Rezept mit Quark-Öl-Teig

Köstliche Ostern: So backen Sie süße Osterkekse zum Ausstechen

  • Maria Wendel
    VonMaria Wendel
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Plätzchen backen mit Kindern ist nicht nur in der Adventszeit ein Highlight, sondern auch vor Ostern. Backen Sie diese süßen Osterkekse unbedingt nach!

Während Plätzchen backen unbedingt zu Weihnachten gehört, ist die Backstube im Frühling meistens eher mit Osterlamm, Hefezopf oder Spiegeleikuchen beschäftigt. Aber auch rund um Ostern schmecken Plätzchen hervorragend – besonders, wenn sie in Häschen- oder Eierform und bunt bemalt daherkommen. Was für ein Hingucker beim Osterbrunch diese Kekse sein werden! Sie können entweder ein altbewährtes Mürbeteig- oder Butterplätzchen-Rezept benutzen oder Sie versuchen es mal mit unserer Variante für Osterkekse aus Quark-Öl-Teig. Alles, was Sie dann noch brauchen, sind ein paar Ausstecher in österlichen Formen.

Probieren Sie auch: Osterzopf ohne Hefe backen: Mit diesem Rezept gelingt er zum Osterfest garantiert.

Rezept für Osterkekse zum Ausstechen: Die Zutaten

Bunt bemalte Kekse zu Ostern sind ein echter Hingucker. (Symbolbild)

Zutaten für etwa 20 Kekse:

  • 250 g Quark
  • 100 g Zucker
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zutaten zum Verzieren:

  • 150 g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe nach Wahl
  • Zuckerstreusel
  • Zuckerschrift (bunt)

Die passenden Ausstechförmchen

Für schöne Osterkekse braucht es passende Ausstecher in Hasen-, Küken- oder Eierform. (werblicher Link) Da macht das Backen gleich doppelt Spaß!

Auch lecker: Dieses süße Hefegebäck zu Ostern ist kinderleicht und schnell gemacht.

Kandis-, Roh- oder Gelierzucker: Sieben Zuckerarten und -sorten, die Sie kennen sollten

Fruchtzucker
In der Vergangenheit wurde Fruchtzucker als gesündere Alternative zu Haushaltszucker gehandelt, da er natürlich in Früchten vorkommt. Doch zu viel davon ist ebenfalls ungesund und auch Zuckerkranken wird Fruchtzucker aus ernährungsmedizinischer Sicht nicht mehr uneingeschränkt empfohlen. © Casimiro/Imago
Zucker und Gelierzucker in einem Einkaufswagen
Gelierzucker wird gerne zum Herstellen und Einkochen von Marmeladen verwendet. Er besteht aus Zucker, Apfelpektin sowie Zitronen- oder Weinsäure. Mit seiner Hilfe werden diese fest, süß und sind lange haltbar. Es gibt drei Sorten: Gelierzucker 1:1 (Einkochen von Konfitüren und Gelees), 2:1 (für weniger süße Fruchtaufstriche, zwei Teile Frucht werden mit einem Teil Zucker verkocht) und 3:1 für fruchthaltige Brotaufstriche.  © Ute Grabowsky/Imago
Brauner Zucker
Rohzucker ist ein Zucker, der nicht so stark gereinigt wird und daher eine bräunliche Farbe hat. Neben Saccharose enthält Rohzucker Melasse, geringe Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen. Allerdings, erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg, sind die gesundheitlichen Vorteile so gering, dass es keinen großen Unterschied macht. © HLPHOTO/Imago
Kaffee mit Zucker
Weißer Haushaltszucker wird aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt. Er ist der bekannteste Zucker hierzulande und wird zum Süßen für allerhand Speisen sowie Getränke verwendet. Er ist sehr rein, enthält aber kaum Nähr- oder Vitalstoffe und besteht chemisch gesehen aus einem Molekül Traubenzucker (Glukose) und ein Molekül Fruchtzucker (Fruktose). © McPHOTO/A. Schauhuber/Imago
Kandiszucker im Tee
Kandiszucker im Tee ist schon was Feines: Er wird zum Süßen verwendet, je nach Sorte und Geschmack auch in Likören, Rumtopf, Grog oder Punsch. Es gibt ihn in verschiedenen Formen und Farben, die bekanntesten sind weißer und brauner Kandis. Der weiße wird aus hellem Zuckersirup und der braune aus einem karamellisierten Zuckersirup hergestellt.  © Andy Nowack/Imago
Zimtschnecken mit Puderzucker
Puderzucker besteht aus besonders fein gemahlenem, reinen Haushaltszucker. Er wird gerne zum Bestäuben und Dekorieren von Kuchen, Gebäck und Süßspeisen verwendet. Da er sich zudem sehr gut auflösen lässt, wird er auch in Speisen eingerührt oder auch zur Herstellung von Zuckerglasuren genutzt.  © Eibner-Pressefoto/Imago
Hoernchen mit Hagelzucker
Hagelzucker ist leicht zu erkennen, er ist grobkörnig und besteht aus granuliertem Zucker. Er wird aus diesem Grund hauptsächlich zum Dekorieren von Keksen, Plätzchen, Hefezopf sowie zum Bestreuen von Gebäck verwendet. © Stefanie Oberhauser/Imago

Osterkekse backen: Rezept zum Ausstechen

  1. Für den Teig verrühren Sie den Quark mit Zucker, Vanillezucker, Milch, Öl und dem Ei.
  2. Dann mischen Sie die Mandeln, das Mehl und das Backpulver miteinander und rühren es unter die Quarkmasse.
  3. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie ein und legen Sie ihn für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.
  4. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor und legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus.
  5. Bestäuben Sie die Arbeitsfläche mit Mehl und rollen Sie den Teig darauf ca. 1 cm dick aus. Stechen Sie mit den Osterförmchen Kekse aus dem Teig aus und legen diese auf das Backblech.
  6. Backen Sie die Kekse für ca. 12 Minuten und lassen Sie sie anschließend auskühlen.
  7. Zum Verzieren können Sie aus dem Puderzucker und 2-3 EL Wasser einen Zuckerguss mischen und nach Belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben.
  8. Bestreichen Sie die abgekühlten Osterkekse mit dem Zuckerguss und verzieren Sie sie mit den Zuckerstreuseln.
  9. Alternativ können Sie die Kekse auch mit Zuckerschrift nach Belieben verzieren, z. B. Muster auf die Eier oder Gesichter auf die Häschen malen.

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Rubriklistenbild: © scerpica/Imago

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