Haushalts-Tipps

Wie Sie Ungeziefer in der Wohnung loswerden

Ungezieger loswerden
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Ungeziefer loswerden! Ob winzige Krabbler in der Küche oder surrende Plagegeister im Schlafzimmer – wenn Ungeziefer ins Haus zieht, ist nicht nur der Ekel groß, sondern auch der Wunsch nach schnellen, wirksamen und möglichst natürlichen Lösungen. Bei der erfolgreichen Schädlingsbekämpfung spielt die erste Rolle die Vorbeugung. Sind die Krabbeltiere bereits da, kann man auf Hausmittel zurückgreifen oder handelsübliche Möglichkeiten nutzen.
Essensreste sofort entfernen
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Essensreste sofort entfernen: Offene Lebensmittelreste locken sofort Insekten wie Ameisen, Fruchtfliegen und Kakerlaken an. Schon wenige Krümel reichen aus, um eine Invasion zu starten. Besonders nachts, wenn es ruhig ist, werden Schädlinge aktiv. Halten Sie deshalb Arbeitsflächen, Böden und Tische immer sauber. Laut dem Bundesumweltamt ist Sauberkeit die wichtigste Maßnahme zur Schädlingsvermeidung in Innenräumen.
Lebensmittel luftdicht verschließen
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Lebensmittel luftdicht verschließen: Lagern Sie trockene Vorräte wie Mehl, Reis oder Zucker in fest verschlossenen Behältern. Motten und Käfer gelangen oft durch offene Verpackungen an die Nahrung. Plastikdosen oder Gläser mit Schraubverschluss sind ideal. So unterbindet man gleichzeitig auch die Fortpflanzung der Schädlinge. Laut Verbraucherzentrale ist die luftdichte Lagerung ein bewährtes Mittel gegen Vorratsschädlinge.
Regelmäßig Müll entsorgen
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Regelmäßig Müll entsorgen: Müll, vor allem organischer, zieht schnell Fliegen, Mäuse oder Kakerlaken an. Entleeren Sie Küchen- und Biomüll täglich, besonders im Sommer. Achten Sie auch auf saubere Mülleimer, denn Reste am Rand sind eine Nahrungsquelle. Müllbeutel immer gut verschließen. Laut NABU (Naturschutzbund Deutschland) hilft konsequente Müllentsorgung, Schädlinge gar nicht erst anzulocken.
Spüle und Abflüsse sauber halten
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Spüle und Abflüsse sauber halten: Abflüsse bieten Nahrung und Brutplätze für Fruchtfliegen und Kakerlaken. Reinigen Sie sie regelmäßig mit heißem Wasser oder einer Essig-Natron-Mischung. Besonders in selten genutzten Abflüssen entsteht sonst stehendes Wasser, das Ungeziefer anzieht. Auch eine Abflussbürste kann helfen. Laut dem Umweltbundesamt sind Küchen- und Badabflüsse oft unterschätzte Eintrittspunkte für Schädlinge.
Haustierfutter nicht offen stehen lassen
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Haustierfutter nicht offen stehen lassen: Auch Trockenfutter kann Ungeziefer anziehen, wenn es offen herumsteht. Stellen Sie Fressnäpfe nach dem Füttern weg und reinigen Sie sie regelmäßig. Besonders nachts sind Schädlinge auf Nahrungssuche. Lagern Sie Futter in verschlossenen Boxen. Laut Tierärztekammer Niedersachsen sind Hygienemaßnahmen rund ums Haustierfutter entscheidend zur Schädlingsvermeidung.
Fliegengitter anbringen
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Fliegengitter anbringen: Fenster und Balkontüren sollten mit feinmaschigen Gittern geschützt werden, besonders in Sommermonaten. So gelangen keine Fliegen, Mücken oder Wespen in die Wohnung. Gitter gibt es als Spannrahmen, Rollos oder selbstklebende Varianten. Sie beeinträchtigen weder Licht noch Luftzufuhr. Laut Stiftung Warentest bieten Fliegengitter einen zuverlässigen Schutz vor Insekten im Wohnraum .
Ritzen und Spalten abdichten
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Ritzen und Spalten abdichten: Insekten und kleine Nager nutzen selbst kleinste Öffnungen als Ein- und Ausgänge. Dichten Sie deshalb Wandrisse, Rohrdurchführungen und Fensterrahmen mit Silikon oder Bauschaum ab. So werden typische Laufwege unterbrochen. Diese Maßnahme schützt auch vor Wärmeverlust. Laut dem Umweltbundesamt sind bauliche Maßnahmen wie Abdichtung ein zentraler Bestandteil der Schädlingsprävention.
Lavendel, Minze oder Lorbeerblätter einsetzen
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Lavendel, Minze oder Lorbeerblätter einsetzen: Viele Insekten, wie Motten oder Ameisen, meiden bestimmte Gerüche. Sie können getrockneten Lavendel in Säckchen oder ätherische Öle verwenden. Auch Lorbeerblätter in Vorratsschränken haben eine abschreckende Wirkung. Regelmäßig erneuern, da die Wirkung mit der Zeit nachlässt. Laut dem Bundeszentrum für Ernährung helfen natürliche Düfte bei der Vertreibung von Schädlingen.
Natron und Zucker gegen Kakerlaken:
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Natron und Zucker gegen Kakerlaken: Eine Mischung aus gleichen Teilen Natron und Zucker wirkt tödlich auf Kakerlaken. Der Zucker lockt, das Natron verändert die Magensäure der Tiere. Diese einfache Methode eignet sich für schwer zugängliche Ecken. Wichtig ist, die Mischung regelmäßig zu erneuern. Laut Öko-Test ist Natron ein bewährtes Hausmittel gegen Kakerlaken.

Niemand will Krabbelviecher in den eigenen vier Wänden haben. So beugen Sie Ungeziefer und Insekten vor und werden sie wieder los.

Ob winzige Krabbler in der Küche oder surrende Plagegeister im Schlafzimmer – wenn Ungeziefer ins Haus zieht, ist nicht nur der Ekel groß, sondern auch der Wunsch nach schnellen, wirksamen und möglichst natürlichen Lösungen. Die folgenden Tipps wurden unter anderem aus Informationen des Umweltbundesamts (UBA), der Verbraucherzentrale, des NABU (Naturschutzbund Deutschland), der Tierärztekammer Niedersachsen, von Stiftung Warentest, des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE), des Deutschen Schädlingsbekämpfer-Verbands (DSV), des Bundesministeriums für Umwelt (BMUV), des Bayerisches Landesamt für Umwelt und des Deutschen Allergie- und Asthmabunds zusammengestellt.

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