Im Frühling

Wie bleiben Tulpen in der Vase länger frisch? Den Stiel nicht zerquetschen

  • Joana Lück
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Tulpen sind sehr beliebt und verschönern sowohl Garten als auch Wohnräume. Damit sie nach ein paar Tagen nicht welk werden, gilt es Folgendes zu beachten.

Tulpen sind ein besonders schönes Liliengewächs und blühen in der Natur von Anfang März bis in den Mai. Doch wer die Frühlingsblume abschneidet oder im Blumengeschäft kauft, stellt fest, dass Tulpen bereits nach wenigen Tagen welk werden. Mit folgenden Tipps können Sie die Haltbarkeit der Schnittblumen verlängern.

Tulpen in der Vase länger frisch: Ein gerader Schnitt lässt sie zehn Tage überleben

Tulpen können mit dem richtigen Schnitt länger frisch bleiben. (Symbolbild)

Wer Tulpen aus dem Supermarkt oder von einer anderen Quelle kauft, merkt: Die Schnittblumen kommen auch einige Stunden ohne Wasser aus und sind deshalb ein ideales Geschenk für Gastgeber. Sie halten umso länger, je schneller man sie nach dem Kauf ins Wasser stellt. Glasvasen sind als Aufbewahrungsort besonders beliebt, da man auf Anhieb sieht, ob noch genügend Wasser vorhanden ist. Achten Sie darauf, dass die Stiele der Tulpen weit genug im Wasser stehen. Mit folgenden weiteren Tipps können Sie den Strauß frisch halten:

  • Nach dem Kauf sollten Sie die Tulpen immer frisch anschneiden. Dabei sollte die Schnittstelle am besten gerade sein, nicht wie bei Rosen, die man eher schräg anschneidet. Dafür eignet sich am besten ein sehr scharfes Messer.
  • Nutzt man eine Schere, die vielleicht sogar alt und abgenutzt ist, zerquetscht man den Stiel unten schnell.
  • Da die Tulpen durch den geraden Schnitt am meisten Wasser aufsaugen können, bleiben sie länger frisch und mit Wasser versorgt. Nachdem sie angeschnitten wurden, sollte man die unteren Blätter der Tulpen entfernen, die bis ins Wasser reichen würden.

Bestimmte Nährstoff-Granulate tragen zusätzlich zu länger frischen Tulpen bei.

Tulpen: Zehn hübsche Sorten, die Sie noch nicht kannten

Rosafarbene Tulpen auf einer Wiese.
Sehen Sie eine Tulpe mit Grünanteil in den Blüten, so handelt es sich vermutlich um eine Viridiflora-Tulpe. © Imago
Rote Tulpen auf einer Wiese.
Rote, gelbe und orange Farben dominieren bei den Darwin-Hybriden, die bis zu 70 Zentimeter hoch werden. © Alain Kubacsi/Imago
Orangefarbene gefüllte Tulpen.
Gefüllte Tulpen oder Edeltulpen wirken etwas voluminöser als andere Sorten. © Stock&people/Imago
Pinkfarbene gefranste Tulpen.
Feine Fransen definieren das Erscheinungsbild der gefransten Tulpen, auch Crispa-Tulpen genannt. © Wieslaw Jarek/Imago
Pinkfarbene Tulpen auf einer Blumenwiese.
Die Greigii-Tulpe zeichnet sich durch weiße oder gelbe Ränder aus. © H.-R. Mueller/Imago
Eine rote Wildtulpe.
Wildtulpen haben besonders zarte Blüten und gedeihen auch auf dem Balkon. © Manfred Ruckszio/Imago
Nahaufnahme von lilafarbenen Tulpen.
Mit bis zu 60 Zentimetern Höhe fallen die hübschen Triumph-Tulpen einem direkt ins Auge. © James Guilliam/Imago
Ein Beet voller orangefarbener Tulpen.
Kaufmannia-Tulpen blühen im März und April und wachsen bis zu 25 Zentimetern hoch. © Imago
Eine rote Tulpe, die weiß durchzogen ist.
Geflammte Blütenblätter verleihen diesen Tulpen den Namen Rembrandt-Tulpe. © Peter Vollmert/Imago
Eine gelbrote Papageitulpe.
Da ihre Blüten wirken wie die Federn des besagten Vogels, trägt diese Tulpe den Namen Papageitulpe. © Thomas Jäger/Imago

Tulpen in der Vase länger frisch: Vorsicht bei Haustieren

Vorsicht: Tulpen sind insbesondere für Hunde und Katzen giftig. Beim Gärtnern herumliegende Zwiebeln können spielende Hunde oder Kleinkinder anlocken. Wenn Tiere oder Kinder die Zwiebeln gegessen haben, sollte man mit ihnen schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Beim Haustier wird dann ein Präparat gespritzt, das Erbrechen hervorruft, aber auch nur, wenn man innerhalb einer Stunde beim Veterinär eintrifft. Eine Magenspülung ist laut der Expertin noch für vier Stunden nach der Aufnahme des Giftes sinnvoll.

Rubriklistenbild: © Allchonok/Imago