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Ein buntes Krabbenbrot schmeckt in der heimischen Küche genauso wie auf dem Nordsee-Boot
VonSandra Keck
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Klassisch wird das Krabbenbrot oder Halligbrot mit einem Spiegelei obendrauf serviert. Die Variante mit Gurke, Radieschen und Dill sorgt für einen Frischekick.
Wer jemals das Glück hatte, an der malerischen norddeutschen Küste entlangzuschlendern, weiß, dass es dort mehr zu entdecken gibt als nur Wind, Wellen und Möwengeschrei. Die norddeutsche Kulinarik ist so vielfältig wie die Landschaft selbst. In Hamburg serviert man Hamburger Pannfisch und an den Küsten das legendäre norddeutsche Krabbenbrot, wo die Krabben selbst natürlich im Mittelpunkt stehen.
Wenn man es aber genau nimmt, dann sind die Nordseekrabben keine Krabben, sondern Garnelen. Bei Garnelen handelt es sich um Krebstiere, die sowohl im Salzwasser als auch im Süßwasser, in wärmeren als auch kälteren Regionen, leben. Also quasi auf der ganzen Welt. Daher kommen sie auch in spanischen Rezepten, wie einer Tomaten-Paprika-Reispfanne oder auch in einem thailändischen Glasnudelsalat mit Hähnchen vor. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, die dann vor allem im Handel eine wichtige Rolle spielen. Denn Garnelen werden meist anhand ihrer Gewichtsklasse unterschieden. So werden größere Exemplare dann oft als „Prawns“ oder „Tiger Prawns“ und kleinere als „Shrimps“ oder eben Nordseekrabben bezeichnet.
Das klassische Krabbenbrot ist eines von 20 norddeutschen Gerichte, die man ein Mal im Leben probiert haben muss und mit dem einfachen Rezept von Einfach Tasty schmeckt es fast genauso gut, wie an der Nordseeküste.