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Silva und Eintracht Frankfurt offenbar einig – doch Milan wird zum Knackpunkt
VonMelanie Gottschalkschließen
André Silva hat sich bei Eintracht Frankfurt eingespielt. Kein Wunder also, dass die SGE ihn behalten möchte. Doch hier wird der AC Mailand zum Knackpunkt.
- Eintracht Frankfurt und André Silva offenbar einig
- Stürmer soll in Frankfurt bleiben – doch so einfach ist das nicht
- Eintracht Frankfurt wird Ablösesumme für André Silva in diesem Sommer wegen der Corona-Krise nicht zahlen können
Frankfurt - André Silva hat sich, wie zehn seiner Kollegen von Eintracht Frankfurt, zum Beginn der Woche auf Reisen begeben. Der 24 Jahre alte Stürmer ist nach Porto gereist, wo er zur portugiesischen Nationalmannschaft stößt. Pünktlich zu seiner Abreise hat die „Bild“ eine gute Nachricht für die Fans der SGE: Eintracht Frankfurt wird André Silva kaufen.
Eintracht Frankfurt und André Silva offenbar einig – doch Kauf in diesem Jahr eher unwahrscheinlich
Aus dem Bericht ist herauszulesen, dass sich Eintracht Frankfurt und Silva über die Vertragsmodalitäten einig sind. Das ist auch schön und gut und durchaus möglich, doch es scheint ziemlich unwahrscheinlich zu sein, dass Eintracht Frankfurt den Portugiesen in diesem Sommer kauft. Denn da hat auch der AC Mailand noch ein Wörtchen mitzureden – und die SGE wird die Ablöse aufgrund der Corona-Krise nicht zahlen können.
Denn die Corona-Pandemie hat ein großes Loch in die Kassen von Eintracht Frankfurt gerissen. Und da wird es etwas kompliziert. Als Eintracht Frankfurt und AC Mailand im Sommer 2019 das wechselseitige Leihgeschäft Ante Rebic - André Silva vereinbarten, galt dieses für zwei Jahre. Anschließend wollten sich die beiden Vereine noch einmal zusammensetzen und über feste Verpflichtungen des jeweiligen Spielers verhandeln.
Eintracht Frankfurt muss die Hälfte von Ante Rebics Ablöse abdrücken
Doch in diesem Sommer wurden mehrere Gerüchte laut, dass der AC Mailand Ante Rebic bereits in diesem Sommer fest verpflichten möchte. Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, erklärte vor einigen Wochen laut eines Berichts des „Kickers“, sich mit der US-Investment-Firma Elliott Management – dem Eigentümer des AC Mailand – über Rebic austauschen zu wollen.
Ganz so einfach ist es aber nicht. Für Eintracht Frankfurt birgt die Konstellation nämlich das Problem, dass sie die Hälfte der Ablösesumme an Rebics vorhergehenden Verein, den AC Florenz, abgeben muss. In der ursprünglichen Planung waren die Frankfurter von 30 Millionen Euro ausgegangen, von denen 15 in der eigenen Tasche landen würden.
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André Silva war zur Zeit des Geschäfts zwischen Milan und der SGE mit etwa 22 Millionen Euro veranschlagt, was bedeuten würde, dass die Eintracht sieben Millionen Euro obendrauf packen müsste. Ob beide Zahlen in der Absolutheit noch Gültigkeit haben (derzeitiger Marktwert von Rebic und Silva: 24 Millionen), ist zu bezweifeln. Auf ein Nullsummenspiel wird es für die Eintracht also wohl nicht hinauslaufen. Und das ist für Eintracht Frankfurt in diesem Sommer wahrscheinlich finanziell nicht machbar. (Von Melanie Gottschalk)
Jetzt hat Bruno Hübner den Stand bei Eintracht Frankfurt zu Filip Kostic und André Silva verraten.