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Reaktionen nach Treffen mit Merz: Musk begräbt Trump in schweren Vorwürfen
VonDaniel Dillmann
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Simon Schröder
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Friedrich Merz macht beim Besuch im Weißen Haus eine gute Figur. Die Reaktionen auf das Treffen mit Donald Trump bestimmt aber Elon Musk.
Update, 21.51 Uhr: Die wohl heftigste Reaktion auf das Treffen von Friedrich Merz und Donald Trump kommt von Elon Musk. Der reichste Mann der Welt brachte Donald Trump mehr oder weniger direkt in Verbindung mit Jeffrey Epstein. „Zeit, die wirklich große Bombe platzen zu lassen. Donald Trump ist in den Epstein-Akten. Das ist der wahre Grund, warum sie nicht veröffentlicht wurden“, schrieb Musk auf X.
Update, 21.07 Uhr: Friedrich Merz überließ im Oval Office Donald Trump die Bühne. Der Redeanteil des US-Präsidenten war deutlich größer beim gemeinsamen Pressegespräch. Merz sei dennoch „einiges gelungen“, so die Einschätzung der ARD. Seine Gesprächsstrategie sei aufgegangen. Man müsse aber abwarten, ob Trump bei dem bleibt, was er sagt.
Donald Trump trifft Friedrich Merz. Währenddessen schreibt Elon Musk, der Name des US-Präsidenten würde in den unter Verschluss gehaltenen Akten rund um den Fall von Jeffrey Epstein stehen.
Update, 20.48 Uhr: In seiner Reaktion auf das Treffen mit Donald Trump hat Friedrich Merz sich optimistisch gezeigt, dass sich die Beziehungen Deutschlands und den USA wieder verbessern lassen. „Wir haben heute ein Fundament gelegt, für sehr gute persönliche, aber auch politisch zielführende Gespräche“, so der Kanzler auf dem Rasen vor dem Weißen Haus.
Update, 20.32 Uhr: Nun hat auch Friedrich Merz erstmals auf das Treffen mit Donald Trump reagiert. Der Bundeskanzler präsentierte sich im Interview mit der ARD nach seinem überzeugenden Auftritt im Oval Office in bester Laune. „Es war eine wirklich ausgesprochene gute Gesprächsatmosphäre.“ Vor allem an „seiner Heimat“ Deutschland sei Trump interessiert gewesen. „Das hat ihn sehr bewegt“, so Merz über Trumps Reaktion. Man habe auch einen Besuch des US-Präsidenten in Deutschland vereinbart.
Merz korrigiert Trump: Reaktionen auf Treffen im Weißen Haus
Update, 19.55 Uhr: In den sozialen Medien macht vor allem die Reaktion von Friedrich Merz auf Donald Trumps Bemerkungen zum D-Day die Runde. Kommentiert wird vor allem, dass der Kanzler den US-Präsidenten korrigierte, als der die Landung der Allierten an der französischen Küste im Zweiten Weltkrieg als „keinen erfreulichen Tag“ für Deutschland bezeichnete. Merz wollte diesen Tag aber als Beginn der Befreiung Deutschlands von der Nazi-Dikatur verstanden wissen.
Update, 19.40 Uhr: Bereits im Vorfeld hatte das US-Magazin Politico auf den anstehenden Besuch von Friedrich Merz in der US-Hauptstadt reagiert. Dem Kanzler stehe beim Treffen mit Trump eine Probe in „der Höhle des Löwen“ bevor. Das Magazin bezog sich dabei auf die jüngsten Eklats im Oval Office. Merz aber hielt sich schadlos und dürfte die Probe damit bestanden haben.
Erste Reaktionen auf Treffen mit Trump: Merz wird für Auftritt gelobt
Update, 19.30 Uhr: Die meisten Reaktionen auf den Auftritt von Friedrich Merz im Oval Office bescheinigen dem Kanzler eine fehlerlose Leistung. Die Nachrichtenagentur Reuters betonte „das warme Verhältnis“, das Merz zu Trump gehabt habe. Auf Fox News, wo Merz später noch im Interview erwartet wird, beschäftigt man sich vor allem mit der kurzen Diskussion, die sich über die Verteidigungsausgaben Deutschlands entwickelte.
Update, 19.12 Uhr: Die ersten Reaktionen aus der Ukraine auf das Treffen Trumps mit Merz fallen zurückhaltend aus. Das Nachrichtenportal Ukrainska Pravda bemerkt, dass der US-Präsident Fragen zum Ukraine-Krieg ausgewichen sei. Trumps Bemerkungen, dass sich die Ukraine und Russland in den Verhandlungen wie Kinder verhalten, bewertet die Runde bei Welt-TV als „völlig unangemessen“.
Elon Musk gibt erste Reaktion auf Treffen von Merz und Trump im Weißen Haus
Update, 18.55 Uhr: Als einer der ersten hat Elon Musk seine Reaktion auf das Treffen von Friedrich Merz und Donald Trump geteilt. Der reichste Mann der Welt teilte auf seiner Social-Media-Plattform ein Videoausschnitt des Treffens im Weißen Haus. Dort zu sehen: Trump, der sich „ein bisschen enttäuscht von Elon“ wegen dessen Kritik am Haushaltsplan der US-Regierung zeigte. Musk habe die Details gekannt, so der US-Präsident. Der geschasste Berater reagierte: „Falsch, dieses Gesetz wurde mir nicht ein einziges Mal gezeigt.“ Und der Tesla-Chef legt sogar noch einen drauf: „Ohne mich hätte Trump die Wahl verloren.“
Update, 18.40 Uhr: Die ersten Reaktionen auf den Auftritt von Friedrich Merz bei Donald Trump im Weißen Haus fallen positiv für den Kanzler aus. Merz und Trump überschütteten einander mit Lob, der Kanzler brachte Geschenke mit. Trumps Reaktion dürfte Merz ebenfalls gefallen: „Er ist ein guter Freund“, so der US-Präsident über den Bundeskanzler. Dem wurde in der ersten Reaktion auf Welt-TV „ein normales Treffen“ mit Trump attestiert.
Erste Reaktionen auf das Treffen Donald Trumps mit Friedrich Merz im Oval Office
Erstmeldung vom 5. Juni 2025: Washington, DC – Das Treffen im Weißen Haus zwischen US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz hat zahlreiche internationale Reaktionen hervorgerufen. Die Befürchtung vor dem Besuch des Kanzlers in Washington, DC, war groß, dass es erneut zum Eklat im Oval Office kommen könnte. Doch ein kontroverser Schlagabtausch zwischen den beiden blieb aus. Die ersten internationalen Reaktionen zum Besuch dürften bald eintreffen.
Für Friedrich Merz ist die Reise nach Washington damit aber noch nicht beendet. Der Kanzler ist zum Mittagessen mit dem US-Präsidenten eingeladen. Danach wird es ein Statement von Merz über seine Visite im Weißen Haus geben. Anschließend spricht der CDU-Chef mit einigen Abgeordneten des US-Kongresses. Bevor Merz dann um 18.35 Uhr (00.35 Uhr deutscher Zeit, 6. Juni) seinen Rückflug nach Berlin antritt, wird Merz erste Reaktionen auf das Treffen mit Trump in den US-Medien geben. Zwei Interviews stehen an. Eines bei Donald Trumps Lieblingssender Fox News und eines bei CNN.
Weiterer Zeitplan des Bundeskanzlers nach dem Trump-Gespräch
18.30 Uhr (MESZ)
Gemeinsames Mittagessen
20.00 Uhr (MESZ)
Statement des Bundeskanzlers
21.30 Uhr (MESZ)
Gespräch mit Abgeordneten
22.35 Uhr (MESZ)
Interview CNN
23.10 Uhr (MESZ)
Interview Fox News
00.35 Uhr (MESZ)
Rückflug nach Berlin
Erste Reaktionen vor dem Treffen zwischen Merz und Trump in Washington, DC
Im Vorfeld des Treffens zwischen Trump und Merz gab es bereits mehrere Reaktionen aus der US-Politik. Senator und Demokrat Chris Murphy etwa erklärte gegenüber der Washington Post: „Ich hoffe, es wird keine nationale Blamage.“ Weiter betonte Murphy: „Wir hoffen nur, dass wir vor der Welt nicht wie Narren dastehen.“ Damit spielt der Demokrat auf die zwei vorherigen Oval Office Treffen an, bei denen es große Kontroversen gab. Zum einen der Eklat im Weißen Haus zwischen Trump, Vizepräsident JD Vance und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Zum anderen zwischen Trump und dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa.
Ein Mitarbeiter im Weißen Haus reagierte anonym gegenüber Politico und erklärte vor dem Aufeinandertreffen von Trump und Merz, es handele sich nur um „einen weiteren Besuch eines ausländischen Regierungschefs“. CSU-Chef und Koalitionspartner Markus Söder hatte seine Reaktionen auf das Treffen im Vorfeld geliefert und sagte bei RTL/ntv: „Ich bin ganz froh, dass ich das nicht machen muss, denn das ist ja schon ein besonderes Treffen.“
Reaktionen auf Merz-Besuch in Washington, DC: Wie geht es weiter nach dem Treffen mit Trump?
Das Treffen zwischen Merz und Trump im Weißen Haus ist die erste Möglichkeit für den Bundeskanzler, einen persönlicheren Draht zum US-Präsidenten aufzubauen. Beim G-7 Gipfel in Kanada und beim Nato-Gipfel in den Haag im Juni werden die beiden wohl erneut aufeinander treffen. Außenminister Johann Wadephul (CDU), der in der vergangenen Woche seinen Antrittsbesuch in Washington absolvierte, sieht das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA derzeit in der Krise. „Der Ton ist so rau wie lange nicht“, sagte er. Er hoffe, dass die Reaktion auf das Treffen der Regierungschefs auch eine Entspannung einleiten könnte.
„Trumps Markenzeichen ist eben die Unberechenbarkeit“, sagte der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Es wäre schon „ein Gewinn für uns, für Europa und für die USA“, wenn Merz und Trump „einen ganz guten persönlichen Draht miteinander entwickeln – weil Spitzenpolitik immer auch persönliche Beziehungen mit einschließt, erst recht bei diesem US-Präsidenten“. (sischr mit Agenturen)