Kräuter aus dem Supermarkt

Lavendel oder Basilikum umtopfen: Am besten direkt nach dem Kauf

  • Joana Lück
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Wenn Ihre im Supermarkt gekauften Kräuter nach nur ein paar Tagen bei Ihnen zu Hause die Blätter hängen lassen, kann dies am fehlenden Umtopfen liegen.

Es gibt gute Gründe, warum Sie Ihre Kräuter, nachdem Sie diese gekauft haben, umtopfen sollten. Besonders Basilikum und Lavendel profitieren davon.

Lavendel oder Basilikum umtopfen: Am besten direkt nach dem Kauf

Basilikum benötigt spezielle Kräutererde.

Kräuter sind aromatisch, lecker und gesund. Die Kräuter wandern nach dem Kauf nur in einen schönen Übertopf, denn schließlich stecken sie ja schon in der Erde? Diese Denkweise ist trügerisch, denn die in den Supermärkten verwendete Erde ist meist minderwertig. Außerdem können sich die Kräuter in neuer Erde besser ausbreiten. Beim Umtopfen sollte folgendes beachtet werden:

  • Teilt man die Kräuter direkt nach dem Kauf, so leben sie nicht nur länger, man gewinnt auch bis zu drei neue Topfpflanzen aus ihnen, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) argumentiert. Gleichzeitig erhalten die Kräuter mehr Licht, Platz und Nährstoffe.
  • Für Lavendel und Basilikum benötigen Sie Töpfe oder Kästen mit mindestens 30 bis 40 Zentimetern Durchmesser. Auch Entwässerungslöcher sind ein absolutes Muss.
  • Wichtig ist auch, dass die Pflanze samt all ihrer Wurzeln in den neuen Topf wandert und leicht angedrückt wird.
  • Für Kräuter eignet sich ein nährstoffarmes Substrat, das torffrei sein sollte. Besonders Basilikum benötigt viel Erde, weshalb Sie hier nicht sparen sollten.

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Insbesondere Basilikum muss häufig gegossen werden, aber bitte niemals von oben! Während Lavendel auch mit einem Platz in der prallen Sonne kein Problem hat, verbrennen beim filigraneren Basilikum bei zu viel Sonneneinstrahlung die Blätter.

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Ein Kolbenfaden mit grün-weißen Blättern.
Der Kolbenfaden hat große Blätter, über die viel Wasser verdunstet. Entsprechend oft sollte man ihn gießen. © Stock&people/Imago
Bogenhanf mit verschwommenem Hintergrund.
Der Bogenhanf sollte eher weniger gegossen werden. © Shotshop/Imago
Ein Junge, der auf einem Stuhl sitzt und einen Ficus hält.
Die Birkenfeige, oder auch Ficus genannt, sollte an einem hellen Ort stehen.  © Evgenia Sunegina/Imago
Nestfarn in einem gelbbraunem Topf vor einem Fenster.
Der Nestfarn eignet sich auch gut als Ampelpflanze. © Stock&People/Imago
Ein Mann, der eine Geigenfeige umtopft.
Die Geigenfeige braucht regelmäßig Wasser. © Retales Botijero/Imago
Eine Zimmerpalme in einem Wohnzimmer.
Zimmerpalmen sollten nie in der prallen Sonne stehen.  © Stock&people/Imago
Aralien mit grün glänzenden Blättern.
Besonders Anfängerinnen und Anfänger schätzen die pflegeleichte Aralie. © Achim Prill/Imago
Nahaufnahme einer blühenden Calathea.
Die schöne Korbmarante mit den grün-weiß panaschierten Blättern mag es eher warm und feucht.  © Markus Hoetzel/Imago
Eine Frau, die hinter einem Fensterblatt steht.
Das Fensterblatt (Monstera deliciosa) sieht nicht nur schön aus, die großen Blätter filtern auch Schadstoffe.  © Vasily Pindyurin/Imago
Nahaufnahme eines Gummibaumes.
Die Blätter des Gummibaums sind besonders groß und haben somit sehr viel Verdunstungsoberfläche.  © Panthermedia/Imago

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