Sommerzeit ist Erdbeerzeit

Erdbeeren werden schnell schlecht? Mit cleveren Tipps bleiben sie länger frisch

  • Maria Wendel
    VonMaria Wendel
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Erdbeeren sind im Sommer beliebte Früchte, die erntefrisch am besten schmecken. Mit welchen Lagerungstipps Sie die roten Beeren länger frisch halten, lesen Sie hier.

Nichts geht im Sommer über frische Erdbeeren. Egal ob aus dem eigenen Garten, vom Feld gepflückt oder aus dem Supermarkt: Man sollte die kleinen roten Beeren so schnell wie möglich verzehren beziehungsweise zubereiten, damit sie gar nicht erst matschig werden oder gar schimmeln. Wenn Sie sich auch öfter fragen, wie lange Erdbeeren maximal im Kühlschrank haltbar sind und ob es Tipps zur Lagerung gibt, finden Sie hier die Antworten.

Lecker: Süße Idee: Mit diesem Erdbeer-Blätterteigherz den Sommer zelebrieren.

Wie lange sind Erdbeeren im Kühlschrank haltbar?

Fragen Sie sich auch, wie lange man Erdbeeren im Kühlschrank aufbewahren kann?

Erdbeeren sind empfindliche Früchte, die leicht Druckstellen aufweisen und sich nicht sehr lange lagern lassen. Sie sollten sie nach dem Einkaufen sofort in den Kühlschrank legen, da sie es möglichst kühl mögen. Aber selbst dort bleiben die leckeren Früchtchen nur zwei bis drei Tage haltbar. Schnelligkeit ist hier angeraten! Natürlich geht das nicht immer – manchmal hat man einfach keine Zeit, direkt noch am Einkaufstag einen leckeren Erdbeerkuchen zu backen. Aber warten Sie nicht zu lange. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Erdbeeren lagern sollten und so zumindest dafür sorgen können, dass die Beeren in der Zeit im Kühlschrank nicht matschig werden oder Schimmel ansetzen. Schlechte Erdbeeren erkennen Sie an dunklen, weichen Stellen, die vermutlich von Mikroorganismen befallen wurden. In diesem Fall sollten Sie die Früchte lieber wegschmeißen, da sie krank machen können. Stellen mit leichten Druckstellen können Sie hingegen abschneiden und die Erdbeeren noch verzehren. Wie Erdbeeren im Winter den Klimawandel verschärfen, verrät 24garten.de.

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So sollten Sie Erdbeeren lagern, damit sie länger frisch bleiben

  • Erdbeeren sollten am besten im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden.
  • Zudem sollten Sie darauf achten, mögliche Feuchtigkeitsquellen zu verringern. Wenn die Erdbeeren in einer Plastikschale mit Folie eingepackt sind, holen Sie sie auf jeden Fall raus! Legen Sie zum Beispiel Küchenrolle oder Zeitung mit ins Gemüsefach, die das Kondenswasser auffangen können.
  • Im Idealfall lagern Sie die Beeren in einem Sieb im Kühlschrank: So kann eventuelle Feuchtigkeit abtropfen und von allen Seiten kommt Luft an das Obst.
  • Lesen Sie hier, wie Sie Erdbeeren, Himbeeren und Co. mit dem Essig-Trick haltbar machen.
  • Ein No-Go ist es, Erdbeeren nach dem Kauf zu waschen und dann nicht direkt zu verwenden, sondern zu lagern. Wasser macht die Früchte nämlich nicht länger haltbar, sondern im Gegenteil noch anfälliger für Schimmelsporen und Co.

Weiterlesen: Das müssen Sie unbedingt beachten, wenn Sie Beeren einfrieren.

Süße und salzige Backideen mit Hefeteig, die Sie unbedingt einmal ausprobieren sollten

Streuselkuchen mit Johannisbeeren
Je nach Saison: Ob ein Streuselkuchen mit Johannisbeeren oder der klassische Zwetschgendatschi – mit einem Klecks Sahne sind Obstkuchen aus Hefeteig immer sehr beliebt. Und sie schmecken auch noch sehr gut, wenn sie einen Tag durchgezogen sind.  © agefotostock/Imago
Drei Baumstriezel mit Mohn, Sesam und Natur im Weidenkorb
Baumstriezel mit Zimt-Zucker, Nüssen oder Mohn sind auf Volksfesten ein Hit. Mit einer Teigrolle aus Holz kann man sie auch selber machen. © Baumstriezel/Imago
Glücksschwein aus Hefeteig zum Neuen Jahr auf einem Backblech liegend
Welches Schweinderl hätten S‘ denn gern? Aus Hefeteig lassen sich ganz wunderbar originelle Teigfiguren basteln ... © robertkalb photographien/Imago
Gebackenes Glücksschwein aus Hefeteig
... wie dieses Glücksschwein mit Rosinenaugen. © robertkalb photographien/Imago
Franzbrötchen auf Brett
Das Franzbrötchen aus Hamburg ist ein enger Verwandter der Zimtschnecke – und das muss jeder einmal probiert haben, wenn es noch etwas warm ist. © Westend61/Imago
Buchteln mit Zwetschgen gefüllt
Buchteln, beispielsweise mit Zwetschgen gefüllt, lassen sich als Dessert oder Kaffeegebäck ideal auftischen, wenn Gäste kommen. © Westend61/Imago
Person flicht einen Hefezopf
Ein Hefe- oder Briochezopf ist einfach zu flechten – aber er sollte immer mit viel Butter und Liebe zubereitet werden. © Westend61/Imago
Zwiebelkuchen auf Brett
Deftig, ehrlich, gut – der Zwiebelkuchen ist ein Klassiker mit Hefe, der auch sehr gut als vegetarische Variante ohne Speck schmeckt. Einfach mal ausprobieren.  © Panthermedia/Imago
Brot im Topf gebacken
Teig rein, Deckel drauf, ab in den Ofen: Das Topfbrot oder No-Knead-Brot ist kinderleicht zu machen und schmeckt wie frisch vom Bäcker. © Shotshop/Imago
Zupfbrot mit Tomaten
Partyfood vom Feinsten: Für ein Zupfbrot schichtet man kleine Hefefladen mit Käse, Gemüse oder Kräutern so in eine Backform, dass sie sich später ganz einfach auseinanderzupfen lassen. Gibt es auch in süß. © Panthermedia/Imago
Pinsa mit Salami, Mozzarella und Kräutern
Die Pinsa ist die ovale, knusprige Schwester der Pizza. Neben Weizenmehl enthält sie meist noch einen Anteil an Reis- und Sojamehl sowie Sauerteig, der sie sehr bekömmlich macht. Der beliebige Belag kommt oft erst nach dem Backen drauf. © ZUMA Wire/Imago

Deshalb gilt auch: Waschen und entstielen Sie die Erdbeeren erst, wenn Sie sie direkt im Anschluss essen oder zu einem leckeren Dessert wie diesen Cheesecake im Glas verarbeiten wollen. Und sollten Sie einmal absolut keine Zeit haben, Erdbeeren rechtzeitig zu verzehren, bleibt Ihnen immer noch das Einfrieren: Geben Sie die Früchte dazu in einen Gefrierbeutel und legen diesen ins Tiefkühlfach. Schütteln Sie die Beeren zwischendurch immer wieder auf, bis sie ganz durchgefroren sind – so verhindern Sie, dass sie zusammenkleben. Mit gefrorenen Erdbeeren lassen sich prima Milchshakes und Smoothies zubereiten oder Sie kochen eine leckere Marmelade daraus.

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