, Denise Herrmann-Wick und Alexander Ruda bilden das hochkarätige ZDF-Biathlon-Expertenteam mit außergewöhnlicher Kompetenz. Fischer bringt als viermaliger Olympiasieger und siebenfacher Weltmeister eine 25-jährige Karriere an der Weltspitze ein, während Herrmann-Wick als Olympiasiegerin 2022 und zweimalige Weltmeisterin ihre einzigartige Doppel-Expertise aus Skilanglauf und Biathlon mitbringt. Moderator Alexander Ruda komplettiert das Team und führt die Zuschauer durch die Analyse-Sendungen, unterstützt von zwei der erfolgreichsten deutschen Biathleten der jüngsten Vergangenheit. © Imago
Marco Büchel und Amelie Stiefvatter bilden das ZDF-Expertenteam für die alpinen Skiwettbewerbe in Bormio und Cortina d‘Ampezzo. Der ehemalige Liechtensteiner Topfahrer „Büxi“ bringt eine außergewöhnliche 20-jährige Weltcup-Karriere mit vier Weltcupsiegen und WM-Silber 1999 im Riesenslalom ein. Mit 90 Top-10-Platzierungen und 18 Podestplätzen in knapp 300 Weltcuprennen sowie sechs Olympia-Teilnahmen verfügt er über umfassende Erfahrungen auf den legendären Alpenpisten. Seit seinem Rücktritt 2010 arbeitet er als geschätzter Rennanalyst und Co-Kommentator beim ZDF und vermittelt an der Seite von Moderatorin Amelie Stiefvatter seine tiefgreifenden Kenntnisse des alpinen Skisports.
Marco Büchel und Amelie Stiefvatter bilden das ZDF-Expertenteam für die alpinen Skiwettbewerbe in Bormio und Cortina d‘Ampezzo. Der ehemalige Liechtensteiner Topfahrer „Büxi“ bringt eine außergewöhnliche 20-jährige Weltcup-Karriere mit vier Weltcupsiegen und WM-Silber 1999 im Riesenslalom ein. Mit 90 Top-10-Platzierungen und 18 Podestplätzen in knapp 300 Weltcuprennen sowie sechs Olympia-Teilnahmen verfügt er über umfassende Erfahrungen auf den legendären Alpenpisten. Seit seinem Rücktritt 2010 arbeitet er als geschätzter Rennanalyst und Co-Kommentator beim ZDF und vermittelt an der Seite von Moderatorin Amelie Stiefvatter seine tiefgreifenden Kenntnisse des alpinen Skisports. © Imago
Severin Freund und Lena Kesting bilden das ZDF-Expertenteam für das olympische Skispringen. Der Skisprung-Olympiasieger von Sotschi 2014 bringt seine Erfahrungen als einer der erfolgreichsten deutschen Skispringer ein. Freund gewann neben Olympia-Gold auch den Gesamtweltcup 2014/15 und holte mehrere WM-Medaillen. An der Seite von Moderatorin Lena Kesting analysiert er die Sprünge und vermittelt seine Expertise aus der aktiven Zeit an der Weltspitze des Skispringens.
Severin Freund und Lena Kesting bilden das ZDF-Expertenteam für das olympische Skispringen. Der Skisprung-Olympiasieger von Sotschi 2014 bringt seine Erfahrungen als einer der erfolgreichsten deutschen Skispringer ein. Freund gewann neben Olympia-Gold auch den Gesamtweltcup 2014/15 und holte mehrere WM-Medaillen. An der Seite von Moderatorin Lena Kesting analysiert er die Sprünge und vermittelt seine Expertise aus der aktiven Zeit an der Weltspitze des Skispringens. © Imago
Johannes Ludwig bringt frische Expertise in die „sportstudio live“-Übertragungen ein. Der dreifache Olympiasieger trat nach seinen zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking vom aktiven Rodelsport zurück und erklärt nun als Experte, wie sich die Kurven im Eiskanal unterscheiden und wann es auf schnelle Reflexe und die richtige Balance ankommt. Mit seiner aktuellen Wettkampferfahrung vermittelt Ludwig den Zuschauern die Feinheiten des Rennrodelns aus erster Hand.
Johannes Ludwig bringt frische Expertise in die „sportstudio live“-Übertragungen ein. Der dreifache Olympiasieger trat nach seinen zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking vom aktiven Rodelsport zurück und erklärt nun als Experte, wie sich die Kurven im Eiskanal unterscheiden und wann es auf schnelle Reflexe und die richtige Balance ankommt. Mit seiner aktuellen Wettkampferfahrung vermittelt Ludwig den Zuschauern die Feinheiten des Rennrodelns aus erster Hand. © IMAGO
Ronja Jenike und Kathrin Lehmann verstärken als Eishockey-Expertinnen das ZDF-Team. Jenike, mehrfache deutsche Meisterin und WM-Teilnehmerin, bringt bereits TV-Erfahrung mit und analysiert sowohl Frauen- als auch Männerspiele. Lehmann verfügt über eine außergewöhnliche Doppel-Expertise: Sie gewann Europapokalsiege im Fußball mit dem FCR 2001 Duisburg und im Eishockey mit AIK Solna sowie WM-Bronze 2012 mit der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Bei der ZDF-Eröffnungssendung mit dem deutschen Frauen-Eishockeyspiel gegen Schweden am 5. Februar 2026 wird Lehmann als Expertin im Olympia-Studio dabei sein.
Ronja Jenike und Kathrin Lehmann verstärken als Eishockey-Expertinnen das ZDF-Team. Jenike, mehrfache deutsche Meisterin und WM-Teilnehmerin, bringt bereits TV-Erfahrung mit und analysiert sowohl Frauen- als auch Männerspiele. Lehmann verfügt über eine außergewöhnliche Doppel-Expertise: Sie gewann Europapokalsiege im Fußball mit dem FCR 2001 Duisburg und im Eishockey mit AIK Solna sowie WM-Bronze 2012 mit der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Bei der ZDF-Eröffnungssendung mit dem deutschen Frauen-Eishockeyspiel gegen Schweden am 5. Februar 2026 wird Lehmann als Expertin im Olympia-Studio dabei sein. © Imago
Mit Freestyle-Ski kennt sich Benedikt Mayr (links) bestens aus. Er war einer der erfolgreichsten deutschen Freestyle-Skifahrer und wird mit seinen Erfahrungen auf Buckelpisten, Halfpipes und Slopestyle bei „sportstudio live“ die Freestyle-Wettbewerbe begleiten.
Mit Freestyle-Ski kennt sich Benedikt Mayr (links) bestens aus. Er war einer der erfolgreichsten deutschen Freestyle-Skifahrer und wird mit seinen Erfahrungen auf Buckelpisten, Halfpipes und Slopestyle bei „sportstudio live“ die Freestyle-Wettbewerbe begleiten. © Imago
Vor Sotschi 2014 krachten Sie bei der Anfahrt zum Flughafen bei Blitzeis in die Leitplanke. Wie oft sind Sie an dieser Stelle seitdem vorbeigefahren?
Sehr oft und ich muss jedes Mal wieder an die Situation denken. Ich war in der Form meines Lebens. Der Unfall hat mich die Spiele gekostet, aber Miri und ich hatten auch unfassbares Glück, dass nicht mehr passiert ist. Ich war schwer verletzt, hatte mehrere gebrochene Rippen und ein Schleudertrauma.
Trotzdem sind Sie nach Russland geflogen.
Weil mein Physio Martin Auracher und alle meine Vertrauenspersonen dort waren. Wenn mir irgendwo schnell geholfen werden konnte, dann in Sotschi. Nach der ersten Behandlung bin ich fahren gegangen, hab aber nach dem ersten Schwung abgebrochen. Ich konnte meinen Kopf keinen Millimeter bewegen, war absolut chancenlos. Ich war mir hundertprozentig sicher, dass die Spiele erledigt waren.
Sotschi – ich komme: Neureuther nach dem Unfall 2014.
Wie konnten Sie im Riesenslalom dann Achter werden?
Ich bin ins Olympische Dorf ins MRT, musste dort aber erst vier Stunden warten, weil einige Exoten, die sonst nicht die medizinischen Möglichkeiten dazu haben, ihre ganzen Körper durchchecken haben lassen. Das Ergebnis war relativ positiv, also entschied ich mich zu einer Spritze in die Halswirbelsäure. Das hat mich gerettet, der achte Platz unter den Umständen sehr gut.

Felix Neureuther schied zweimal im Olympia-Slalom aus

Im Slalom war wieder Schluss – im zweiten Durchgang.
Den ersten Lauf habe ich mir taktisch klug hingestellt und lag auf Rang sieben in Schlagdistanz zu den Medaillen. Da war trotz meiner Einschränkungen alles möglich. Und dann steckt der Ante Kostelic im Zweiten einen Gartenzaun runter – unfassbar. Das war mehr ein Hindernislauf als ein Slalom und hat mir letztlich das Genick gebrochen. Nicht nur mir übrigens, mit Myhrer, Grange, Ligety, Pinturault und mir sind fünf der Top-10 rausgeflogen. Eine Woche später habe ich in Kranjska Gora den Slalom gewonnen – das Timing hätte blöder nicht sein können.
Moment der Enttäuschung: In Sotschi schied das DSV-Ass im zweiten Durchgang des Slaloms aus – auch der damalige Bundestrainer Charly Waibel kann es nicht fassen.
Sie haben zumindest eine angeheiratete Olympia-Medaille im Haus. Ihre Frau Miri gewann in Vancouver Silber mit der Langlauf-Staffel. Die Mama war besser als der Papa – schon mal gehört am Esstisch?
Noch nie, ehrlich gesagt. Miri weiß wahrscheinlich nicht mal, wo die Medaille ist. Nur ich schaue sie stündlich an und denke, wie schön das wäre (lacht).
2010 waren sie noch kein Paar. Haben Sie die Staffel erlebt?
Klar. Miri war damals eigentlich Biathletin. Wie sie als 19-jähriges Mädel ihr Team, das eigentlich komplett weg vom Fenster war, auf Position drei völlig unbekümmert und lässig wieder hingelaufen hat, das war großer Sport und eine sehr schöne Geschichte.
Ehefrau Miriam (zweite v. r.) holte mit der Langlauf-Staffel 2010 Silber.
Am Ende stehen für Sie zwei achte Plätze. Papa Christian war zweimal Fünfter und einmal Elfter. Hat Ihre Mutter Rosi das nötige Quäntchen Glück der Familie bei ihrem Doppel-Gold 1976 aufgebraucht?
Nein, das glaube ich nicht. Olympia ist eben nur alle vier Jahre und da muss alles passen. Das eigene Risiko, das Drumherum, und, und … Der Sieg von der Mama jährt sich ja bald zum 50. Mal. Die Leute denken heute noch daran, weil er für die kommenden Generationen alles verändert hat. Ich empfinde es total schön, wenn Menschen immer noch auf mich zukommen und ihre Geschichte erzählen, wie sie die Tage damals erlebt haben. Das zeigt auch, welche eine Kraft die Spiele haben können.

Emma Aicher hat intern Olympia-Medaille angekündigt

Fritz Dopfer war in Sotschi Vierter, genau wie Lena Dürr vor vier Jahren in Peking. Hat der DSV diesmal mehr Glück?
Linus (Straßer, d. Red.) traue ich es zu, weil er das mit Abstand beste Material im Weltcup unter den Füßen hat. In Kitzbühel hat er das Herz in die Hand genommen und es ist endlich gut gegangen. Das kann die entscheidende Erkenntnis gewesen sein. Der Head-Ski braucht eine Spur länger, er liegt sehr ruhig, da musst du noch aggressiver fahren und von der Körpersprache noch mehr dazu tun.
Emma Aicher hat intern angekündigt, dass es klappen wird mit den Medaillen.
Das ist eine Ansage. Emma ist prinzipiell zu allem fähig, aber ich glaube, dass man ihr mit großen Medaillenerwartungen keinen Gefallen tut. Selbst Mikaela Shiffrin ist in Peking daran zerbrochen. Sie wollte und sollte fünf Mal Gold holen, der Schuss ging ziemlich nach hinten los. Mehr Zurückhaltung ist oft besser – zumindest offiziell.
Das ist nicht gerade die Sache von Lindsey Vonn. Sie haben die US-Amerikanerin für Ihre neue Olympia-Doku getroffen. Wie haben Sie sie erlebt?
Ich hoffe, dass ihre aktuelle Verletzung nicht so gravierend ist, dass sie noch starten kann. Wenn eine den Biss und den Willen hat, dann sie. In Amerika findet Wintersport nur bei Olympia größere Beachtung. Lindsey weiß das und sie weiß, ihre Geschichte zu perfekt zu erzählen… Aksel (Svindal, d. Red.) ins Trainerteam zu holen, war ein smarter Move. Niemand muss Lindsey beibringen, wie man Ski fährt, aber Aksel hat so viel erlebt, seine Erfahrung hilft definitiv. Ich bin froh, dass wir beide im Skizirkus haben.
Größter Kritikpunkt an den Italien-Spielen ist die Zerstückelung. Das ist berechtigt, aber man kann auch den Eindruck gewinnen, heute muss bis ins kleinste Detail alles zu 100 Prozent passen. Wie viel Perfektion braucht Olympia?
Das ist die Frage, um die sich alles dreht. Du kannst so ein Großereignis nicht perfekt für alle organisieren. Für mich müssen die oberste Priorität immer, immer die Athletinnen und Athleten und der Sport sein. Drum herum musst du ein Event bauen. Der Weltcup in Kitzbühel setzt das im kleinen Rahmen einmalig um, ich war auch dieses Jahr wieder sprachlos.
Darf dafür investiert werden?
Ich finde schon, weil du dadurch noch emotionalere Erlebnisse für die Zuschauer schaffst. Und darum geht es ja. Aber es sollte natürlich sinnvoll und mit Nachnutzung verbunden sein. Vor zwanzig Jahren in Turin hat das leider nicht geklappt. In Livigno zum Beispiel wurde für die Mailand-Spiele auch viel neu gebaut. Natürlich gibt es da Kritiker, aber ich habe mir das angesehen und bin optimistisch, dass das mega cool wird und das der Ort im Freestyle-Bereich zukünftig eine große Rolle spielen wird. Ähnlich verhält es sich mit dem Biathlon-Stadion. Was ich kritischer sehe, sind die alpinen Wettbewerbe. In Cortina fand vor drei Jahren eine Weltmeisterschaft statt, damals hat man extra eine Männer-Strecke gebaut. Wieso also müssen die Männer jetzt in Bormio fahren?

Interview: Mathias Müller.

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